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Call of Duty: Black Ops 2 - Das kann der neue Multiplayer-Modus

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First-Look Call of Duty: Black Ops 2 Multiplayer | Ego-Shooter | PC, PS3, Xbox 360, Wii-U  

Black Ops 2: Das kann der neue Multiplayer-Modus

14.08.2012, 12:42 Uhr | Volker Bonacker (ams / jr)

Call of Duty: Black Ops 2 - Das kann der neue Multiplayer-Modus. Call of Duty: Black Ops 2 (Quelle: Activision)

Call of Duty: Black Ops 2 (Quelle: Activision)

Keine Revolution, allerdings merklich anders als die Vorgänger - so könnte man den Multiplayer-Modus von Call of Duty: Black Ops 2 in einem Satz beschreiben. Wir bekamen noch vor dem Start der diesjährigen Spielemesse Gamescom (15. bis 19. August in Köln) den Mehrspieler-Modus des neuen Call of Duty präsentiert und durften anschließend selbst testen, wie man Abschuss-Serien hinlegt und seinen Charakter nach oben levelt. Auch auf die neuen Belohnungen und die zu beachtenden Feinheiten beim Erstellen einer eigenen Klasse haben wir einen Blick geworfen.

Nimm zehn!

In einer ausführlichen Präsentation erklärten Studio-Chef Mark Lamia und Game-Design Director David Vonderhaar zunächst, wie die Entwickler von Treyarch auf das neue System der Charaktererstellung gekommen sind. Man habe sich den Klassen-Zusammenbau als Brettspiel gebastelt und damit herumexperimentiert. Herausgekommen ist ein System, das ebenso simpel wie flexibel ist: Spieler können zehn Punkte pro Klasse verteilen. Jedes verfügbare Item, jede Fähigkeitserweiterung und jede Granate nehmen einen Punkt ein. Ein Beispiel: Wer seine Spielfigur mit einer Hauptwaffe, einer Pistole, einer Granate und einer Schutzweste ausrüstet, hat vier der zehn Punkte vergeben. Es bleiben sechs übrig. Stattet man die Hauptwaffe mit einem Schalldämpfer aus, ist ein weiterer Punkt weg. Kommt noch ein Doppelmagazin dazu, ist noch einer fällig. Bleiben vier. Die wandern dann etwa in zwei weitere Fähigkeitserweiterungen und weitere Granaten. Fertig ist der eigene Charakter. Fast.

Charakter nach Maß

Denn mit dem neuen System der "Wildcards“ bringen die Macher noch ein wenig mehr Komplexität hinein. Die Karten - jede davon zählt natürlich ebenfalls als einer der zehn verfügbaren Punkte - bringen dem Charakter diverse Extra-Fähigkeiten. Wir haben beispielsweise eine Wildcard ausgewählt, die es unserem Soldaten ermöglicht, gleich drei Aufsätze auf sein Sturmgewehr zu schrauben. Andere dagegen machen es möglich, gleich mit vier statt nur drei Fähigkeitserweiterungen loszuziehen. Die Vielfalt ist also groß und der Gedanke dahinter klar: Jeder Spieler soll sich einen Charakter erstellen können, der genau zu seinen Bedürfnissen und seinem Spielstil passt, und dabei auf unnötigen Ballast verzichten. Wer beispielsweise keine Zweitwaffe braucht, wählt schlicht keine aus und spart sich den Punkt für andere Extras.

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Tuning für die Waffe

Dazu zählen nützliche neue Gegenstände wie das Assault Shield. Der mächtige Schutzschild kann von Kugeln nicht durchschlagen werden und wird per Knopfdruck im Boden verankert. Das kommt besonders Teams zugute, die taktisch vorgehen wollen. Wer stattdessen im Alleingang loszieht, freut sich über Waffenaufbauten wie ein neues Laservisier oder einen Scanner, der die Umgebung nach feindlichen Kräften durchforstet. Alle Erweiterungen werden an der Waffe sichtbar angebracht.

Fahrt mit dem Killerroboter

Insgesamt wollen die Macher die Partien dynamischer gestalten und das seit jeher nicht gerade langsame Tempo abermals steigern. Mitverantwortlich dafür sind natürlich auch die Serienabschuss-Belohnungen. 22 davon stehen zur Verfügung, wie immer können drei davon ausgewählt werden. Die sind gemäß der im Jahr 2025 angesiedelten Hauptstory futuristisch aufgemacht. Während der "Guarian“ per Schallwellen Gegner lähmt, kann die "Hellstorm“-Rakete über dem Schlachtfeld zur Detonation gebracht werden, um sich anschließend in einem Regen aus einzelnen Gefechtsköpfen über die Karte zu verteilen. Besser kommt da nur eine Fahrt im "A.G.R.“ - denn wer den Killerroboter per Luftunterstützung geliefert bekommt, kann auf Wunsch auch dessen Steuerung selbst übernehmen. Mit schwerem Maschinengewehr und Raketenwerfer an Bord haben die Gegner kaum Chancen, sofern sie nicht mit EMP-Granaten anrücken, denn die lähmen das Gefährt recht zügig.

Erfahrungs- und Belohnungs-Punkte

Um die Extras zu erhalten, sind jedoch nicht wie in den vorherigen Teilen der Call of Duty-Reihe eine bestimmte Anzahl an Kills in einer Reihe nötig. Stattdessen findet sich am rechten, unteren Bildschirmrand eine Leiste, die - abhängig von den erledigten Missionszielen oder ausgeschalteten Feinden - nach oben geht. Sind bestimmte Werte erreicht, gibt‘s die gewählte Belohnung. Dazu werden - ebenfalls neu - Medaillen nach jeder Partie an die Spieler verteilt, die eine Aufgabe der Spielrunde besonders gut erledigt haben.

55 Level, zehn Prestige-Ränge

Treyarch kündigt sowohl dieses Belohn-System als auch ein zweites, klassisches Erfahrungspunkte-System an. Mit den gewonnenen Erfahrungspunkten steigt man wie eh und je in den Rängen nach oben. Neu hierbei: Pro Rang wird ein neuer Gegenstand oder manchmal gleich ein ganzes Set an neuen Gegenständen freigeschaltet. Damit wird sichergestellt, dass Charaktere nicht schon mit niedrigen Leveln Zugriff auf sämtliche relevanten Inhalte haben. Insgesamt 55 Level gibt es pro Rang. Wer genug Sitzfleisch hat, fängt danach von vorne an - jeweils einen Prestige-Rang höher als zuvor. Insgesamt zehn Prestige-Stufen gilt es zu meistern - jede davon soll laut Vonderhaar rund 24 Stunden zur Bewältigung benötigen. Auf den vier von uns angetesteten Karten Yemen, Aftermath, Cargo und Turbine hat es zumindest schon mal ordentlich gekracht.

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Jetzt auch als TV-Erlebnis

Zuletzt wollen die Entwickler verstärkt in Richtung E-Sport vordringen und ihr Spiel erfolgreich dort platzieren. Dafür hat man ein System namens "League Play“ in den Ego-Shooter eingebaut. Per Knopfdruck wird die Partie mit Freunden so zum Liga-Match, denn wer will, lässt seine Runden mit dem Mehrspieler-Modus ganz einfach als Liga-Partie zählen. Mit der Zeit und vor allem dem Erfolg wird Liga nach Liga gemeistert. Hinzu gesellt sich mit "CoD-Casting“ eine optische Darstellung, die man aus dem TV kennt. Ähnlich einer Sportübertragung finden sich auf dem Bildschirm alle relevanten Infos auf einen Blick: Spielstand, wichtigste Spieler, Kommentator, Karte und natürlich auch der Spielbildschirm ausgewählter Zocker. Das Ganze lässt übrigens auch nahtlos auf ein iPad streamen, wie die Vorführung zeigte.

Fazit

Noch sind diverse Fragen offen: Wie viele Karten schaffen es ins Spiel, welche neuen Modi kommen mit an Bord? Wie sieht‘s mit der Langzeitmotivation und dem Balancing aus - ermöglicht das neue System gar das Erschaffen übermächtiger Charaktere? Hier wird erst das fertige Produkt die Antworten liefern. Bis dahin sind wir mit dem Gezeigten jedoch zufrieden: Call of Duty bleibt das schnelle, actionreiche Game, das es immer war. Wenn auch ein wenig anders.

Infos zum Spiel

Titel: Call of Duty - Black Ops 2
Genre: Ego-Shooter
Publisher: Activision
Hersteller: Treyarch
Release: 13. November 2012
Preis: Noch nicht bekannt
System: Windows-PC, PS3, Wii U, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut

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