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Test zum Jump'n'Run-Spiel New Super Mario Bros. 2 für Nintendo 3DS

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Test New Super Mario Bros. 2 | Jump'n'Run | Nintendo 3DS  

Super Mario als Goldesel

31.08.2012, 13:04 Uhr | Richard Löwenstein (jr / ams), Richard Löwenstein

Test zum Jump'n'Run-Spiel New Super Mario Bros. 2 für Nintendo 3DS. New Super Mario Bros.2 für Nintendo 3DS (Quelle: Nintendo)

New Super Mario Bros.2 für Nintendo 3DS (Quelle: Nintendo)

Der Kerl hat´s einfach drauf. Alle paar Jahre kommt Super Mario in einem neuen Jump'n'Run-Game dahergesprungen und macht eigentlich alles so wie immer. Aber fühlt sich das langweilig an? Keine Sekunde. Auch "New Super Mario Bros. 2" für Nintendo 3DS kriegt einen sofort rum. Dabei erfindet der neueste Mario-Geschicklichkeitstest das Hüpf- und Spring-Genre keineswegs neu. Doch ein weiteres Mal kombiniert Nintendo vorbildlichen Spielfluss mit derart vielen Aha-Momenten, dass man sich der Wirkung einfach nicht entziehen kann.

Modernes Retro-Gameplay

Von allen Mario-Games der letzten zwei Jahrzehnte bekennen sich "New Super Mario Bros. 2" und das Vorgängerspiel am deutlichsten zu Marios Wurzeln. Die liegen in den 80er-Jahren: "New Super Mario Bros. 2" erinnert in so mancher Hinsicht an das originale "Super Mario Bros." für die NES-Konsole. Das Basis-Gameplay ist identisch: Mario rennt von links nach rechts, springt von Plattform zu Plattform, lässt Schildkröten per Kopfsprung ins Aus purzeln und duckt sich flugs unter Gespenstern weg. Das Sprungtiming muss sitzen, die Reaktionsfähigkeit stimmen, dann klappt's auch mit dem geschwinden Vorwärtskommen. Dass das so frisch und lebendig wirkt, mag mit vielen feinfühligen Modernisierungen zusammenhängen.

Fairness wird groß geschrieben

Aussehen und Taktik der Gegner - Pilzköpfe, Kettenhunde et cetera - scheinen einem vertraut. Doch bald beginnen die Angriffstaktiken zu variieren. Schildkröten etwa hüpfen im Takt zur Musik, so dass man sein Kopfsprung-Timing anpassen muss. Und Nashorn-Zwischengegner spucken ab der dritten Begegnung nicht mehr nur Feuer, sondern reißen den Boden weg und vervielfachen so die Gefahr eines tödlichen Heldensturzes. Dadurch fühlt man sich oft überrascht, geschockt, und spätestens ab der vierten Welt ernsthaft herausgefordert. Kompliment an Nintendo dafür, dass Fairness so großgeschrieben wird. Wenn Mario in eine Falle fällt, dann weiß man genau, warum das passiert ist und wie man's beim nächsten Mal vermeidet. Manchmal gelingt das mit Unterstützung. Wer zu oft scheitert, dem schweben praktische Extras entgegen: Flügel zum Beispiel, mit denen Mario an so manchem Hindernis einfach vorüber fliegt. Mario lernt mit der Zeit dazu, wie er sich per Wandsprung nach oben kämpft, wie er über pendelnde Plattformen balanciert und vieles mehr.

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Mario als Goldjäger

Während das Gameplay an Komplexität zulegt, bleibt die Bedienung brav auf dem Teppich. Mit Analogstick sowie A- und B-Tasten hat man alles immer schön im Griff. So bleibt Freiraum für Erkundungen der Umgebung. Es gibt endlos viele Schatzkammern, versteckte Wege und Ebenen, die sich erst nach ein- oder mehrmaligem Durchspielen öffnen. Auch dieses Mario-Game wird einen über Wochen und Monate beschäftigen. Highscore-Jäger dürften von der neuen Auslegung in Richtung Punktejagd angetan sein. Schon in den ersten paar Etappen stolpert man ständig über Baublöcke, aus denen nach einem Kopfstoß jede Menge Münzen purzeln. Später dann zerspringen ganze Kulissen in dutzende bis hunderte Goldtaler.

Goldene Kettenreaktion

Der warme Gold- und Punkteregen stellt sich freilich nicht von selbst ein, er will entfesselt werden. Man muss Wege finden, um die goldenen Kettenreaktion in Gang zu setzen. Mal klappt das per Kopfstoß gegen einen Block, der mit den Buchstaben "Pow" gekennzeichnet ist - ein andermal, indem man durch Anstupsen mehrerer Grafikblöcke eine verborgene Kletterranke zum Wachsen anregt. Die Suche nach diesen Auslösern kettet einen an das Spiel. Einerseits will man die sechs plus drei Welten des Einzelspieler-Modus komplett erleben und wird durch einen Zeit-Countdown sanft vorwärts geschoben - andererseits juckt es einen in den Fingern. Man möchte am liebsten jeden Quadratpixel nach weiteren Geheimnissen absuchen. Motivierende Mischung.

Schwache 3D-Effekte

Das alles versteckt sich hinter einer liebevoll gemachter, aber keineswegs reißerischen Anmutung. Wie das Gameplay kommt auch die Grafik mit zwei Dimensionen aus. Zwar sorgen ein paar Ebenen im Hintergrund für ein bisschen räumliche Plastizität. Hinter dem Pilzwald ziehen Wolken vorbei, das Schloss wird von unheimlichem Nebelschleiern durchdrungen. Dennoch, die 3D-Fähigkeiten des 3DS liegen praktisch brach. Stört das? Nicht die Bohne. Tatsächlich lohnt es sich sogar, den Schieberegler für den Tiefeneffekt gelegentlich auf Null runter zu regeln. Dadurch kommen einige Details besser zur Geltung, zum Beispiel die Rindenstruktur auf Baumstämmen. Kann man sich ja mal ansehen. Anhören sowieso. Musik und Soundeffekte begleiten das Geschehen sehr adäquat.

Was wir mögen

Die Aneinanderreihung von Spielelementen gelingt vorbildlich. Schnelle und gemächliche Etappen wechseln einander ab, dazwischen sorgen Bossgegner-Kämpfe und eine Handvoll überraschender Schockmomente für Adrenalin-Ausschüttungen.

Was wir nicht mögen

Die 3D-Fähigkeiten des 3DS werden nur spärlich genutzt, der Touchscreen kommt kaum zum Einsatz. Kenner der Reihe könnten das Gameplay als etwas zu leicht empfinden. Mit etwas Übung bringt man die sechs Basis-Welten binnen zweier Abend hinter sich - hat dann aber noch längst nicht alle Geheimnisse entdeckt.

Fazit

Das siebte Game aus der "Super Mario"-Reihe wirkt lebendig wie eh und je. Hier kommt zusammen, was zusammen gehört: Faires Jump'n'Run-Gameplay, motivierende Geheimnis-Suche, anspornende Goldtaler-Jagd. Dass Einzelspieler ihre Ergebnisse online mit Freunden teilen und zwei Mitspieler gemeinsam gegen Koopas und Kettenhunde anhüpfen können, rundet die Sache nach oben ab.

Infos zum Spiel

Titel: New Super Mario Bros. 2
Genre: Jump'n'Run
Publisher: Nintendo
Hersteller: Nintendo
Release-Termin: Im Handel
Preis: zirka 40 Euro
System: Nintendo 3DS
USK-Freigabe: Ab 0 Jahren
Wertung: Sehr gut

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