Startseite
Sie sind hier: Home > Spiele > Specials > Gamescom 2016 >

Gamescom-Pressekonferenz von EA: Origin soll die Kunden anziehen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Gamescom-Pressekonferenz von EA: "Origin" soll die Kunden anziehen

15.08.2012, 11:31 Uhr | (jr / ams)

Gamescom-Pressekonferenz von EA: Origin soll die Kunden anziehen. Crysis 3 (Quelle: EA)

Crysis 3 (Quelle: EA)

Electronic Arts sattelt drauf: Wie der Publisher im Rahmen seiner diesjährigen Gamescom-Pressekonferenz mitteilte, soll der bisher für PC "reservierte" Online-Dienst "Origin" auf Mac OS X, Android, Facebook und Smart-TV ausgeweitet werden. Darüber hinaus will EA mit effektvoll inszenierten Actionspielen vom Schlage eines "Crysis 3", "Army of Two", "Medal of Honor: Warfighter" und "Dead Space 3" im anstehenden Weihnachtsgeschäft punkten. Aktuelle Hits wie "Battlefield 3" sollen mit inhaltlichen Updates und einer für September 2012 angekündigten Premium-Edition möglichst lange attraktiv gehalten werden. Weitere wichtige Infos zur Messe gibt's in unserem Gamescom-Special.

Online-Vertrieb von Games auf dem Vormarsch

EA plant nach den Worten von Manager Peter Moore, den hauseigenen Download-Service Origin kräftig auszubauen. Aktuell sind bei Origin über 500 Games von mehr als 50 verschiedenen Anbietern eingestellt, und EA zählt zirka 21 Millionen angemeldete Nutzer. Was damit zu tun hat, dass über Origin auch der DRM-Kopierschutz läuft und Käufer sich dort zwangsweise registrieren müssen. Durch die Ausweitung des Angebots auf den Mobile Games- und Social Network-Bereich verspricht sich EA noch einmal eine kräftige Erweiterung der Kundenbasis. Einen genauen zeitlichen Rahmen für den Ausbau nannte Moore nicht, allerdings will man noch in diesem Jahr Screenshot- und Achievement-Funktionen in Origin integrieren.

Wenn es rummst und kracht

Spielerisch bot EA keine großen Überraschungen an. Dass der Publisher mit frischen Games aus dem Actiongenre im anstehenden Weihnachtsgeschäft Kasse machen will, war so erwartet worden. Immerhin: Bei der Vorführung der Live-Demos von Crysis 3, MoH: Warfighter, Dead Space 3 und Army of Two flogen optisch und akustisch ordentlich die Fetzen. Bei dem für Oktober 2012 vorgesehen neuen Medal of Honor-Game setzt EA auf einen Mix aus Authentizität und Wettbewerbsgedanken. So können beispielsweise im Multiplayer-Modus die Spieler als Vertreter ihrer eigenen Nationen antreten, um sie auf der "Battlelog"-Rangliste möglichst weit oben zu platzieren. Überhaupt spielt EA stark die Karte "Multiplayer"-Attraktivität aus, um die Gamer möglichst langfristig im eigenen Hof zu behalten. So stellte man bei Crysis 3 ausführlich den neue Mehrspieler-Modus "Hunter" vor, an dem bis zu 16 Teilnehmer an einer Partie teilnehmen können. Die Konstellation ist interessant: Im teambasierten Modus traten zunächst zwei Nanosuit-Hunter gegen 14 normale Cell-Kämpfer an. Immer, wenn einer der Gegner ausgeschaltet wurde, wechselte er die Truppe und griff auf Seiten Nanosuit-Jäger in den Kampf ein.

Für Rollenspieler und Aufbau-Strategen

Allerdings hatte EA auf seiner Gamescom-Pressekonferenz nicht nur für die Fans von heißem Blei, sondern auch für Aufbaustrategen und Rollenspieler etwas in petto. Vor allem mit dem auf Basis der getunten Glassbox-Engine entwickelten Sim City 2013 konnte man Punkte machen. Interessanterweise wurde auch hier bei der Präsentation der Online-Part herausgestellt: Der einstmals so ruhig zu spielende Aufbaustrategie-Klassiker soll mit Online-Ranglisten und den "Sim City World"-Herausforderungen fit für moderne Zeiten gemacht werden. Das Spiel wird nach jetzigem Stand der Planungen im Februar 2013 für Windows und Mac OS X erscheinen. Schließlich stellte Matthew Bromberg von Bioware auch noch das zur Steigerung der nachlassenden Attraktivität von "Star Wars: The Old Republic" frisch integrierte Free-to-Play-System für das SciFi-Rollenspiel vor und versicherte, dass man mit regelmäßigen - möglichst im Monatsrhythmus veröffentlichten Updates - hier wieder für mehr Schwung sorgen will.

Fazit

"Business as usual" bei EA: Die Präsentation bei der diesjährigen Gamescom-Pressekonferenz war routiniert, hielt aber besonders für die Fans von actionreichen Games einige Schmankerl parat. Mit dem großen Überraschungshammer zuschlagen konnte EA nicht. Ob die Ausweitung von Origin auf andere Plattformen wirklich ein guter Zug ist, muss sich erst noch zeigen, wenn man Aussagen zu Tempo, Stabilität und Funktionalität der Plattform treffen kann.

News, Tests & Previews, Demo-Downloads, Onlinegames und mehr auf Facebook: Werden Sie Fan von T-Online Spiele!

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige


shopping-portal