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Vorschau auf das Action-Abenteuer Remember Me von Capcom für PS3 und Xbox 360

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First Look Remember Me | Action-Adventure | PS3, Xbox 360  

Schatten der Erinnerung

01.11.2012, 14:13 Uhr | Michael Förtsch (jr / ams), Richard Löwenstein

Vorschau auf das Action-Abenteuer Remember Me von Capcom für PS3 und Xbox 360. Remember Me (Quelle: Capcom)

Remember Me (Quelle: Capcom)

Was in unseren Köpfen vorgeht, weiß niemand: Die Gedanken sind frei, keiner kann sie erraten. Und unsere Erinnerungen sind das Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können. Doch was, wenn jemand in unser Hirn einbricht? Erinnerungen stiehlt, sie verkauft oder gar manipuliert? Erinnerungsfetzen löscht und falsche einpflanzt? Wie verändert das einen Menschen? Ist er dann noch er selbst? Genau diese Frage stellt sich in "Remember Me". Das für PS3 und Xbox 360 geplante Action-Adventure des noch jungen französischen Studios Dontnod zeichnet eine Zukunft, die je nach Betrachtungsweise ebenso glänzend wie finster sein kann. Unser erster Eindruck: Remember Me hat das Zeug, sogar Vorzeige-Videospiel-Serien wie Uncharted und Splinter Cell Konkurrenz zu machen.

Remember Me: Aufbruch in die schöne neue Welt

Im Jahr 2084 sind in der Gegenwart misstrauisch beäugte Offenbarungsdienste wie Facebook, Google Plus und Twitter längst Geschichte. Stattdessen führt der Pariser Konzern Memoreyes die Börsenkurse an. Dabei handelt es sich um ein soziales Netzwerk, das seine Benutzer Gedanken tauschen, teilen und verkaufen lässt. Alles mittels eines Implantats namens "Sen-Sen". Einer der besten Mitarbeiter von Memoreyes war Nilin: Eine Gedankenjägerin, die über die Fähigkeit verfügt, Erinnerungen anderer nicht nur via Sen-Sen auszulesen, sondern sie auch zu stehlen und zu verändern - natürlich illegal und zum Wohle der Firma. Doch letztlich wurde sie selbst Opfer von Memoreyes: Sie erwacht eines Morgens ohne Erinnerungen. Wieso, warum? Hat sie etwas erfahren, was sie nicht sollte? Sie weiß es nicht mehr. Ihr Ziel: Ihre Erinnerungen zurückholen und Memoreyes zu Fall bringen.

Paris, die Zukunftsstadt

Als Mittel zum Zweck schließt sich die taffe Brünette kurzerhand der Rebellengruppe der “Erroists“ an, die seit langem das Treiben der Gedankenhändler anprangert und Nilin mit ihren besonderen Fähigkeiten auf waghalsige Aufträge schickt. In einer Demomission wird sie aus Verfolgersicht durch die Gassen von Neo-Paris geführt. Die Stadt der Liebe ist gewachsen und mittlerweile ein Moloch aus wuchtig-hohen Stahl- und Glasbauten, neben denen selbst der Eiffelturm wirkt wie ein eingeschüchterter Zwerg. Durch die Gassen zieht Dampf und Regen prasselt hernieder; Hologramme werfen Werbung und Fahndungsplakate an Wände; und hier und da schlendern einige Passanten umher oder trinken Kaffee.

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2084: Action im Neo-Paris

"Remember Me": Unter Gedankendieben. zum Video

Ab ins Hirn

Nilins Auftrag lautet, einen gewissen Polizei-Commander Frank Forlan zu finden und auszuschalten. Nicht mit der Waffe, sondern via Gedankenmanipulation. Doch wo befindet er sich? Als sie in einen kleinen Tunnel biegt, kommen ihr zufällig zwei seiner Untergebenen entgegen. Flink geht die Heldin in Deckung, wartet kurz ab und saugt per Sen-Sen unbemerkt die Information über Forlans Aufenthaltsort aus dem Hirn des einen, die als effektvolle Splitter direkt in sie hineinfließt. Wenige Minuten später erreicht die agile Gedankenspielerin Forlans Büro. Geschickt hangelt sie sich über ein Rohr, eine Rinne und eine Markise vor dessen Fenster - fast wie Spezialagent Sam Fisher aus Splinter Cell oder Abenteurer Nathan Drake aus Uncharted. Dann der Hack: Datenströme fließen aus Nilins Hand, direkt in Forlans Kopf…

Gedankenspiel

…und die Sicht wechselt. Eine Szene in Forlans Gedächtnis baut sich in einem graubeigen Nebel auf: Ein Streit mit seiner Frau. In dieser Szene gilt es nun, Gegenstände zu manipulieren und die Erinnerung so zu verändern. Eine Whisky-Flasche wird vom Tisch gestoßen, eine Waffe entsichert. Wie in einem Kettenreaktionsrätsel werden die Utensilien so eingesetzt, dass sie zu einer falschen Erinnerung führen. Einer, in der Forlan seine Frau erschießt. Das ist nach wenigen Anläufen geschafft. Nachdem die Heldin Hirn des Opfers wieder freigegeben hat, nimmt das Drama seinen Lauf. Durchs Fenster beobachtet Nilin, wie der Polizei-Commander überwältigt von der Erinnerung zusammenbricht. Er verzweifelt, nimmt seine Waffe und erschießt sich selbst. Kein schöner Anblick, aber eine erfolgreich abgeschlossene Mission. Auftrag beendet.

Was uns gefällt

Das Game zeichnet eine faszinierende Welt, die mit interessanten Denkansätzen und Annahmen über die Entwicklung der Zukunft spielt. Nilin gibt eine taffe, hübsch anzusehende und zwiespältige Heldin ab. Schon jetzt wirken die Kulissen detailreich und lebendig und fügen sich gut in den kinogleichen Spielfluss ein.

Was uns nicht gefällt

Eben dieser Spielfluss wirkt schon sehr geradlinig und vorbestimmt. DAs könnte ein Problem werden, denn an einem so eng zugezogenen Gängelband marschiert kein Spieler gern. In der Vorführdemo wurde das eigentliche Spiel sehr häufig von Zwischensequenzen unterbrochen und zeigte hier und da noch optische und grafische Macken. Dazu ist fraglich, wie ausgefeilt die Hintergrundstory letztlich wirklich ausfallen wird.

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Fazit

"Remember Me" war eine der faszinierendsten Neuankündigungen der Gamescom 2012 und gefällt mit seiner starken Heldin, sowie der belebten und dystopisch-hübschen Welt. Nur bleibt zu hoffen, dass letztlich die Abwechslung und Entscheidungsfreiheit nicht zu kurz kommt.

Infos zum Spiel

Titel: Remember Me
Genre: Action-Adventure
Publisher: Capcom
Hersteller: Dontnod
Release: Mai 2013
Preis: Noch nicht bekannt
System: PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Gut

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