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Prominente Gamescom-Absagen: Verzicht liegt im Trend

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Prominente Gamescom-Absagen: Verzicht liegt im Trend

28.06.2012, 11:31 Uhr | jr / ams, dapd

Prominente Gamescom-Absagen: Verzicht liegt im Trend. Gamescom 2011: Publikumsandrang auf der Spielemesse (Quelle: dpa/dpa)

Gamescom 2011: Publikumsandrang auf der Spielemesse (Quelle: dpa/dpa)

Wenn die Computerspiele-Messe Gamescom am 15. August in Köln öffnet, wird ihr etwas fehlen. Zwar wird die Branchenschau nach Angaben des "Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware" (BIU) als Veranstalter bei allen relevanten Zahlen wachsen. Allerdings verzichten in diesem Jahr Größen wie Microsoft und Nintendo auf die fünf Messetage am Rhein. Aber auch anderen ist das Ganze zu viel, zu groß und zu teuer geworden. Ob die Gamescom trotz der vielen Loblieder noch einmal zur alten Größe aufläuft, ist ungewiss.

Microsoft setzt auf lokale Events

Erst vor wenigen Wochen hatte der Software- und Konsolenhersteller Microsoft seine Teilnahme in Köln und auch an der später im Jahr folgenden Games Show in Tokio abgesagt - aus marketingstrategischen Gründen, wie es offiziell heißt. "Konsumenten werden stattdessen im Rahmen kleinerer, lokaler Veranstaltungen die Möglichkeit haben, die neuesten Produkte selbst zu erleben", teilte ein Sprecher mit. Ob es eine Rückkehr zu den Messen geben wird, ist noch unklar. "Unsere Kommunikations-, Marken- und Eventstrategie für 2013 werden wir zu einem späteren Zeitpunkt prüfen", sagte der Microsoft-Sprecher. Zugleich lobte er die Gamescom. Sie habe sich binnen kürzester Zeit als die europäische Leitmesse der internationalen Spiele- und Entertainmentbranche etabliert und Microsoft habe davon profitiert.

Gründe für die Absage ähneln sich

Auch THQ, Sega und Nintendo werden in Köln nicht dabei sein - aus ähnlichen Gründen wie Microsoft. "Obwohl die Gamescom eine der wichtigsten Messen für uns ist, haben wir beschlossen, in diesem Jahr nicht an ihr teilzunehmen", heißt es. Stattdessen sei später im Jahr "eine Reihe von Veranstaltungen" geplant, die "unseren Fans Gelegenheit bieten werden, die neuesten Titel auszuprobieren". Von den drei großen Konsolenherstellern kommt damit nur Sony nach Köln. Dennoch geben sich Messegesellschaft und BIU optimistisch. "Wir haben aktuell 370 Aussteller, davon viele namhafte Unternehmen", sagte BIU-Geschäftsführer Maximilian Schenk. "Wenn jetzt andere Unternehmen in diesem Jahr nicht da sind, müssen wir dies akzeptieren, was wir aber auch gut verkraften." Auch die Messegesellschaft freut sich "trotz schwieriger Marktsituation über Stabilität und Wachstum". Der Spiele-Hersteller Electronic Arts (EA) sieht die Messe nicht beschädigt. "Die Absagen sind schade. Aber ich glaube, dass die Messe dennoch ein großer Erfolg wird", sagte ein Sprecher auf Anfrage. Für sein Unternehmen habe die Gamescom weiterhin einen hohen Stellenwert. Die Kombination Publikums- und Fachmesse sei "in der Form einzigartig". Kein überraschendes Statement, schließlich war EA federführend mit daran beteiligt, die Spielemesse von Leipzig nach Köln zu lotsen.

Verzicht liegt im Trend

Ohnehin ist es keine Seltenheit, dass große Hersteller Messetermine schwänzen. Apple beispielsweise hält sich seit Jahren von Branchentreffen fern, und Microsoft will sein Engagement auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas im kommenden Jahr ebenfalls zurückfahren. "Apple erreicht mehr Menschen auf unterschiedlichen Wegen als je zuvor, Publikumsmessen nehmen dabei nur noch einen sehr kleinen Teil ein", begründete der Konzern Ende 2008 seinen Schritt. "Die Attraktivität einer Messe ist, je nachdem in welcher Rolle man ist, sehr unterschiedlich", erklärt Marketingexperte Ingmar Geiger von der Freien Universität Berlin. Für ein kleines Unternehmen, das neue Vertriebspartner suche oder sich einen Namen machen wolle, sei eine Messe eine gute Gelegenheit. "Ein großes Unternehmen wie Microsoft braucht das in der Regel nicht, es hat schon zahlreiche Kontakte und Vertriebspartner", sagte Geiger weiter. Durch den Verlust solcher Schlüsselaussteller bestehe aber "die Gefahr, dass die Messe an Attraktivität verliert".

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