21.08.2012, 16:07 Uhr | jr / ams
Mit der Fifa-Fußball-Simulation hatte Spiele-Publisher Electronic Arts nicht immer nur Freude. Zwar verkauften sich die Games wie geschnitten Brot, lockten zugleich aber auch Interessenten an, auf die man gerne verzichtet hätte. Vor allem im letzten Jahr gab es mehrere Versuche von Hackern, Fifa 12 zu kompromittieren. Dem will EA in diesem Jahr nach den Worten von EA Games-Präsident Frank Gibeau einen Riegel vorschieben.
"Wir haben aus dieser Erfahrung gelernt. Eine Menge Firmen leiden momentan darunter. Es gibt da eine Menge anspruchsvoller Hacks, und die Industrie befindet sich in einem fortwährenden Kampf”, sagte Gibeau im Interview mit dem Spiele-Magazin Joystiq. “Wir nehmen das Ganze sehr ernst und investieren da eine Menge Ressourcen. Die Lehren, die wir aus dem Beispiel Fifa im vergangenen Jahr gezogen haben, werden in diesem Jahr aufgegriffen. Hinter verschlossenen Türen arbeite man an erweiterten Sicherheitsmaßnahmen, um zu verhindern, dass das kommende “Fifa 13″ in irgendeiner Form einem Hack zum Opfer fällt. EA kooperiere auch mit den Experten von Microsoft, um die Account-Daten der regulären User zu schützen. Zwar werde man den Kampf gegen Hacker nie endgültig gewinnen, so Gibeau, man könne es ihnen mit Anti-Hacking-Maßnahmen aber so schwer wie möglich machen. Fifa 13 soll nach jetzigem Stand der Dinge am 27. September 2012 für Xbox 360, PS3 und PC auf den Markt kommen. Eine Wii U-Version soll zum Launch der neuen Nintendo-Konsole gegen Ende dieses Jahres zur Verfügung stehen.
Quelle: jr / ams
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