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Counter-Strike Global Offensive: Es kann nur einen geben

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"Counter-Strike Global Offensive": Es kann nur einen geben

07.08.2012, 12:49 Uhr | Benjamin Kratsch (vb / jr), Medienagentur plassma

Counter-Strike Global Offensive: Es kann nur einen geben. Counter-Strike Global Offensive erscheint für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: Valve)

Counter-Strike Global Offensive erscheint für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: Valve)

Minute eins auf der "de_dust"-Karte: Der Spieler rennt los, visiert den ersten Tunnel an. Blendgranate rein, schneller Vorstoß - und schon hat es den Avatar erwischt. Eine Folge der von Call of Duty ausgehenden Konditionierung auf Schnelligkeit. Running-Gunning, bloß keine Taktik - die Devise zieht bei "Counter-Strike: Global Offensive", das für PC, PS3 und Xbox 360 erscheint, nicht. Hier ticken die Uhren anders. "Warten Sie, analysieren Sie die Lage, passen Sie den richtigen Moment ab und schlagen dann zu", rät Christopher "GeT_RiGhT" Alsesund, Profispieler bei SK Gaming, einem der erfolgreichsten Counter-Strike-Clans der Welt. Wir verraten in der Preview, wie sich das neue Valve-Game spielt, welche Fehler Anfänger besser vermeiden und wie man seinen Trupp am effektivsten zum Sieg führt.

Unverwüstliches Spielprinzip

"Counter-Strike: Global Offensive" ist wie seine Vorgänger eine moderne Variante von "Räuber und Gendarm", die im Internet oder via Netzwerk gespielt wird: Zwei Teams - Terroristen und eine Anti-Terroristen-Spezialeinheit - stehen sich gegenüber und bekämpfen sich rundenweise. Je nach Spielkarte gilt es, die jeweils andere Mannschaft an der Ausführung ihres Auftrags zu hindern: C4-Bomben müssen gelegt beziehungsweise entschärft, Geiseln bewacht oder befreit werden. Jedes Team startet an festen Bereichen der Karte. Gekämpft wird anschließend um jeden Meter. Für Abschüsse und erfüllte Missionsziele sackt man Geld ein, mit dem man sich vor jeder Runde zwei Waffen und Granaten kaufen kann. Wer dagegen virtuell das Zeitliche segnet, verfolgt die Partie nach dem digitalen Exitus nur noch als Zaungast und steigt erst in der Folgerunde wieder ein.

Altbewährtes Zielsystem

Die erste und vielleicht wichtigste Regel in "Counter-Strike: Global Offensive lautet": Das hier ist nicht Call of Duty! Das Waffenverhalten, das Zielsystem, die Bewegungsabläufe - alles ist in CS anders. Waffen streuen hier generell sehr stark, weshalb es ratsam ist, in geduckter Haltung schießen. Das Fadenkreuz zieht sich dann zusammen, die Trefferwahrscheinlichkeit steigt enorm. "Das Zielsystem wurde 1:1 aus Counter-Strike 1.6 übernommen", so Marvin "Destroyer1721" Horstmann, Redakteur beim SK Gaming-Clan. Wo muss man eigentlich hinzielen, um seinen Gegner auszuschalten? "Im letzten Ableger 'Counter-Strike: Source' waren die Trefferzonen sehr großzügig ausgelegt", erklärt Horstmann. Hat der Spieler also ganz leicht neben die Schulter geschossen, verursachte die Kugel trotzdem Schaden. Bei Global Offensive liegt der Trefferbereich sehr eng an den Spielfiguren. Geht der Schuss leicht vorbei, wird dem Gegner auch keine Gesundheit abgezogen. Und: Exitus bedeutet hier das Aus für die laufende Partie. Es gibt hier keine automatische Lebensregeneration, keine Sanitäter oder Wunderheilungs-Boni. Jeder Mitspieler im Team ist daher wichtig, der eine passt auf den anderen auf. Wie richtige Spezialeinheiten sichern zwei Spieler die Tür, während zwei weitere die direkte Umgebung observieren und die anderen die Dächer im Blick behalten.

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Realistisches Waffenverhalten

Neu ist das Design des Kaufmenüs, in dem man mit einem Einstellrad schnell durch die verschiedenen Kategorien wechselt und bei jeder Waffe Durchschlagskraft, Feuerrate, Präzision, Feuerrate und die Bewegungsmöglichkeiten angezeigt bekommt. Das beliebte Scharfschützengewehr AWP für virtuelle 4750 Dollar hat beispielsweise eine maximale Durchschlagskraft, schränkt den Spieler durch das hohe Gewicht aber in seiner Bewegung ein. "Counter-Strike 1.6"-Veteranen fühlen sich direkt wohl, Call of Duty-Spieler müssen sich allerdings umstellen. Denn ohne in den Zoom-Modus umzuschalten, wird man hier nichts treffen. Bewegt man sich, wird außerdem das Visier milchig - Planung und Konzentration sind alles. Sturmgewehre wie die AK-47 und M4A1 verziehen in "Counter-Strike: Gobal Offensive" genau so stark wie in den Vorgängern - man sollte also generell in kurzen Intervallen von drei, vier Schüssen feuern. Merke: Dauerfeuer trifft alles, nur nicht den Gegner!

In die Falle locken

Entwickler Valve bleibt den Waffen weitestgehend treu, führt aber mit der Ködergranate und Molotow-Cocktails interessante Neuerungen ein. Die Ködergranate setzt in der Luft drei Kapseln ab, die mit lautem Knattern in allen Richtungen explodieren. Das verwirrt den Gegner, da er glaubt, sich einem Angriff aus allen Richtungen stellen zu müssen. Auch der Molotow-Cocktail ist äußerst praktisch: "Flammenteppich legen, so Ausgänge abriegeln und den Feind direkt in die Falle locken - auf einem öffentlichen Server funktioniert das super", meint Horstmann. Profis dürften diese Taktik aber schnell entlarven. Dennoch eine erfrischende Möglichkeit, die Karte zu kontrollieren. Um das Spiel für Einsteiger interessant zu machen, baut Valve neue Modi ein. So gibt es einen Casual-Modus, in dem man kostenfrei Sturmgewehr, Blendgranate und Kevlarweste ausgehändigt bekommt. Witzig zum Trainieren mit verschiedenen Waffen ist auch der neue Arsenal-Modus, bei dem der Spieler mit einer AK 47 startet und nach einem Abschuss jeweils die nächst schlechtere Waffe nutzen muss: Maschinenpistole, Schrotflinte und Messer. Valve will außerdem einen Zombie-Modus anbieten - so schließt sich der Kreis zum kommenden Shooter-Konkurrenten Black Ops 2.

Was uns gefällt

Das alte Spielgefühl bleibt voll erhalten - das hier ist ein CS, wie man es kennt und liebt. Die gewohnt taktischen Gefechte, das authentische Waffenverhalten und das starke Teamplay motivieren wieder von der ersten Spielsekunde an. Die aufgefrischte Grafik hinterlässt ebenfalls einen prima Eindruck, bleibt aber klar hinter Genre-Krachern wie Battlefield 3 zurück. Insgesamt 16 Karten (davon acht neue), 29 Waffen (acht neue Modelle) und vier Spielmodi dürften genügend Abwechslung bieten.  

Was uns nicht gefällt

"Counter-Strike: Global Offensive" bringt nur punktuell Änderungen für Profis mit und richtet sich eher an Einsteiger. Ob die Standardmodi für alte Hasen auf lange Sicht genügend Herausforderung bieten, muss sich erst noch zeigen.

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Fazit

"Counter-Strike: Global Offensive" ist ein herrlich altmodischer Online-Shooter, der auf die bewährte Spielmechanik setzt. Die Neuerungen - allen voran die Molotow-Cocktails - sind zwar nett, ob Profis auf Dauer auf ihre Kosten kommen, bleibt aber noch ungewiss. Für Einsteiger dürfte es dank der des neuen Casual-Modus aber keine bessere Gelegenheit geben, um einen Blick auf CS zu werfen. 

Infos zum Spiel

Titel: Counter-Strike - Global Offensive
Genre: Ego-Shooter
Publisher: Valve
Hersteller: Valve
Release: 21. August 2012
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Gut

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