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Sony kauft Streaming-Dienst Gaikai

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Sony kauft Streaming-Dienst Gaikai

02.07.2012, 14:52 Uhr | jr / tz

Sony kauft Streaming-Dienst Gaikai. Streaming-Dienst Gaikai (Quelle: Gaikai)

Streaming-Dienst Gaikai (Quelle: Gaikai)

Die Idee des Cloud-Gaming-Service dürfte damit einen kräftigen Anschub erhalten: Sony hat offiziell bestätigt, dass man den Streaming-Dienstleistungsanbieter Gaikai gekauft hat. Der Preis soll bei rund 380 Millionen US-Dollar (umgerechnet zirka 300 Millionen Euro) liegen. Wie Sony Computer Entertainment (SCE)-Boss Andrew House mitteilte, plant das Unternehmen via Gaikai ein umfangreiches Spiele-Angebot für die verschiedensten internetfähigen Endgeräte, zu dem sowohl Core-Games mit anspruchsvoller Grafik als auch schnell konsumierbare Casual Games gehören sollen. Nähere Details, was den zeitlichen und preislichen Rahmen sowie die inhaltliche Ausgestaltung des Streaming-Angebotes angeht, nannte House noch nicht.

Zugang zum PSN-Spielangebot

Mit Hilfe der Streaming-Technik von Gaikai können Spiele auf Browser, Smart-TV-Geräte und Settop-Boxen sowie auf mobile Geräte wie Smartphones und Tablet-PC gebracht werden. Sony wird vermutlich aber auch daran arbeiten, dass die Vita oder verschiedene "Playstation Certified"-Android-Phones von Gaikai aus versorgt werden können. Sicher werden streaming-optimierte Games aus Sonys PSN-Spieleangebot in das via Gaikai angebotene Portfolio integriert. Die eigentliche Berechnung dessen, was in einem laufenden Spiel passiert, findet dabei auf den Gaikai-Servern statt. Die Endgeräte müssen nur noch den von dort angelieferten Audio- und Videostream dekodieren und darstellen. Dabei reicht eine konstante Datenrate von zirka 5 Mbit pro Sekunde für eine HD-Auflösung von 720p völlig aus.

Auswirkungen auf die PS4

Mit Sicherheit wird aber auch die für 2013 erwartete PS4 eng mit dem Streaming-Angebot verknüpft. Rein theoretisch könnte sich Sony hier von teurer, stromhungriger und aufwändig zu kühlender Hardware - Prozessor, Grafikchip, RAM - komplett verabschieden und seine Next-Gen-Konsole als Streaming-Box mit ausreichend Speicherkapazität auf den Markt bringen. Allerdings müsste dafür auch das Spiele-Angebot komplett virtualisiert werden, und Sony würde darüber hinaus seine Absatzmöglichkeiten auf solche Märkte beschränken, in denen ein ausrechend schnelles, kontinuierliches Internet-Angebot vorgehalten wird. Auch wenn das Ganze so nicht realisiert wird, hat die Idee Charme: Sony hätte mit einem Wisch das Problem von Raubkopien und Gebrauchtspielen elegant entsorgt.

Kooperation mit Gamesload

In Deutschland arbeitet das 2008 von David Perry gegründete Gaikai mit Gamesload, der Spieleplattform der Deutschen Telekom, zusammen. Hier können die Kunden ausgewählte Games sofort im Browserfenster ohne Installation, Dateneingabe oder Hardware-Beschränkungen ausprobieren. Hier geht es zum Gaikai-Angebot von Gamesload.

Update: Microsoft kommentierte die Entwicklung inzwischen mit dem süffisanten Hinweise, dass Cloud-Gaming schon seit Jahren einer der Schlüsselkomponenten der hauseigenen Konsolensparte sei Auf Xbox Live biete man inzwischen mehr als 40 Millionen Usern Spiele und Entertainment und plane, dort auch weiterhin "innovativ zu sein".

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