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Hitman Absolution: Preview zum Actionspiel für PC, PS3 & Xbox 360

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Preview Hitman Absolution | Action | PC, PS3, Xbox 360  

Die lautlose Angst

25.06.2012, 15:02 Uhr | Richard Löwenstein (vb / jr), Richard Löwenstein

Hitman Absolution: Preview zum Actionspiel für PC, PS3 & Xbox 360. Hitman Absolution (Quelle: Square Enix)

Hitman Absolution (Quelle: Square Enix)

Sie zeigen selten ihr wahres Gesicht: Auftragskiller bleiben gern im Dunkeln und noch lieber anonym. Sie verbreiten auf die leise Tour Angst und Schrecken. Die wahren, oft mit grausamer Geduld ausgestatteten Meister ihres Faches lassen das Ergebnis ihrer Arbeit gern wie einen Unfall aussehen. In diesen Dunstkreis gehört auch Agent 47, der seinen ersten Auftrag bereits im Jahr 2000 im PC-Game "Hitman: Codename 47" erledigte. Ab Ende November bringt der Glatzkopf in "Hitman: Absolution" auf Xbox 360, PS3 und PC seinen vielleicht letzten Job zu Ende.

Grausame Schicksale

Ähnlich wie die vorangegangenen Teile aus der "Hitman"-Reihe wird auch "Absolution" ein intelligentes Actionspiel. Als zentrale Figur geht Agent 47 im Spielverlauf wechselnden Aufträgen nach, auf seine Art. Er pirscht sich an, schlägt schnell und gnadenlos zu, um dann unauffällig zu verschwinden. Planung und Durchführung seiner Aktionen obliegen dem Spieler. An Reiz gewinnt das heikle Tun durch die Einbettung der Schleich-Action in eine Rahmenhandlung, die nahtlos mit dem Gameplay verzahnt wird. Kamerafahrten und Dialogszenen füllen das Gameplay mit Menschlichkeit und Dramatik. Ausgangspunkt ist der Tod von Diana Burnwood. Sie war die Kontaktperson von Agent 47 bei dessen Auftraggeber, der International Contract Agency. Sie war eine Vertraute, hat Agent 47 über viele Jahre via Knopf im Ohr zur Seite gestanden.

Mordauftrag in Chinatown

Wer hinter ihrem Tod steckt und wie die Agentur in dem Komplott mit drinsteckt, das entschlüsselt der Spielverlauf. Eine der ersten Zielpersonen ist der "King von Chinatown": Ein Krimineller, der sich in einer festlich geschmückten Pagode im Zentrum des Chinesen-Viertels aufhalten soll. Er muss sterben. Als Infiltrationspunkt dient eine heruntergekommene Gasse irgendwo zwischen schäbigen Mehrfamilien-Häusern. Überall ragen rostige Lüftungsrohre hervor, Putz hängt von den Wänden, davor türmen sich die Müllberge. Nicht schön, aber atmosphärisch. Der Weg führt zu einem schweren Holztor, verziert mit chinesischen Schriftzeichen. Als Agent 47 es aufstößt, fühlt sich das an als beträte er eine andere Welt. Lampions tauchen den Platz in schummriges Licht. Menschen wuseln zwischen Marktständen, Geschäften und Suppenküchen hin und her.

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Fünf Schwierigkeitsgrade

Mindestens 500 Personen tummeln sich auf diesem kleinen Fleck. Beeindruckende Software-Technik. Die Kamera verfolgt Agent 47 via Schulterperspektive. Dutzende Menschen drängeln sich vorbei. Oft ermöglichen nur leichte Rempler und Seitwärtsschritte das Weiterkommen. Per Schultertaste wird der "Instinkt"-Modus aktiviert. Eine Einblendung zeigt mögliche Gefahrenquellen, also Leibwachen und Polizisten, sogar durch Wände hindurch - das erleichtert den Job deutlich im Vergleich zu älteren "Hitman"-Spielen. Wer eine wahre Herausforderung sucht, sei unbesorgt. Auf höheren Schwierigkeitsgraden werden solche Hilfen abgeschwächt oder ausgeschaltet. Im besonders kniffligen Puristen-Modus fehlen sogar jegliche Bildschirm-Anzeigen, und angehende Profikiller müssen die Anzahl der bereits verschossenen Kugeln in Gedanken mitzählen.

Der König muss sterben

An der Pagode angekommen, belauscht Agent 47 ein Gespräch zwischen dem King und seinem Dealer namens Snowman. Letzterer soll Nachschub besorgen, danach ist ein weiterer Treff vereinbart. Wenn Agent 47 es schafft, Snowman vorher zu töten und sich dessen Klamotten anzueignen, müsste er in dieser Verkleidung ganz nah an den King herankommen. Dank der präzisen Steuerung und den Vorzügen des Instinkt-Modus trägt der Hitman bereits zwei Minuten später die Klamotten des Dealers am Leib. Der Wachmann vor der Pagode des King lässt den verkleideten Hitman passieren. In seinem schwarzen Anzug wäre Agent 47 das Eindringen sicher nicht so leicht gelungen. So aber ist er auf dem Weg. Sein Opfer wird noch ein paar Fragen beantworten müssen, bevor es zur Sache geht.

Was wir mögen

Die breite Spreizung der fünf Schwierigkeitsgrade sollte dafür sorgen, dass Actionfreunde und Schattensucher genauso auf ihre Kosten kommen, wie Einsteiger und Kenner. Der Einfallsreichtum der Gamedesigner verdient ein Kompliment: Man kann auf vielen überraschenden Wegen seinen Aufträgen nachkommen.

Was wir nicht mögen

Die bisher gezeigte Spielversion hat noch häufig mit Sackgassen und Abstürzen zu kämpfen, das muss sich bessern. Auch nicht schön: Die 3D-Modelle von Passanten wiederholen sich auffällig oft.

Fazit

Was der Hersteller bisher von dem Spiel gezeigt hat, macht einen sehr erwachsenen und interessanten Eindruck. Die Mischung aus intelligenter Action, stimmungsvollen Kulissen und so einigen Aha-Momenten scheint Entwickler IO Interactive gut zu gelingen. Besondere Hervorhebung verdienen die vielfältigen Möglichkeiten zur Bewältigung der Aufgaben: Das sollte die Lust auf mehrmaliges Durchspielen deutlich steigern. Wegen des hohen Gewaltanteils gilt für Kinder und Jugendliche das Motto "Finger weg". "Hitman Absolution" gehört ganz klar nur in die Hände von verantwortungsvollen erwachsenen Actionfans.

Infos zum Spiel

Titel: Hitman Absolution
Genre: Stealth-Action
Publisher: Square Enix
Hersteller: IO Interactive
Release: 20. November 2012
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut

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