Startseite
Sie sind hier: Home > Spiele > Tests & Previews >

Watch Dogs Preview: Grand Theft Auto 2013

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

First-Look Watch Dogs | Action | PC, PS3, Xbox 360  

"Watch Dogs": Das GTA der Zukunft

09.07.2012, 12:35 Uhr | Nils Osowski (vb / jr), Richard Löwenstein

Watch Dogs Preview: Grand Theft Auto 2013. Watch Dogs (Quelle: Ubisoft)

Watch Dogs (Quelle: Ubisoft)

Facebook ist erst der Anfang. In naher Zukunft ist die Privatsphäre nur noch ein verblasster Traum. Menschen sind wandelnde Datensammlungen, jederzeit anzapfbar. Das ist die Ausgangslage in "Watch Dogs", Ubisofts kommendem Actiongame im GTA-Stil für Xbox 360, PS3 und PC. In einer Welt, in der alles vernetzt ist, werden die Infrastrukturen der Städte von High-End-Software kontrolliert, dem "Central Operating System". U-Bahn-Netzwerke, Überwachungssysteme, Stromversorgung, alles hängt an den digitalen Fäden des "ctOS". Private Unternehmen kontrollieren das Netz, und sie wissen auch alles über die Teilnehmer: politische Gesinnung, ausstehende Bewährungsstrafen, die Größe der Film-Sammlung. Was aber passiert in einer Welt, in der alles vernetzt ist, wenn jemand die Daten hackt?

Facebook, Fallen, Feuergefechte

Beim ersten Kontakt mit Watch Dogs meint man, ein Déjà-vu zu haben. Der Cyberpunk-Stil erinnert an Deus Ex, die Spielmechanik samt offener Welt und Fahrsequenzen beleiht die GTA-Reihe. Der Spieler schlüpft in die Haut von Aiden Pierce, einem Superhacker vergleichbar Neo aus der "Matrix"-Reihe. Genau wie Neo wird Aiden durch Handlung und Schicksal aus seinem Wohnzimmer herausgerissen und zum Actionhelden gemacht. Welche Aufgaben dem frisch gebackenen Heroen zukommen? In einer Beispiel-Mission soll Aiden den Galleristen Joseph Demarco ausschalten. Warum und wieso, das erschließt sich erst später. Blöd nur, dass das Opfer nicht in seiner Galerie anwesend ist. Zunächst gilt es also, Demarcos Vertraute ausfindig zu machen. Dazu zückt Pierce sein High-End-Smartphone. Mit dessen Hilfe greift er auf die vernetzte Welt zu.

Der gläserne Mensch

Auf dem Bildschirm sind sind feingliedrige Linie zu sehen: Symbole für die Datennetze, sobald Aidan seine Umgebung und die Menschen darin scannt. Der Glückliche dort drüben ist frisch verheiratet, der Pechvogel daneben an der Bar HIV positiv - all diese Informationen sind anhand kleiner Einblendungen ablesbar. Der gläserne Menschen ist Realität geworden. Aiden Pierce scannt eine weitere Gruppe - Bingo! Mary Blass ist die Assistentin der Zielperson. Kurzerhand hackt sich Pierce in den Audiostream ihres Handys. Mary gibt eine Warnung über seine Anwesenheit raus. Offenbar haben er und der Gallerist eine Rechnung offen. Köder geschluckt: In einer Minute will Demarco da sein. Im Eiltempo verlässt Aiden die Ausstellung und betritt das regennasse Pflaster.

Starke Technik

Mit beeindrucken Reflexionen und toll modellierten Umgebungen sieht die nächtliche Metropole fast schon so aus wie ein Game auf der kommenden Konsolengeneration. Per Hack-Funktion knippst Pierce die Lichter aller Ampeln auf Grün. Er vermummt sein Gesicht, zieht eine Pistole und betrachtet die von ihm soeben verursachte Massenkarambolage an der Kreuzung. In die minimalitisch-elektronische Musikuntermalung mischt sich der Klang von Blech auf Blech, das schrille Plärren der Autohupen. Mündungsfeuer durchzuckt die Finsternis, als Pierce die Leibwächter des Künstlers niederstreckt. Harter Stoff, schnell und spannend inszeniert. 

Was wir mögen

Szenario und Grafik macht einen durchdachten Eindruck. Wie sich der Held durch Menschenmengen schlängelt, das erinnert an ein "Assassin's Creed", das in naher Zukunft handelt. Das Scannen der Umgebung scheint sich geschmeidig ins Gameplay einzufügen und bremst die Action so gut wie gar nicht.

Was wir nicht mögen

Bisher sind weder die Größe noch die Fülle der Spielwelt abschätzbar. Ob Mehrspieler-Komponenten vorhanden sind und wie sie aussehen könnten, dazu mag sich Ubisoft nicht äußern. Hinter den Kulissen wird aber gesagt, dass die Mischung aus Schusswechseln und Computerhacks gerade im Multiplayer gut funktionieren würde. Ein Wink mit dem Zaunpfahl?

Fazit

Das Gameplay aus Grand Theft Auto, gepaart mit der Stimmung aus "Blade Runner" und Spiel-Mechanismen aus "Assassin's Creed": So ungefähr kann man sich Watch Dogs vorstellen. Es dauert allerdings noch bis 2013, bevor wir uns vom Unterhaltungs-Wert dieser Mischung überzeugen können.

Infos zum Spiel

Titel: Watch Dogs
Genre: Action
Publisher: Ubisoft
Hersteller: Ubisoft Montreal
Release: 2013
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut

News, Tests & Previews, Demo-Downloads, Onlinegames und mehr auf Facebook: Werden Sie Fan von T-Online Spiele!

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal