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Preview Little Big Planet | Jump'n'Run | Playstation Vita  

"Little Big Planet": Sackboy erobert die Vita

10.08.2012, 13:04 Uhr | Volker Bonacker (jr)

Little Big Planet: Sackboy erobert die Vita. Little Big Planet für Playstation Vita (Quelle: Sony)

Little Big Planet für Playstation Vita (Quelle: Sony)

Kunterbunt, kreativ und abgedreht: Mit dieser Mischung konnte die Little Big Planet-Reihe auf der PS3 bislang zahlreiche Spieler begeistern. Nun bekommt das putzige Jump'n'Run einen Ableger für die Playstation Vita spendiert. Der soll ganz der Serientradition folgend ein weiterer Spielplatz für Kreative werden und bezieht dafür die Features der Handheld-Hardware in das Spielerlebnis mit ein. Wir haben's ausprobiert und verraten, auf was sich Sackboys und Sackgirls zum Release am 21. September freuen dürfen.

Der Puppenspieler zieht die Fäden

Ganz ohne Story kommt natürlich auch das neue Abenteuer von Sackboy nicht aus. Grandiose Epen darf hier aber freilich niemand erwarten. Es genügt zu wissen, dass der fiese Gegenspieler dieses Mal auf den Namen "Puppenspieler" hört und eifrig damit beschäftigt ist, die Harmonie in der Spielwelt Carnivalia nachhaltig zu stören. Die unterschiedlichen Gegenden Carnivalias werden von den Schergen des vom Paulus zum Saulus mutierten Puppenspielers heimgesucht, was den Helden in Leinensack-Optik auf den Plan ruft, um der Lage wieder Herr zu werden. Soviel erklärt die altbekannte Erzählerstimme aus dem Off, ehe es endlich losgeht.

Rennen, springen, schwingen, klettern

Wer schon einmal mit Little Big Planet in Kontakt gekommen ist, der wird sich binnen Minuten mit der Vita-Umsetzung anfreunden. Laufen mittels Analogstick, springen per Druck auf die X-Taste, Gegenstände greifen via Schultertaste - das alles kennt man vom "großen" PS3-Spiel nur allzu gut. Wie dort gilt es auch hier, Abgründe zu überspringen, Items zu verschieben, sich an Gegenständen festzuhalten, sie zum Schwingen bewegen und mit gut getimten Absprung höher gelegene Plattformen zu erreichen. Das alles spielt sich zunächst ungewohnt träge - ein Kritikpunkt, den sich bislang jedes Little Big Planet-Spiel anhören durfte. Doch hat man die Mechanik erst einmal verinnerlicht, geht's recht leicht von der Hand. Für die Level, die unsere Preview-Fassung enthielt, gilt somit: Kenner freuen sich über Bekanntes, Neulinge werden nicht überfordert.

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Katapult-Sackboy

Für eine Vita-Umsetzung reicht das allerdings nicht, kann die Hardware von Sonys Handheld doch wesentlich mehr. Dem tragen die Macher auf ganz verschiedene Arten Rechnung. So ist es an bestimmten Stellen etwa möglich, einzelne Blöcke per Berührung aus dem Level zu schieben oder in den Vordergrund zu ziehen. Hier kommen sowohl das vordere als auch das hintere Touchpad der Vita zum Tragen. Andernorts muss man Abschussvorrichtungen per Touchscreen nach unten "ziehen", anschließend loslassen und Sackboy so durch die Gegend katapultieren. Soll es das nicht sein, müssen hier und da etwa Sticker an die richtige Stelle geklebt werden. Die können durch Fingertippen in der Größe oder Position verändert werden. Das geht ganz intuitiv von der Hand. Lustig: Wer will, schießt mit der Vita-Kamera Bilder und kleistert damit anschließend die Level zu.

Ab in die Spielhalle

Das alles hat den Little Big Planet-Machern aber noch nicht gereicht. Zum bekannten Jump'n'Run-Game, das Sackboy in eine Vielzahl ganz unterschiedlich gestalteter Level führt und altbekannte Sammelgegenstände suchen lässt, gibt's deshalb noch ein stattliches Repertoire an Arcade-Games. So müssen in einem freispielbaren Extralevel etwa aus Löchern auftauchende Sackboys per Touchscreen-Berührung wieder in selbige zurückgeschickt werden. Mit der Zeit tauchen immer mehr davon immer schneller auf, was die Angelegenheit zu einer Frage schneller Hand-Augen-Koordination macht. Für die man die Vita zudem in der Vertikalen halten muss, was die Nummer nochmal eine Ecke fordernder gestaltet. Noch mehr davon gibt's im Spielhallen-Level: Hier warten gleich ein halbes Dutzend Arcade-Games auf reaktionsschnelle Zocker.

Schleimklumpen auf Freundinnensuche

Eines davon ist in unserer Vorab-Version anspielbar gewesen: In "Tapling" bewegen Spieler einen schwarzen, schleimartigen Klumpen per Druck auf den Touchscreen durch acht Level auf der Suche nach seiner Freundin. Was kinderleicht beginnt, steigert sich im Spielverlauf zu einem Titel von "Super Meat Boy"-artigem Schwierigkeitsgrad - zumindest, so man die in jedem Level versteckten drei Extras aufsammeln will. Trotz gelegentlichen Neustarts: Das Zwischendurch-Game motiviert und bringt Abwechslung ins Little Big Planet-Universum. Wer danach immer noch nicht genug hat: Der Level-Editor ist abermals an Bord und lädt zum kreativen Experimentieren ein. Wie immer gilt: Grenzen setzt nur der eigene Verstand. Alles andere ist möglich.

Was wir mögen

Einerseits altbekannt, andererseits ganz neu: Little Big Planet für die Vita ruht sich nicht auf den Lorbeeren der PS3-Spiele aus, sondern entwickelt das Spielprinzip sinnvoll weiter, indem es die Steuerung auf die Möglichkeiten des Handhelds anpasst.

Was wir nicht mögen

Crossplay-Features etwa für einen Koop-Modus mit der PS3 waren leider nicht drin. Dafür gibt's für Little Big Planet 2 nach dem Laden eines Patches allerdings die Möglichkeit, die Vita als Steuerungsgerät zu verwenden - die Wii U lässt grüßen!

Fazit

Egal ob auf Konsole oder Handheld, die Sackboys bleiben der gleiche liebenswürdige Trupp, in deren Abenteuer wir uns bis dato zwei Mal verschossen haben und die wir gerne auch ein weiteres Mal auf ihren abgedrehten Reisen begleiten. Dieses Mal dank Touchscreen- und Neigungssensoren-Optimierung sogar nochnoch einen Tick verspielter als bislang.

Infos zum Spiel

Titel: Little Big Planet
Genre: Jump'n'Run
Publisher: Sony
Hersteller: Media Molecule
Release-Termin: 21. September 2012
Preis: zirka 50 Euro
System: Playstation Vita
USK-Freigabe: Ohne Altersbeschränkung freigegeben
Einschätzung: Sehr gut

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