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Gamescom-Pressekonferenz von Sony: Die Vita im Fokus

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Gamescom-Pressekonferenz von Sony: Die Vita im Fokus

15.08.2012, 16:32 Uhr | Volker Bonacker (jr / ams)

Gamescom-Pressekonferenz von Sony: Die Vita im Fokus. Playstation Vita (Quelle: Sony)

Playstation Vita (Quelle: Sony)

Die großen Kracher gab es nicht, dafür zeigte Sony, dass man die Playstation Vita trotz zögerlicher Verkäufe noch längst nicht abschreibt. Bei der diesjährigen Gamescom-Pressekonferenz widmete sich Sony Computer Entertainment (SCE)-Chef Jim Ryan mehrheitlich dem Handheld - und ging damit auf Kritik ein, die nach der E3-Präsentation aufgetaucht war. Dort hatte die Vita keine Rolle gespielt. Das soll sich nun ändern. Mitverantwortlich: Ein neuer, vielversprechender Titel der Little Big Planet-Macher. Weitere wichtige Infos zur Messe gibt's in unserem Gamescom-Special.

Ein Mal kaufen, zwei Mal zocken

Ehe es zu dessen Vorstellung kam, präsentierte Sony zunächst kleinere Updates zu ohnehin bekannten Titeln. "Little Big Planet" für die Vita, das uns in der Vorschau Spaß gemacht hat, wird im Bundle mit dem Handheld für 249 Euro erscheinen. Das Kampfspiel "Allstars" kommt nicht nur mit einem plattformübergreifenden Crossplay-Feature, das Matches gegen PS3-Besitzer möglich macht, sondern auch dem neuen Crossbuy-Angebot. Soll heißen: Wer die PS3-Fassung ersteht, bekommt die Vita-Version umsonst obendrauf. Die Offerte gilt auch für "Ratchet & Clank Gforce". Wie Ryan ankündigte, will Sony auf diesem Gebiet kräftig investieren.

Nachschub von Drittherstellern

Der Spiele-Nachschub für die Vita soll ebenfalls ins Rollen kommen: "Assassin‘s Creed: Liberation", "Call of Duty: Black Ops - Declassified", "Fifa 13“ und "Need for Speed" werden in den nächsten Monaten vom Stapel laufen. Mal sehen - denn das hat Sony schon öfters versprochen, ohne dass den Worten immer Taten folgten. Neu angekündigt wurde auch ein mobiler Ableger der Ego-Shooter-Reihe "Killzone“. Das Game mit dem Untertitel "Mercenary" (Söldner) soll die Fähigkeiten der Mobil-Konsole ausnutzen, sah aber im Trailer noch ein wenig blass aus.

Die Finger im Spiel haben

Die Anwesenden begeistern konnte dagegen "Tearaway". Das neue Spiel der Little Big Planet-Entwickler Media Molecule setzt ganz auf die Interaktion des Spielers mit der Umgebung. So wird es möglich sein, über Berührungen des rückseitigen Touchpads der Vita seine eigenen Finger ins Spiel zu bringen - und das im wahrsten Sinne des Wortes, werden diese doch auf dem Bildschirm abgebildet und dort etwa dazu genutzt, Gegner zu bekämpfen. Dazu gesellen sich massig andere Arten der Steuerung, vom Ausnutzen der Bewegungssensoren bis zum Anschreien der Konsole, um auf dem Screen befindliche Feinde zu erschrecken. Was Media Molecule im Rahmen der Präsentation gezeigt hat, lässt auf einen sehr kreativen Umgang mit den Möglichkeiten der Vita hoffen - etwas, das sich bislang noch viel zu selten findet.

Neue Budget-Reihe und Playstation Plus-Angebote

Abseits des Handhelds setzt Sony auf bewährte Titel: Little Big Planet 2 wird um ein Vita-Crossplay-Feature erweitert, bei dem das Handheld als zusätzlicher Controller funktioniert, über den sich diverse Aufgaben per Fingerzeig lösen lassen. Das erinnert nicht von ungefähr an die Wii U und wurde von den Anwesenden im Anschluss des Öfteren als genau das kommentiert. Für Sparfüchse bringt Sony die neue "PS3 Essentials"-Reihe, in der ausgewählte Klassiker zum Preis von 19,99 Euro erscheinen. Zuletzt bekommen Mitglieder des kostenpflichtigen Playstation Plus-Dienstes weitere Schmankerl für ihren Jahresbeitrag von rund 50 Euro: Im September können sie Rockstar Games‘ Western-Epos "Red Dead Redemption" kostenlos laden, zudem wird ihr Cloud-Speicher auf ein Gigabyte aufgebohrt.

"Wonderbook" ist nicht für jeden

Für zurückhaltenden Applaus sorgten die Präsentationen der neuen "Wonderbook"-Titel. Die "Augmented Reality" (computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung)-Bücher für das Spiel werden um die Noir-Geschichte "Diggs Nightcrawler" rund um einen Detektiv sowie die BBC-Reihe "Walking with Dinosaurs" erweitert. Richtig begeistern wollte das jedoch nicht alle - was auch für die bereits im Rahmen der E3 angekündigte J.K. Rowling-Lektüre "Book of Spells" gilt, die sich klar an jüngere Zocker richtet und vielleicht genau deshalb nicht in klassischen Gamer-Haushalten landen wird.

Horror, Regen und Puppenspieler

Es bleiben drei neue, bislang unangekündigte Titel. In "Until Dawn", einem Survival-Horror-Game mit Move-Unterstützung gilt es, sieben Protagonisten durch einen tödlichen Trip in nächtlicher Umgebung zu begleiten, was in einem ersten Trailer durchaus atmosphärisch gewirkt hat. In "Rain", das von Japan Studio entwickelt wird, übernehmen die Spieler einen kleinen, unsichtbaren Jungen, der nur zu sehen ist, wenn er mitten im fallenden Regen steht. Das Spiel konnte vor allem dank seines ungewöhnlichen, wie gezeichnet wirkenden Looks begeistern. Bleibt "Puppeteer", eine Mischung aus Puzzlespiel und Jump‘n‘Run, dessen Spielprinzip nach den Ausführungen der Entwickler sowie einem Trailer nicht so recht klar werden wollte.

Fazit

Außer Games nichts gewesen? Richtig. Wer auf Hardware-Neuankündigungen gehofft hat, wurde enttäuscht. Stattdessen stellte Sony die Vita ins Zentrum der Bestrebungen. Für die nächsten Monate sind spannende, aber auch routiniert wirkende Titel angekündigt. Gleiches gilt für die PS3: Mit "Until Dawn" und "Rain" kann Sony zwei interessante Neuvorstellungen verbuchen, ohnehin im Programm sind "Beyond: Two Souls", "The Last of Us" sowie "God of War: Ascension". Mit diesen Namen startet Sony ins Weihnachtsgeschäft und machte zuvor in Köln klar: Im Kampf um Marktanteile in Sachen Handhelds und Spielkonsolen gibt man sich noch längst nicht geschlagen.

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