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"Splinter Cell: Blacklist": Sam Fisher macht den Rambo

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First Look Splinter Cell: Blacklist | Action | PC, PS3, Xbox 360  

"Splinter Cell: Blacklist": Sam Fisher macht den Rambo

24.07.2012, 12:02 Uhr | Benjamin Kratsch (vb, jr), Medienagentur plassma

"Splinter Cell: Blacklist": Sam Fisher macht den Rambo. Splinter Cell: Blacklist für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: Ubisoft)

Splinter Cell: Blacklist für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: Ubisoft)

Vollautomatische Kills statt Schleich-Action und taktischem Vorgehen, Folter-Verhöre anstelle des heimlichen Infiltrierens gegnerischen Basen: Nach der E3-Präsentation von Splinter Cell: Blacklist hat sich so mancher Games-Journalist gefragt, wie viel Splinter Cell noch im jüngsten Ableger der Actionspiel-Serie von Ubisoft steckt. Ist dieser Rambo auf dem Bildschirm noch der legendäre Geheimagent Sam Fisher? Wir haben uns vor Ort schlau gemacht. Erste Bilder zum Actionspiel für PC, PS3 und Xbox 360 gibt's zudem in unserer Foto-Show.

Mit der Lizenz zum Automatik-Abschuss

Splinter Cell, das war immer eine Marke, die Leisetreter belohnte. Der Spieler agierte aus dem Schatten, umging klug größere Ansammlungen von Wachposten - und hatte meist das Nachsehen im direkten Feuergefecht. Mit "Splinter Cell: Conviction" ging es 2010 zum Leidwesen zahlreicher Fans und Kritiker schon stark in die Action-Richtung, doch dieses Mal will Entwickler Ubisoft Montreal wieder mehr zu den Wurzeln zurück und einen guten Mix abliefern. Wer will, der kann sich durchballern und bekommt dafür nützliche Funktionen an die Hand. Beispielsweise macht Fisher Gegner auch aus der Bewegung heraus unschädlich - etwa im Sprint oder beim Sprung über eine Kiste. Initiiert wird das Ganze über die "Markieren und Ausschalten"-Funktion. Der Spieler muss aber immer erst einen oder mehrere Gegner im Nahkampf besiegen, erst dann wird die Lizenz zum automatischen Abschuss erteilt.

Marke verpflichtet

Bevor alle Splinter Cell-Fans aber das Ende der Schleicherei betrauern, können wir Entwarnung geben. Denn während Ubisoft bei seiner E3-Pressekonferenz ausschließlich auf brachiale Action gesetzt hat, wurde hinter verschlossenen Türen ein Sam Fisher präsentiert, der durchaus lautlos vorgehen kann. Dazu haben ihm die Entwickler gewisse Assassin's Creed-Gene mitgegeben, denn er kraxelt jetzt problemlos steile Mauern hoch und erklimmt Dächer. Wem das nicht genug ist, der kann auf allerlei Gadgets zurückgreifen. Da wäre zum einen die Röntgensicht, die Feinde auch hinter Beton enttarnt und so Angriffswege besser planbar macht. Oder ein kleiner Roboter, den man in gefährliches Gebiet - beispielsweise einen Bunker mit engen Gängen - werfen kann, wo er dann per Fernsteuerung auf vier Beinen loskrabbelt und Gegner für die "Markieren und Ausschalten"-Funktion aufspürt.

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3,2,1 - jetzt!

Wer eine Xbox 360 samt Microsofts Bewegungssteuerung Kinect besitzt, der wird besonders viel Spaß mit "Splinter Cell: Blacklist" haben. So kann man sich beispielsweise an einen Fenstersims hängen, kurz ein "Hey" in Richtung Kinect rufen, und die Spracherkennung sorgt dafür, dass einer der Wachleute verwundert über den Sims schaut. Dann noch kurz ziehen, und schon segelt der Kerl in die Tiefe. Außerdem spielt der neue Teil sechs Monate nach dem Vorgänger "Conviction", in dem Fishers ehemaliger Arbeitgeber - die Geheimorganisation Third Echolon - in ein Komplott gegen das Weiße Haus verstrickt wurde. Third Echolon wurde daraufhin dicht gemacht, da allerdings dieses Mal der internationale Terrorismus die USA bedroht, hat die Präsidentin Sam Fisher zum Chef einer neuen Einheit namens Fourth Echolon ernannt. Damit steht Fisher das gesamte Arsenal des Weißen Hauses zur Verfügung, unter anderem eine Drohne zur Überwachung und Bombardierung. Die kann ebenfalls per Kinect aktiviert werden: Der Spieler sagt ganz lässig "Grim, jetzt". Schon schickt Kommunikationsoffizierin Grímsdóttir die Stinger-Raketen einer Drohne auf die Reise. Mit explosiven Grüßen aus Washington!

Was uns gefällt

"Splinter Cell: Blacklist" kombiniert recht trickreich verschiedene Spielstile. Wer mag, kann hier auf ein Dach klettern, um den Feind auszuspionieren und entscheidet sich dann, eine größere Ansammlung an Terroristen mit Kletterei im besten Assassin's Creed-Stil zu umgehen oder aber gezielt anzugreifen. Für alle Varianten gibt es jede Menge technische Hilfsmittel respektive gut gemachte Features, die den eigenen Spielstil unterstützen.

Was uns nicht gefällt

Ubisoft darf nicht wieder den gleichen Fehler wie mit "Splinter Cell: Conviction" machen. Das bot anfangs zwar einige Möglichkeiten, direkte Schusswechsel zu vermeiden, verkam aber vor allem in den letzten Missionen mehr und mehr zum Actionfest. Je enger die Gänge und je kleiner das Terrain, desto weniger taktische Möglichkeiten bleiben. So wurde in Conviction im Weißen Haus nur noch geballert, mit einem Splinter Cell-Spiel hatte das wenig zu tun. Leider übertreiben es die Kanadier auch in "Blacklist" mit der Inszenierung von Gewalt. Müssen Foltermethoden wirklich Teil eines Videospiels sein?

Fazit

"Splinter Cell: Blacklist" sieht fantastisch aus, fühlt sich actionreich an, scheint aber dennoch genug Ideen und Gadgets mitzubringen, um auch die Leisetreter und damit Fans der alten Teile glücklich zu machen. Ob die Rechnung am Ende aufgeht, muss sich bis zur geplanten Veröffentlichung im ersten Quartal 2013 aber erst noch zeigen.

Infos zum Spiel

Titel: Splinter Cell - Blacklist
Genre: Action
Publisher: Ubisoft
Hersteller: Ubisoft Montreal
Release: 1. Quartal 2013
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut

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