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Mists of Pandaria: Test des WoW-Add-ons für PC und Mac

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Mists of Pandaria: Test des WoW-Add-ons für PC und Mac  

Von Pandas, Haustieren und Jadeschlangen (2/2)

07.10.2012, 12:47 Uhr | Simone Schreiber (ams/tz) , Medienagentur plassma

Mists of Pandaria: Test des WoW-Add-ons für PC und Mac. Viertes World of Warcraft-Add-on Mists of Pandaria (Quelle: Blizzard)

Viertes World of Warcraft-Add-on Mists of Pandaria (Quelle: Blizzard)

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Mehr Futter für zwischendurch

Auch beim Gruppenspiel denkt Blizzard wieder an Gelegenheitsspieler und lockt sie mit den neuen Szenarien aus der Quest-Routine. Dabei handelt es sich um eine Art Mini-Dungeon, den Spieler ohne feste Rollenverteilung durchlaufen können und der sich mit einer spezifischen Geschichte Azeroths beschäftigt, etwa dem Fall Theramores. Der Ansatz ist löblich, leider sind die Szenarien jedoch zu kurz und eher lieblos gestaltet. In Sachen PvP bietet Mists of Pandaria ebenfalls kaum Neues: Zwei neue Schlachtfelder und eine neue Arena klingen zwar nach viel Zündstoff, im Grunde spielen sich die Begegnungen allerdings gewohnt routiniert.

Pokémon und Harvest Moon

Gelungene Auflockerung garantieren hingegen zwei neue Minispiele, die vor allem Gelegenheitsspielern das MMO versüßen: Die Haustierkämpfe und die Farm. Bei den "Pet Battles" benutzen die Spieler ihre Haustiere, die seit den Anfängen von WoW nur als Anhängsel hinter dem Charakter herlaufen, für unterhaltsame Minikämpfe, in denen die knuffigen Tierchen in bester "Pokémon"-Manier gegeneinander antreten. Die pandarische Farm orientiert sich hingegen am Nintendo-Klassiker "Harvest Moon"oder dem Facebook-Spiel "Farmville" und lässt geduldige Spieler Gemüse pflanzen, bewässern und ernten. Diese Minispiele stehen abseits vom regulären Spiel und geben dem Charakter keine Vorteile für Raids oder Dungeons, machen aber extrem süchtig.

Was uns gefällt 

Die neuen Gebiete Pandarias sind so malerisch und lebendig wie nie zuvor, der verstärkte Fokus auf die Geschichte vertieft das Spielerlebnis, und das vereinfachte Talentsystem und viele kleine Gimmicks zeigen, dass WoW noch lange nicht am Ende ist. Das neue Volk der Pandaren und die neue interessante Klasse sind liebevoll gestaltet und sorgen für willkommene Abwechslung.  

Was uns nicht gefällt

So viel für Mists of Pandaria auch an World of WarCraft geschraubt wurde - einige Dinge haben sich nicht geändert. Die Dungeons sind beispielsweise viel zu kurz, und auch die neuen Szenarios und Schlachtfelder spielen sich auf den zweiten Blick weit weniger innovativ als erhofft. Technisch wurde das Add-on zwar gehörig aufpoliert, kann aber dennoch nicht mit aktuellen Grafikfeuerwerken wie Guild Wars 2 mithalten.

Fazit

Anstatt das in die Jahre gekommene Spielprinzip durch noch fiesere Drachen oder neue Story-Stränge um die alten Helden zu retten, erfindet sich Entwickler Blizzard mit Mists of Pandaria neu und nimmt sich selbst dabei nicht zu ernst. Zugegeben, etliche "neue" Features wie die Sprachausgabe und die Haustierkämpfe sind gnadenlos aus anderen Spielen geklaut, peppen den MMOG-Dauerbrenner aber gekonnt auf. Wer WoW (wieder) eine Chance geben will, hat jetzt die beste Gelegenheit dazu - und erlebt Blizzards Steckenpferd von seiner bisher gelungensten Seite.

Infos zum Spiel

Titel: World of Warcraft - Mists of Pandaria
Genre: MMOG
Publisher: Blizzard
Hersteller: Blizzard
Releasetermin: Im Handel
Preis: zirka 30 Euro
System: PC, Mac
USK-Freigabe: Ab 12 Jahren
Wertung: Sehr gut


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