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Mists of Pandaria: Test des WoW-Add-ons für PC und Mac

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Test Mists of Pandaria | Rollenspiel | PC, Mac  

Von Pandas, Haustieren und Jadeschlangen (1/2)

07.10.2012, 10:47 Uhr | Simone Schreiber (ams/tz) , Medienagentur plassma

Mists of Pandaria: Test des WoW-Add-ons für PC und Mac. Viertes World of Warcraft-Add-on Mists of Pandaria (Quelle: Blizzard)

Viertes World of Warcraft-Add-on Mists of Pandaria (Quelle: Blizzard)

Aufruhr im MMOG-Universum: Platzhirsch World of Warcraft (kurz: WoW) musste sich seit der letzten Erweiterung Cataclysm harte, aber berechtigte Kritik anhören, während neue Online-Rollenspiele wie Star Wars: The Old Republic, "The Secret World" und nicht zuletzt Guild Wars 2 Entwickler Blizzard den Rang ablaufen wollen. Mit der vierten Erweiterung Mists of Pandaria möchten die Genre-Experten frischen Schwung in das altbackene Spielprinzip bringen und alte wie neue Abonnenten zufriedenstellen. Ob das asiatisch angehauchte Szenario und die neue Rasse der Pandaren zu WoW passen und was das neue Add-on sonst noch zu bieten hat, verrät unser Test.

Ewiger Konflikt

Vom Dämonenfürsten Illidan bis zum Lichkönig Arthas: Bislang wurde jedes WoW-Add-on von einem gemeinsamen Feindbild geprägt, das die beiden gegensätzlichen Fraktionen zusammenschweißte - wenn auch nur für einen Kampf. In Mists of Pandaria gibt es überraschenderweise keinen fiesen Endgegner. Stattdessen steht der immerwährende Konflikt zwischen Allianz und Horde im Vordergrund, der bereits im Echtzeitstrategiespiel "Warcraft: Orcs vs. Humans" entflammte. Während einer Seeschlacht tragen die beiden Parteien ihren Krieg in das nebelverhangene Pandaria, einem unentdeckten Kontinent, der jahrhundertelang von der Außenwelt abgeschnitten war. Durch den Hass zwischen Menschen und Orks (und den anderen Völkern Azeroths) erwacht nun eine dunkle Macht im magischen Pandaria zum Leben und droht, die friedfertigen Einwohner zu vernichten.

Lebendige Welt

Charaktere ab Stufe 85 setzen auf den neuen Kontinent über, der größer ist als die Areale in allen vorherigen Erweiterungen. Sieben neue Gebiete warten dort auf Entdecker, beispielsweise der immergrüne Jadewald, die schneebedeckten Kun-Lai Gipfel oder das malerische Tal der Ewigen Blüten. Beim Setting orientiert sich Mists of Pandaria an Asien: Überflutete Reisfelder, farbenfrohe Tempeldächer mit schrägen Pagoden und gewaltige Drachenstatuen aus Jade zieren die Landschaft. Im Vergleich zu Azeroth oder Nordend wirkt die Spielwelt deutlich lebendiger: An jeder Ecke begegnen dem Spieler Tiere, brabbelnde Einwohner und witzige Kreaturen wie die affenartigen Ho-Zen.

Mehr Quest-Vielfalt

Schön: Die Quests sind dank zahlreicher Zwischensequenzen mit Sprachausgabe dynamischer und lassen den Spieler tiefer in die Geschichte von Pandaria eintauchen. Zwar dominieren nach wie vor die typischen "Töte dies, sammle jenes"-Aufgaben. Genauso häufig erledigen Charaktere aber auch Missionen, die vom 08/15-Schema abweichen, indem sie zum Beispiel für Rückblenden in die Rolle einer anderen Figur schlüpfen, aus der Ego-Perspektive in einem Hubschrauber Schiffe versenken oder Gartenarbeit erledigen. Das sorgt für Abwechslung und macht das Questen wieder spaßig.

Kung Fu Panda

Neben dem neuen Kontinent bringt die Erweiterung eine neue spielbare Rasse samt frischer Klasse mit. Die friedfertigen Pandaren, die bereits vor Jahren als Aprilscherz für "Warcraft III" angekündigt waren, sind pummelige Pandabären, die sich sowohl der Allianz als auch der Horde anschließen können. Als neue Klasse lockt der Mönch: Die Hybridklasse agiert wahlweise als Tank, Heiler oder Schadensausteiler - im wortwörtlichen Sinne, denn die gut platzierten Hiebe und Tritte des sympathischen Pelzkämpfers hauen ordentlich rein. Da der Mönch neben Mana oder Energie als Ressource zusätzlich mit unterschiedlichen Fähigkeiten "Chi" aufbaut und verbraucht, ist er nicht ganz einfach zu beherrschen und richtet sich daher eher an erfahrene Spieler. Wer den Mönch aber meistert, der bekommt mit der neuen Klasse einen interessanten und durchschlagenden Nahkämpfer, der für jede Situation gerüstet ist.

Einfacher ist besser

Langjährige WoW-Spieler kennen das Problem: Über die letzten Add-ons haben sich derart viele Fähigkeiten und Talente angesammelt, dass man als Spieler langsam den Überblick verliert, was die eigene Klasse eigentlich genau kann. Für Mists of Pandaria machten die Entwickler nun einen groben Schnitt und krempelten das Talentsystem kräftig um. Das Ergebnis stieß anfangs viele Profispieler vor den Kopf, kann sich aber durchaus sehen lassen: Jede Klassenspezialisierung erhält nur noch genau die Zauber, die sie auch wirklich braucht. Talente werden situationsbedingt gewählt, und das Glyphenbuch platzt ebenfalls nicht mehr aus allen Nähten. Derart umgekrempelt sind die Klassen vor allem für neue Spieler zugänglicher geworden und spielen sich auch für langjährige Fans besser.

Dungeons, Raids und PvP

Alleine machen Online-Rollenspiele bekanntlich keinen Spaß. In WoW beschränkt sich das Zusammenspiel seit jeher auf Dungeons, Schlachtzüge und PvP (Spieler gegen Spieler), beim Questen ist sich jeder meist selbst der nächste. Zur Veröffentlichung von Mists of Pandaria stehen dem Spieler sieben neue Dungeons zur Verfügung, die sie zwischen Stufe 85 und 90 erkunden können. Die Instanzen für fünf Spieler setzen leider die Tradition aus Cataclysm fort, sind sehr kurz und vor allem einfach gehalten. Erst in den heroischen Modi - einer schwierigeren Variante der Dungeons für Stufe 90 - ist mehr Finesse gefragt. Profis wagen sich überdies an den neuen Herausforderungsmodus, in dem nur das Können und nicht die Ausrüstung der Gruppe eine Rolle spielt. Über eine Rangliste vergleichen sich dann die besten Spieler miteinander und versuchen, sich gegenseitig vom Thron zu stoßen. Fans epischer Raids für zehn oder 25 Spieler bekommen in den nächsten Wochen reichlich Gelegenheit, um epische Beute zu kämpfen: Drei Schlachtzüge mit insgesamt 14 Bossen werden schrittweise zugänglich gemacht und stehen in drei Schwierigkeitsgraden (Schlachtzugsfinder, normal, heroisch) zur Verfügung.

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