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Warnung: Gamer geraten immer mehr in den Fokus von Cyber-Kriminellen

17.08.2012, 15:08 Uhr | jr / ams

Gamer geraten immer mehr in den Fokus von Cyber-Kriminellen. Virenattacken und Phishing-Versuche: Gamer geraten in den Fokus von Cyberkriminellen  (Quelle: Imago)

Virenattacken und Phishing-Versuche: Gamer geraten in den Fokus von Cyberkriminellen (Quelle: Imago)

Wie die russischen IT-Security-Experten von "Kaspersky Lab" herausgefunden haben, geraten Gamer in den letzten Monaten immer mehr ins Visier von Cyber-Kriminellen. Inzwischen verzeichne man in den Datenbanken rund 3,3 Millionen Schadprogramme, die dafür vorgesehen seien, Account-Daten auszuforschen und virtuelle Gegenstände zu stehlen.

Lukrative Nische für Online-Gangster

"Der Diebstahl virtueller Gegenstände und ganzer Accounts ist eine Nische im Bereich Cyberkriminalität, jedoch eine sehr lukrative", sagt Antiviren-Experte Christian Funk. "Immer mehr Spieler sind bereit, reales Geld für virtuelle Güter auszugeben, um so den Weg zum perfekten Charakter abzukürzen und einen Vorteil gegenüber anderen Spielern zu erlangen." Im Gaming-Bereich in Deutschland gab es nach Angaben von Kaspersky Lab zwischen April und Juni 2012 zirka 16.000 Angriffe. Damit liegt Deutschland europaweit auf Platz fünf nach Spanien, Polen, Italien und Frankreich. Um sich zu schützen, raten die Experten, sollte man möglichst starke und vor allem nur einmal verwendete Passwörter für die Online-Gaming-Accounts verwenden. "Der Schlüssel zum virtuellen Hab und Gut ist das Passwort, dessen Stärke und Einzigartigkeit bestimmt damit die Account-Sicherheit", sagt Experte Christian Funk. Auch die Standardmaßnahmen, um den eigenen Rechner zu schützen - regelmäßige Updates von Betriebssystem, Programmen und Virenscannern - müssen konsequent verfolgt werden. Gegen die zunehmenden Phishing-Versuche helfe bereits ein wenig gesunder Menschenverstand. Anwender sollten nie auf in E-Mails enthaltene Links klicken, auch wenn deren Aufmachung absolut professionell und überzeugend sei. Viel besser sei es, die Webadressen in den Browser einzugeben oder selbst angelegte Bookmarks zu verwenden.

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