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Geschichte schreiben mit Assassin's Creed 3

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Preview Assassin's Creed 3 | Action | PC, PS3, Xbox 360, Wii U  

Geschichte schreiben mit Assassin's Creed 3

07.10.2012, 10:28 Uhr | Olaf Bleich (vb / ams), Medienagentur plassma

Geschichte schreiben mit Assassin's Creed 3. Assassin's Creed 3 (Quelle: Ubisoft)

Assassin's Creed 3 (Quelle: Ubisoft)

Größer, schöner, besser: Nach beinahe drei Jahren Entwicklungszeit startet Assassin's Creed 3. Ubisoft gibt sich innovativ und bringt einen neuen Helden und ein neues Setting ins Spiel. Dazu verändern die Macher die Kampf- und die Missionsmechanik des Actionspiels massiv. Wie fühlt sich das auf PC, PS3, Xbox 360 und Wii U in der Praxis an? Wir hatten Gelegenheit, den potenziellen Action-Hit ausführlich Probe zu spielen.

30 Jahre Geschichte  

Assassin's Creed 3 ist wie eine unterhaltsame Geschichtsstunde: Ubisoft verquirlt die Amerikanische Revolution und ihre Fiktion von Templern und Assassinen miteinander. Das ist aufregend, laut und dennoch stimmig. Die Story umspannt beinahe 30 Jahre und rückt das Indianer-Halbblut Connor in den Mittelpunkt. Der Spieler durchlebt sein Tun und Schaffen und wird ihn sogar als kleinen Jungen bei seiner Stammesfamilie steuern. In der spielbaren, sechsten Sequenz von Assassin's Creed 3 ist Connor allerdings bereits ein erwachsener Mann und stolzer Assassine.

Der Mann in den Bergen

Als Rückzugsort dient dem Halbblut ein Blockhaus im wilden Grenzland. Von hier aus treibt Connor etwa auch Handel, stellt Waren her und kontrolliert den Lagerbestand. Ja, richtig gehört: Auch in Assassin's Creed 3 gibt es wieder einen Wirtschaftsteil, der sich zudem optisch auf den Zustand des Anwesens auswirkt. Connors eigentliche Heimat sind jedoch die Wälder Nordamerikas. Hier fühlt er sich zu Hause. Mit seinem Adler-Sinn erspäht er Spuren von Tieren, erlegt sie und verkauft ihre Felle bei Myrian, einer Jägerin. Außerdem locken massig Nebenmissionen, zum Beispiel Captain Kidds Schatz, den der junge Indianer mit Hilfe einer Karte entdecken muss. Einziger Haken: Ein Seebär namens Hinkebein besitzt deren Überreste und fordert einen Gefallen pro Stück.

Neue Komfortfunktionen

Über Schnellreisen direkt aus dem Pausenmenü gelangt Connor nun flotter an sein Ziel. Schlüsselpunkte wie etwa der Hafenmeister zum Starten der bekannten Schiffsmissionen sind so direkt anwählbar. Zwischen Städten wie Boston und dem Grenzland springt Connor ebenfalls hin und her. Löblich: Die Steuerung des Hauptcharakters wurde erleichtert. Über die rechte Schultertaste sprintet und klettert Connor halbautomatisch; Hindernisse nimmt er problemlos ohne zusätzliche Tasten.

Schrecken der Briten

Als ausgebildeter Assassine ist Connor ein überlegener Kämpfer. Er trägt zwei Hauptwaffen sowie zwei zusätzliche Werkzeuge, die auf dem Digitalkreuz ihren Platz finden. Das Kampfsystem spielt sich im Vergleich zu Assassin's Creed: Revelations schneller und flüssiger. Der richtige Zeitpunkt zum Kontern wird nun durch ein rotes Ausrufezeichen über dem Kopf des Angreifer angezeigt - ähnlich wie in Batman: Arkham City. Über die beiden Aktionstasten vollführt Connor flinke Kombinationen, greift seine Gegner an und wirbelt herum. Abhängig von der aktuellen Ausrüstung feuert er beispielsweise die Pistole ab, während er einen anderen Rotrock in den Schwitzkasten nimmt. Wird Connor getroffen, regeneriert sich seine Lebensenergie nach einer kurzen Pause von selbst. Medi-Packs oder Tränke gibt es nun nicht mehr.

Treue KI-Kameraden

Als zusätzliche Unterstützung rekrutiert Connor Kameraden für die Bruderschaft der Assassinen. Die sind diesmal aber keine beliebigen Menschen, sondern in der Geschichte des Spiels fest verankerte Charaktere. Den Kollegen Stéphane Chapheau etwa trifft Connor kurz bevor die Aufstände zur Boston Tea-Party ausbrechen. Die Entwickler versprechen sich dadurch eine stärkere Verbindung zu den Mitstreitern. Allerdings gibt es diesmal auch nur sechs Kameraden, die an Connors Seite kämpfen.

Nenn mich nicht klein!

Abgesehen von der neuen Version für PC, Xbox 360 und PS3 wächst das Universum von Assassin's Creed in diesem Jahr noch weiter: Mit "Assassin's Creed Utopia" startet im Winter ein Free-to-Play-Taktik-Spiel für iOS und Android. Noch interessanter ist allerdings Assassin's Creed 3: Liberation für die tragbare PS Vita. Unsere Vorschau verrät, was das viel versprechende Handheld-Spiel zu bieten hat.

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Was uns gefällt

Assassin's Creed 3 sieht bombastisch aus und ist obendrein riesig groß: Seemissionen, die Jagd, Handel und gleich drei Städte mit Haupt- und Nebenmissionen dürften in der kalten Jahreszeit für einige heiße Abende gut sein.

Was uns nicht gefällt

Die neuen Ideen klingen prima, die umfangreiche Story verspricht mehr Tiefgang als in den Vorgängern. Ob sich das alles rund anfühlt, kann aber erst die finale Version zeigen.

Fazit

Es wird ein goldener Herbst für alle Freunde der Attentäter-Saga: Der dritte Teil überzeugt auf ganzer Linie, da es Ubisoft ganz offensichtlich gelingt, neue Elemente mit den bekannten Mustern der Serie zu verknüpfen. Das tut dem Spiel gut - Action-Fans dürfen sich auf ebenso spannende wie grafisch atemberaubende Abenteuer mit dem neuen Helden Connor freuen!

Infos zum Spiel

Titel: Assassin's Creed 3
Genre: Action
Publisher: Ubisoft
Hersteller: Ubisoft
Release-Termin: 31. Oktober 2012
Preis: zirka 45 Euro (PC), zirka 60 Euro (PS3, Xbox 360, Wii U)
System: Windows-PC, PS3, Xbox 360, Wii U
USK-Freigabe: Ab 16 Jahre
Einschätzung: Sehr gut

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