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Sacred 3 und Sacred Citadel: Die Rückkehr nach Ancara

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First-Look "Sacred 3" und "Sacred Citadel" | Action-Rollenspiel | PC, PS3, Xbox 360  

"Sacred 3" und "Sacred Citadel": Die Rückkehr nach Ancara

03.09.2012, 14:26 Uhr | Volker Bonacker (jr)

Sacred 3 und Sacred Citadel: Die Rückkehr nach Ancara. Sacred 3 (Quelle: Deep Silver)

Sacred 3 (Quelle: Deep Silver)

Kompletter Neustart einer traditionsreichen Rollenspiel-Serie: Mit "Sacred 3" und "Sacred Citadel" verpasst der Publisher Deep Silver dem Rollenspiel-Urgestein den actionreichen Neuanstrich. Ob der Fans der Vorgänger durchgehend erfreuen kann? Wir haben uns sowohl das "große" Sacred als auch den Arcade-Ableger angesehen und verraten, was die beiden Games für PC, PS3 und Xbox 360 bieten.

Auf der Jagd nach dem Artefakt

Damit es nicht zu historischen Konflikten kommt und vermutlich auch, um den Neustart zu erleichtern, siedelt Entwickler Keen Games Sacred 3 ganz einfach 1000 Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils der Reihe an. Dort greift ein Invasor namens Zane nach der Macht im Land, symbolisiert durch das Artefakt "Herz von Ancara". Logisch, dass es die Aufgabe der Spieler sein wird, den Angreifer abzuwehren. Das allerdings nicht im Alleingang, sondern via Koop-Modus mit bis zu drei weiteren Mitstreitern. Das Vierertrüppchen zieht anschließend in Diablo 3-ähnlicher Manier durch die Lande und kämpft sich - aus isometrischer Perspektive gelenkt - durch Horden von Gegnern. Das allerdings nicht in wilden Klick-Orgien, sondern durchaus mit Taktik: Combos stehen zur Wahl, die Truppe kann außerdem in Zusammenarbeit mächtige Aktionen ausführen und sich untereinander helfen. Zwei "Combat Arts" benannte Spezialfähigkeiten stehen zudem per Hotkey für den schnellen Abruf zur Verfügung. Hat man genügend Power für die mächtigen Attacken, lassen sich so etwa durchschlagskräftige Schockwellen auslösen, die ganze Reihen von Feinden umlegen.

Das Stichwort heißt Zugänglichkeit

Im Kern gibt sich Sacred 3 allerdings konservativ: Genre-typisch steigen Spieler im Rang auf, feilen an der Ausrüstung und individualisieren den eigenen Charakter. Hierfür stellt das Spiel verschiedene Optionen zur Verfügung, die die Liebe der Macher zum Detail zeigen - schließlich können selbst die Frisuren der Charaktere angepasst werden. Nicht veränderbar sind dagegen die Pfade, auf denen man sich durch die Rollenspielwelt bewegt. Statt der offenen Welt der Vorgänger entschieden sich die Macher, in Sacred 3 ein Level-basiertes System einzubauen. Nicht das einzige Zugeständnis an gegenwärtige Trends, denn auch die Steuerung soll sich stärker auf das Gamepad fokussieren - schließlich erscheint das Spiel auch für Konsolen und soll auch dort gut funktionieren. Zuletzt verdeutlicht die Talentwahl, wohin die Reise geht: Vor jedem Level stellen die Spieler aus einem Fähigkeiten-Pool jene Talente aus, die dem eigenen Spielstil am ehesten entsprechen. Zugänglichkeit ist das Stichwort.

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Hektische Prügelei für Ko-Op-Fans

Sacred Citadel schlägt derweil eine ganz andere Richtung ein: Arcadelastig, schnell und noch einfacher zu handhaben. Im 2D-Action-Rollenspiel-Mix kämpfen ein Khukui, ein Safiri und ein Ancarianer im Comic-Look gegen die verfeindeten Grimmocs, verbinden dabei ihre Attacken zu Combos, steigen auch mal auf Reittiere und greifen damit noch effektiver an und weichen Fallen wie plötzlich ins Bild schwingenden Baumstämmen aus. Auf den ersten Blick macht das einen schnellen, bisweilen eher hektischen Eindruck. Auf dem Bildschirm wird gekloppt und gekämpft was das Zeug hält. Auch wegen der kunterbunter Optik droht hier schneller der Übersichtsverlust, als man "Citadel" ausgesprochen bekommt. Denn auch der Arcade-Ableger ist für mehrere Spieler ausgelegt, in diesem Falle für bis zu drei. Die dürften damit kurzweiligen, schnell erlernbaren Spaß haben und zudem noch das eine oder andere über die ancarische Geschichte erfahren - schließlich ist Sacred Citadel das Prequel zu Sacred 3.

Was wir mögen

Beide Titel können Pluspunkte sammeln: Sacred 3 durch die detailliert gemachte Spielwelt, Sacred Citadel durch das leicht zu erlernende Spielprinzip. Bis zum Release und ausführlichen Spieleindrücken ist es jedoch noch ein Weilchen hin: Beide Games sind für das kommende Jahr angekündigt .

Was wir nicht mögen

Für Serien-Veteranen bleibt ein bitterer Nachgeschmack: Level statt offener Spielwelt, Talente-Pools und ein Spiel, das insgesamt weniger auf Gegenstände sammeln und Zeit in Ausrüstungsmenüs verbringen ausgelegt ist, sondern eher Wert auf Zugänglichkeit liegt. Das wird dem einen oder anderen Sacred-Jünger nicht besonders gut bekommen.

Fazit

Bis zum Release wird zwar noch einige Zeit vergehen, doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Macher mit Sacred 3 und Sacred Citadel ein neues Serienkapitel aufschlagen wollen, statt lediglich an den Tugenden der Vorgänger festzuhalten und Altbekanntes zu wiederholen. Ob das zum Guten oder Schlechten gereicht, lässt sich im Augenblick noch nicht sagen. Sicher dagegen ist: für kurzweilige Action wird mit beiden Games gesorgt sein. Und manchmal braucht's gar nicht mehr.

Infos zum Spiel

Titel: Sacred 3
Genre: Action-Rollenspiel
Publisher: Deep Silver
Hersteller: Keen Games
Release-Termin: 2013
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Gut

Titel: Sacred Citadel
Genre: Arcade-Action
Publisher: Deep Silver
Hersteller: Southend Interactive
Release-Termin: 2013
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Gut

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