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Preview zum Rennspiel Need for Speed: Most Wanted von EA für PC, PS3 und Xbox 360

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Preview Need for Speed: Most Wanted | Rennspiel | PC, PS3, Xbox 360  

Auf der Flucht vor der Polizei

15.08.2012, 12:37 Uhr | Benjamin Kratsch (jr / ams), Medienagentur plassma

Preview zum Rennspiel Need for Speed: Most Wanted von EA für PC, PS3 und Xbox 360. Need for Speed: Most Wanted (Quelle: Electronic Arts)

Need for Speed: Most Wanted (Quelle: Electronic Arts)

Ein Motor brüllt auf, und mit Urgewalt fräst sich der Sound in das Hirn des Spielers und macht Lust auf Vollgas-Action. Lust auf "Need for Speed", das Publisher EA als Neuauflage des ursprünglich im Jahr 2005 für PS2, Xbox und Gamecube erschienenen "Most Wanted" auf Basis der aktuellen Konsolen- und PC-Generation wieder ins Rennen schickt. Entwickler Criterion Games hält sich dann auch nicht mit festen Kursen, Qualifikationszeiten und Startaufstellungen auf, sondern wirft einen wie beim Original direkt hinein in die Straßenrennspiel-Action. Wir sind das Vollgas-Spektakel Probe gefahren und sagen, wie sich der neueste Teil der beliebten Rennspielreihe spielt.

Adrenalin-Kick inklusive

Die Kamera zoomt nahtlos in den gelben Porsche 911 GT3, der Spieler übernimmt das Steuer und spürt den Adrenalinschub, der typisch für diese Serie ist. Und es dauert auch keine zehn Sekunden, bis einem der erste Cop am Heck hängt. Nur fünf Minuten später haben die Verfolger eine ganze Flotte von Polizeiwagen organisiert. Jetzt gilt es, sein Talent für rasantes Fahren und gekonnte Drifts zu beweisen, um sich aus der Bredouille zu ziehen. Nur wer das schafft, hat Chancen, es auf der legendären "Black List" - der Liste der berüchtigten Geschwindigkeitsjunkies, die nicht nur Kontrahenten besiegen, sondern auch ordentlich Schaden anrichten wollen - nach ganz oben zu schaffen.

Die Polizei rüstet auf

In der fiktiven Metropole Fairhaven ist ganz offensichtlich der Reichtum ausgebrochen, denn nicht nur die Raser sind in Edelflitzern wie dem Lamborghini Galardo oder Maserati Gran Turismo MC unterwegs. Auch die Polizei von Fairhaven hat eine PS-starke Sondereinheit gegründet, die es mit den Anarcho-Rasern und ihren Sportautos aufnehmen kann. Ergo ist vom Spieler deutlich mehr Kreativität gefragt, wenn man die Ordnungshüter erfolgreich abhängen oder in Unfälle verwickeln will. Beim Anspieltermin auf der E3 hingen uns schon mal vier Polizeiwagen am Heck, die sich auch durch die wildesten Drifts und Kehrtwendungen nicht abhängen ließen. Darüber hinaus blinkten auf der großen Karte am linken unteren Bildschirmrand drei Symbole in rot-blau auf - das Zeichen dafür, dass die Polizei gerade eine Straßensperre aufbaut.

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Umwege erwünscht

Um sich hier noch aus der Affaire zu ziehen, muss man die Umgebung ausnützen und das Terrain jederzeit aufmerksam sondieren. In "Need for Speed: Most Wanted" ist es extrem wichtig, eine Route außerhalb der normalen Strecke zu finden. Man prescht also über S-Bahn-Schienen, biegt in Tunnel ein, rast eine Rampe hoch und fliegt mit einem Affenzahn durch ein Werbeschild. Mal bleiben die Cops dann vorher stehen, weil sie Angst um ihren schicken Dienstwagen haben, mal fliegen sie hinterher, und es tönt ein Scheppern aus den Boxen, wenn Eintritts- und Austrittswinkel nicht miteinander kompatibel waren. Doch die Polizei ist durchaus lernfähig und passt sich der Taktik des Spielers an. Steuert man einen dicken SUV wie den Cadillac Escalade, schwenkt auch die Polizei verstärkt auf Jeeps um, weil ein Sportwagen nun mal kaum eine Chance hat, einen drei Tonnen schweren SUV von der Straße zu schieben. Setzt der Spieler hingegen lieber auf PS-Leistung und Sportwagen, wird die Polizei mit ähnlichen Autos kontern

Offene Spielwelt

Prinzipiell kann der Spieler munter durch ganz Fairhaven rasen, es gibt also keine festgesetzten Events und Streckenverläufe - die ganze Stadt soll als offene Welt erkundet werden. Nimmt man eine Herausforderung an und schlägt seinen Gegner, wirft der die Autoschlüssel rüber, und der der Spieler hat einen Boliden mehr in der Garage stehen. Man darf sein Auto beliebig wechseln, was Sinn macht, wenn man gerade Lust auf Rennen über eine matschige Baustelle hat: Da greifen die dicken Räder eines Jeeps einfach besser als die eines Sportwagens.

Mehrspieler-Freuden

"Need for Speed: Most Wanted" setzt voll auf die Mehrspieler-Komponente, ganz speziell auf das "Autolog 2.0"-Feature. Dabei handelt es sich um eine Art Facebook für Need for Speed: Dem Spieler wird immer mal wieder mitgeteilt, wo denn seine Freunde aus Xbox Live, PSN oder EAs eigener Origin-Plattform auf PC ihre Runden drehen. Klingt banal, macht aber tatsächlich sehr viel Spaß, weil so ein richtiger Konkurrenzkampf entsteht. Da brennt man gerade seine persönliche Bestzeit in den Asphalt - und ein Kollege fährt schon wieder gnadenlos besser. Das spornt einen enorm an. Zudem unterfüttert Criterion Games den Mehrspieler-Part mit diversen Herausforderungen. So wird am Spieler-Heck beispielsweise "Springe 48 Meter" eingeblendet - wer als erstes einen solchen Sprung hinlegt, schaltet Tickets frei, mit denen sich das Auto tunen oder neue Fahrzeuge freischalten lassen.

Was uns gefällt

"Need for Speed: Most Wanted" fährt sich extrem rasant, entwickelt ein scharfes Geschwindigkeitsgefühl, hat aber trotzdem einen gewissen taktischen Einschlag. Die Polizei greift dieses Mal viel härter und konsequenter durch als im Vorgänger "Hot Pursuit" und versucht, einen ständig in die Zange zu nehmen oder gegen die nächste Hauswand zu drücken. Das macht es umso schwieriger, Herausforderungen wie Sprünge oder Checkpunkt-Rennen erfolgreich zu absolvieren - und motiviert! Außerdem sieht das Rennspiel fantastisch aus, glänzt mit schicken Reflexionen sowie einem ordentlichem Schadensmodell.

Was uns nicht gefällt

Die Gummiband-KI kehrt zurück - die künstliche Intelligenz passt sich stets dem Fahrverhalten des Spielers an. Lässt man sich zurückfallen, lassen es auch die Gegner ruhiger angehen. Fährt man eine perfekte Zeit, wird die KI wie durch Geisterhand ebenfalls deutlich schneller. Das nervt, nimmt Authentizität und ist für ein modernes Rennspiel eigentlich nicht mehr zeitgemäß.

Fazit

"Need for Speed: Most Wanted" bringt die Asphaltschlachten gegen die Polizei zurück, die dieses Mal noch härter zuschlagen, deutlich aggressiver vorgehen und sicher noch die ein oder andere Hightech-Waffe in der Motorhaube verstecken. Das Spiel dürfte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit "Forza Horizon" liefern - ein heißer Rennspiel-Oktober steht an.

Titel: Need for Speed: Most Wanted
Genre: Rennspiel
Publisher: Electronic Arts
Hersteller: Criterion Games
Release: 30. Oktober 2012
Preis: zirka 50 Euro (PC) / zirka 65 Euro (Konsolen)
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Ersteindruck: Sehr gut

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