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BIU: Das Item-Selling in Spielen boomt

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BIU: Das Item-Selling in Spielen boomt

31.07.2012, 12:18 Uhr | jr / ams

BIU: Das Item-Selling in Spielen boomt. Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware BIU (Quelle: BIU e.V.)

Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware BIU (Quelle: BIU e.V.)

Nach Angaben des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) boomt das Item-Selling in Spielen hierzulande. Nach einer Hochrechnung gaben die Gamer in Deutschland im ersten Halbjahr 2012 für im Spiel erworbene Gegenstände mehr als 145 Millionen Euro aus. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag der Betrag noch bei rund 89 Millionen Euro. Die Strategie der Publisher, bei PC-basierten Online- und Browsergames zunehmend auf "Freemium"-Inhalte zu setzen, erweist sich angesichts der vorliegenden Zahlen als richtig, zumal die Zukunftsprognosen positiv aussehen.

Paradigmenwechsel im Gang

Das Motto "Grundspiel ausprobieren, für Zusatzleistung investieren" kommt bei den Gamern immer besser an, weil dadurch Fehlinvestitionen quasi unmöglich werden. Im Gegenzug haben immer weniger Leute Lust, ein Abo abzuschließen und fixe Kosten zu tragen. Hier ergab die Hochrechnung durch den BIU einen Rückgang um rund acht Prozent auf insgesamt noch 84 Millionen Euro Umsatz im ersten und zweiten Quartal 2012. Insgesamt sieht der BIU für die Spiele-Branche in Deutschland ein Absatzplus, prognostiziert wegen der leicht gesunkenen Durchschnittspreise zugleich aber auch ein Minus beim Umsatz. Aktuelle Zahlen will man auf der Gamescom 2012 in Köln vorlegen.

"Freemium"-Modell ist zukunftsweisend

Namhafte Entwickler und Publisher wie Crytek, Ubisoft und EA sehen im Freemium-Modell ein großes Wachstumspotential. EAs Senior Vice President Nick Earl erklärte gegenüber dem Magazin MCV, dass "Menschen kostenlose Dinge lieben“, aber auch zu Investitionen bereit seien, wenn ihnen das Gebotene gefalle. Deshalb liege die Zukunft "nicht in Einmalzahlungen, sondern im Freemium-Modell." Dass die Kunden mit ihrer Geldbörse über Erfolg oder Misserfolg eines Spiels abstimmen können, ist aber auch mit Risiken und Nebenwirkungen verbunden. Dass Top-Spiele mit hoher Markenbindung aus etablierten Genres vom Freemium-Boom profitieren, zeigen die vorliegenden Zahlen. Auf der anderen Seite werden aber nicht nur qualitativ schlechte Games ausgesiebt. Auch inhaltlich oder gestalterisch ambitionierte, aus welchen Gründen auch immer am Geschmack der breiten Masse vorbeizielende Games sind genauso schnell gelöscht wie installiert, und das dafür investierte Geld kann der der Publisher als Totalverlust abschreiben. Der Mut, Experimente zu starten, dürfte bei aufwändig gestalteten "Free-to-Play"-Games damit gegen Null tendieren und ganz an die Independent-Szene delegiert werden.

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