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Vorschau zum Rollenspiel Ni no Kuni für PS3 von Namco Bandai

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Preview Ni no Kuni - Der Fluch der Weißen Königin | Rollenspiel | PS3  

Anime zum Mitspielen

16.10.2012, 14:25 Uhr | Sabine Schischka (jr / ams), Richard Löwenstein

Vorschau zum Rollenspiel Ni no Kuni für PS3 von Namco Bandai. Ni no Kuni Rollenspiel für PS3 (Quelle: Namco Bandai)

Ni no Kuni Rollenspiel für PS3 (Quelle: Namco Bandai)

Es war einmal ein kleiner Junge namens Oliver. Zusammen mit seiner Mutter lebte er in der Stadt Motorville und hatte nur Flausen im Kopf. Wie alle 13-jährigen Jungen eben. Als jedoch seine Mutter unerwartet stirbt, treibt ihm ausgerechnet eine zum Leben erwachte Plüschpuppe namens Herr Tröpfchen die Mätzchen aus. Denn was Oliver noch nicht weiß: Eigentlich ist er ein mächtiger Zauberer, der die Parallelwelt “Ni no Kuni“ vor dem Treiben einer bösen Hexe bewahren soll. Dies ist der gleichsam traurige wie fantastische Einstieg in die Geschichte des Rollenspiels “Ni no Kuni“, das im Februar 2013 exklusiv für die PS3 erscheint.

Von einem, der auszog, die Welt zu retten

Das Ganze mutet eher wie ein interaktiver Zeichentrickfilm denn wie ein waschechtes Videospiel an. Der Grund: Das renommierte japanische Animationsstudio Ghibli hat an das ehrgeizige Projekt des Entwicklers Level-5 selbst Hand angelegt und lässt Spielgrafik und Zwischensequenzen in eben jenem bezaubernden Flair erstrahlen, das Fans bereits von Filmen wie “Mein Nachbar Totoro“ und “Prinzessin Mononoke“ kennen. Nahezu fließend sind die Übergänge von Video- und Spielgrafik, wenn sich der junge Oliver durch handgezeichnete Märchenlandschaften und Städte in Wasserfarbenoptik bewegt. Ein spielbarer Anime, sozusagen. Da stört es auch wenig, dass “Ni no Kuni“ beim Gameplay keine bahnbrechenden Neuerungen präsentiert. Klassisch trifft es am ehesten: Innerhalb von Städten wie Hamelin und Ding Dong Dell wird die Geschichte durch Dialoge und Missionen fortgeführt, außerhalb der Stadtmauern lauern gefährliche Monster wie Rhinosauren und Baatenders, die man in einer Mischung aus Echtzeit- und rundenbasiertem Kampf für Schätze und Erfahrungspunkte erledigen darf.

Kämpfe für mich!

Ungewöhnlich: Nur in Ausnahmefällen greift Oliver selbst zu einer Waffe. Stattdessen schickt er seine “Imajinn“ genannten Monster-Vertrauten in die Schlacht und erteilt über ein Ringmenü Befehle wie Angriff, Verteidigung, Zauber oder die Benutzung eines Gegenstands aus dem Inventar. Jäger und Sammler werden besondere Freude an den Imajinns haben, denn jedes dieser quirligen Tierchen besitzt eigene Fähigkeiten und muss regelmäßig gefüttert werden, um zu wachsen und stärker zu werden. So wird aus Olivers Vertrautem “Mitey“ bei guter Pflege schnell ein mächtiger “Mega-Might“. Pokémon Deluxe, sozusagen.

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Monster und Mythen

Vertraute sind aber nicht die einzigen Wesen, die Oliver auf seiner langen Reise durch Ni no Kuni begleiten. Im Laufe der Geschichte stoßen auch menschliche Mitstreiter zu ihm wie etwa das blonde Mädchen Esther und der grummelige Swaine. Jede einzelne Figur strotzt dabei vor eigentümlichen Charakterzügen und vor allem einer ordentlichen Prise Ideenreichtum. So begegnet Oliver später noch einem dicken Katerkönig, der sich auf seinem Thron die Pfoten beleckt und Königin Lowlah - einer übergroßen Frau mit Kuhgesicht, die alle als “Ihre Muhjestät, die Kuhlifin“ ansprechen.

Was wir mögen

Setting und Gameplay sind nicht neu, aber außergewöhnlich liebevoll umgesetzt. Insbesondere die Grafik zaubert nie gesehene Anime-Opulenz auf den Bildschirm. Und auch beim Figurendesign beweist Entwickler Level-5 aufs Neue, dass die Japaner gleichwohl ungewöhnliche wie krude Ideen einfach draufhaben.

Was wir nicht mögen

Leider wird “Ni no Kuni“ nicht mit einer deutschen Sprachausgabe versehen - es stehen englische oder optional japanische Dialoge mit deutschen Texten zur Verfügung. Wer sich von der Optik nicht aus den Socken hauen lässt, dürfte zudem Ideen und Neuerungen beim Gameplay vermissen.

Fazit

Selten findet man heutzutage noch Spiele, in denen so viel Herzblut steckt wie in “Ni no Kuni“. Von der Präsentation über die Charaktere, die Synchronisation, bis hin zum Soundtrack: Hier stimmt beinahe alles. Und wenn man doch mal eine Kleinigkeit zu meckern findet, lassen einen die unglaublichen Animationen und die Detailverliebtheit die Kritik im Halse steckenbleiben. Das wird ein absolutes Rollenspiel-Muss im kommenden Jahr - ohne wenn und aber.

Infos zum Spiel

Titel: Ni no Kuni - Der Fluch der Weißen Königin
Genre: Rollenspiel
Publisher: Namco Bandai
Hersteller: Level-5
Release-Termin: 25. Januar 2013
Preis: Noch nicht bekannt
System: PS3
USK-Freigabe: Ab 12 Jahren
Einschätzung: Sehr gut

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