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Test zu Xcom: Enemy Unknown - Die Aliens sind wieder da

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Test Xcom: Enemy Unknown | Strategiespiel | PC,PS3, Xbox 360  

"Xcom: Enemy Unknown": Die Aliens schlagen zurück

11.10.2012, 11:40 Uhr | Richard Löwenstein (jr / ams), Richard Löwenstein

Test zu Xcom: Enemy Unknown - Die Aliens sind wieder da. Xcom: Enemy Unkown - Strategiespiel für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: 2K Games)

Xcom: Enemy Unkown - Strategiespiel für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: 2K Games)

Da wird so mancher Spiele-Veteran ein Déjà-vu haben: Der Titel "Xcom: Enemy Unknown" hat verflixte Ähnlichkeit mit dem klugen Runden-Taktik-Spiel "Ufo: Enemy Unknown", das vor 18 Jahren in den Charts abgeräumt hat. Tatsächlich übernimmt die Neufassung aus dem US-Entwicklerstudio Firaxis viele wesentliche Elemente des Originals. Sogar das rundenweise Gameplay und die fast in Vergessenheit geratene Iso-Perspektive - siehe unsere Bilder in der Fotoshow. Im Mittelpunkt steht wieder das Sondereinsatz-Kommando namens "Extraterrestrial Combat Unit" (Xcom). Das Intro-Video schildert, wie die hochtechnisierte Elite-Truppe nach Deutschland gerufen wird, weil seltsame Fragmente vom Himmel gefallen sind. Steht ein Angriff Außerirdischer bevor? In der Tat, denn bald beginnt ein dramatischer Häuserkampf zwischen eroberungswütigen Aliens und taktisch versierten Elite-Soldaten. Der Spieler übernimmt das dabei Kommando auf PC, Xbox 360 und PS3.

Zug um Zug

Kurz nach Spielstart erledigt Officer Bradford die kurze, knackige Begrüßung. Er dient als rechte Hand des Spielers, erklärt die Bedienung und begleitet einen - sozusagen als Knopf im Ohr - durch den ersten Kampfeinsatz. Das kleine Team aus Xcom-Soldaten ist von schräg oben zu sehen. Erste Übung: Vorrücken. Jeder Soldat kommt abwechselnd an die Reihe und hat zwei Aktionspunkte zu seiner Verfügung. Genug, um etwa in Deckung schleichen und einmal zu feuern. Oder um doppelt so weit zu rennen, aber dafür ohne zu feuern. Auch ein Angriff oder eine Spezialfähigkeit beenden den Zug. So bringt man seine Jungs nacheinander in Stellung.

Gelungene Steuerung

Sobald alle Soldaten ihre Aktion vollendet haben, sind die Aliens am Zug. Was sie tun, sieht man nur, wenn sie innerhalb des eigenen Sichtradius agieren. Sämtliche Züge gehen ohne Zeitdruck und also angenehm unaufgeregt vonstatten. So bleibt Zeit zum Taktieren, Überlegen und Abwägen. Die Steuerung geht per Maus, aber auch via Controller überraschend angenehm von der Hand. Mit dem linken Analogstick wird das Ziel markiert, eine leuchtende Linie zeigt den Weg. Jetzt noch die Aktions-Taste antippen, schon wird die Aktion ausgeführt. Die Steuerung entfaltet mit der Zeit etliche Facetten. Man kann dann beispielsweise ein Kampfmenü aufrufen, schnell zwischen Soldaten hin- und herschalten, Waffen wechseln und die Trefferwahrscheinlichkeit in der aktuellen Stellung ablesen.

Großes Alien-Kino

Eine der ersten Missionen führt nach Russland. Dort ist ein Ufo abgestürzt und hat einen ganzen Wald in Brand setzt. Büsche lodern, Bäume kokeln, das Knistern dringt aus allen Richtungen ans Ohr. Die Gefahr scheint überall zu lauern. Plötzlich ein unheimliches Geräusch. Die Kamera zoomt in die Szenerie und erfasst ein mandeläugiges Alien, das am Rande der Flugscheibe hin und her flitzt. Lässiges Klavierklimpern und der überzeichnete Grafikstil erinnern an alte Schwarzweiß-Streifen aus den 1930er-Jahren. Cineastische Momente wie dieser lockern häufiger das Geschehen auf. Doch für Genuss bleibt keine Zeit. Denn sogleich flitzen weitere Aliens und mächtig große Cyborg-Kreaturen ins Bild und eröffnen mit riesigen Plasmapistolen den Kampf.

Liebenswerte Men in Black

Die Xcom-Soldaten wachsen an solchen Herausforderungen, gewinnen an Erfahrung und entwickeln sich spürbar weiter. Der eine spezialisiert sich als Scharfschütze, der zweite als schwerer Krieger oder schneller Eingreifer. Jede Klasse verfügt über besondere Fähigkeiten, die sich über sieben Stufen ausbauen lassen. Höhere Zielsicherheit, mehr Granaten, bessere Chancen, kritische Treffer zu landen- das und ähnliches ist im Angebot. Obendrein passt man seine Jungs in Sachen Ausrüstung, Aussehen und Namen an den eigenen Geschmack an. Aus austauschbaren Soldaten wird so schon bald eine Elite-Truppe, die einem ans Herz wächst. Der Verlust jedes Einzelnen geht einem durch Mark und Bein, zumal der Tod endgültig ist: Wer einen bewährten Mann verliert, muss einen Ersatzmann von Null aus aufbauen.

Schwache Technik

Die Herausforderungen folgen Schlag auf Schlag, der Spielfluss überzeugt. Nur leider bleiben die Missionsziele einseitig: Alle Invasoren liquidieren, Bomben entschärfen, Zivilisten beschützen - da wären mehr Ideen denkbar gewesen. Ähnliches gilt für die Schauplätze. Wald, Stadt, Provinznest, das hat man alles schon oft gesehen. Kenner der "Ufo"-Reihe werden außerdem so einige Vereinfachungen im Gameplay mit Bauchschmerzen zur Kenntnis nehmen. Beispielsweise lässt sich nur eine einzige Basis bauen, und diese ist vor der Erstürmung durch Aliens sicher. Außerdem ist Munition selbst in hohen Schwierigkeitsgraden in unendlichen Mengen verfügbar. Das nimmt so mancher Herausforderung etwas den Reiz. Der Schwierigkeitsgrad mit der treffenden Bezeichnung "Unmöglich" wird seinem Namen trotzdem gerecht.

Was wir mögen

Die Steuerung geht Einsteigern prima von der Hand, ohne dabei Kompromisse in Sachen Komplexität zu machen: Kenner des Taktik-Genres werden mit den gebotenen Möglichkeiten zufrieden sein. Die Musik macht Stimmung, und die Eindeutschung ist gelungen, jedenfalls sofern man eine Handvoll arg lustloser Dialoge toleriert.

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Launch-Trailer zum Strategie-Remake "Xcom: Enemy Unknown". zum Video

Was wir nicht mögen

Stellenweise wirkt die Grafik sehr flach, es kommt sogar an einigen Stellen zu Flacker- und Textur-Fehlern. Dem Speichersystem mangelt es an Komfort: Man muss im Fall des Ablebens aller Soldaten viele Herausforderungen wieder und wieder absolvieren.

Fazit

Ganz rund ist die Neufassung von "Xcom" nicht geworden. Gute Bedienbarkeit, kluge Herausforderungen und die stimmungsreiche Atmosphäre stehen auf der Plus-Seite, sich wiederholende Aufgaben und eher schwache Technik bilden den Minus-Pol. Alles in allem überwiegt aber die gute Unterhaltung deutlich.

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Infos zum Spiel

Titel: Xcom Enemy Unknown
Genre: Strategiespiel
Publisher: 2K Games
Hersteller: Firaxis
Release-Termin: 12. Oktober 2012
Preis: zirka 50 Euro (PC), zirka 60 Euro (Xbox 360, PS3)
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Ab 16 Jahren
Wertung: Sehr gut

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