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Landwirtschaftssimulator 2013 im Test: Faszination Landleben 

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Test Landwirtschaftssimulator 2013 | Simulationsspiel | PC  

Faszination Landleben 

15.11.2012, 16:52 Uhr | Andreas Sturm (nic / jr ), Medienagentur plassma

Landwirtschaftssimulator 2013 im Test: Faszination Landleben . Landwirtschafts-Simulator 2013 (Quelle: Astragon)

Landwirtschafts-Simulator 2013 (Quelle: Astragon)

Neues Jahr, neue Version: Was bei Sportspielen schon lange Tradition ist, entwickelt sich auch bei den großen Simulationen zum Status Quo. So beschert auch Publisher Astragon dem in Deutschland äußerst beliebten und erfolgreichen Landwirtschafts-Simulator eine neue Version und lässt Simulationsfans wieder Felder bestellen und Vieh züchten. Mit rund 220.000 Vorbestellungen stellte der Landwirtschafts-Simulator 2013 sogar einen neuen Rekord auf, stieg bei Saturn auf dem siebten Platz der Verkaufscharts ein und landete damit beispielsweise deutlich vor dem aufwändig produzierten Ego-Shooter "Medal of Honor: Warfighter". Worin liegt die Faszination, ein Leben als virtueller Landwirt zu führen? Wir sind aufs Feld gefahren und haben die PC-Simulation getestet.

Ein schöner Bauernhof in Hagenstedt

Einsteiger machen sich in elf verschiedenen Tutorials zunächst mit dem kleinen Ein mal Eins der Landwirtschaft wie dem Pflügen, Säen, Düngen und Dreschen vertraut. Das Herzstück der Simulation ist allerdings die anschließende Karriere. Sie verschlägt den Spieler auf einen hübschen kleinen Bauernhof in das malerische Städtchen Hagenstedt. Prima: Die frei begehbare Landschaft ist im Vergleich zum Vorgänger größer geworden und sieht für eine Simulation auch noch recht ansprechend aus. Allerdings gleicht Hagenstedt einer Geisterstadt. Man begegnet nur sehr selten Menschen, und die Tierwelt wirkt außerhalb des eigenen Hofes ziemlich ausgestorben. Hieran sollten die Entwickler von Giants Software arbeiten und in Zukunft doch etwas mehr Leben einziehen lassen.

Mit dem Lamborghini aufs Feld

Wichtigste Utensilien sind auch im neuen Landwirtschafts-Simulator die zahlreichen Fahrzeuge und Geräte. Über 100 davon - vom Pflug bis zum Mähdrescher - stehen für den Hobby-Landwirt zur Verfügung. Die Maschinen - die von 20 echten Herstellern lizenziert wurden - sind allesamt detailliert umgesetzt. Das Highlight: Unter den Herstellern tummelt sich auch die Firma Lamborghini, die nicht nur edle Sportwagen, sondern eben auch Agrarfahrzeuge produziert. Was die Tiere angeht, herrscht zumindest auf dem eigenen Hof mehr Vielfalt: Neben Kühen ziehen jetzt auch Schafe und Hühner in den Stall.

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Ohne Moos nichts los

Im Landwirtschafts-Simulator 2013 spielt das Finanzsystem eine größere Rolle als noch im Vorjahr. Neu ist, dass man das Feld nun erst einmal kaufen muss, ehe man es bestellen kann. Auch für die neuen Fahrzeuge und Tiere gilt es, seinen Hof fest im Griff zu haben und genügend Geld zu verdienen. Die Finanzübersicht ruft man an einem Bankautomaten oder über ein jederzeit zuschaltbares PDA auf. Dieses lässt sich aber nur umständlich bedienen, und die Informationen sind nicht sehr umfangreich. Neu in diesem Jahr: Mit Nebenmissionen kann sich der Bauer zusätzlich etwas Geld verdienen. Der Spieler muss dazu zum Beispiel den Rasen eines Golfplatzes mähen oder Kisten von A nach B schaffen. Allerdings ist die Orientierung auf der Karte schlecht, so dass es meist schwer fällt, die Aufträge innerhalb der strengen Zeitlimits zu absolvieren.

KI-Helfer packen an

Während auf dem kleinen Hof zu Beginn die Arbeitsabfolge noch übersichtlich ist, verliert man in einem florierenden und expandierenden Unternehmen schon mal die Übersicht. Da kommen die kleinen KI-Helfer gerade recht. Denn die übernehmen bestimmte Aufgaben und erledigen sie automatisch. Dennoch muss der Spieler immer noch manuell eingreifen, etwa beim Umladen von Vorratsbehältern. Und schon sind wieder die eigenen Management-Fähigkeiten gefragt: Behalte ich die Ernte oder verkaufe ich sie lieber zu einem niedrigen Preis? Wie im echten Leben schwanken auch im Landwirtschafts-Simulator 2013 die Marktpreise.

Fleißige Fangemeinde

Der Mehrspielermodus erlaubt zwar kein Konkurrenz-Bauern, aber im Koop-Spiel kann man sich mit bis zu neun Freunden gemeinsam an die Feldarbeit machen. Die Aufgaben lassen sich dabei bequem über den Spiel-Chat besprechen. Außerdem gibt es noch eine große Community, die dank der guten Mod-Integration aktiv an der Weiterentwicklung des Spiels mitarbeitet. Die ersten zusätzlichen Download-Inhalte lädt man direkt über eine neue Schaltfläche im Hauptmenü herunter. Schade allerdings, dass sich Mod-Modelle, die für die Vorgängerversionen entwickelt wurden, nicht in den Landwirtschafts-Simulator 2013 integrieren lassen.

Was uns gefällt

Der Landwirtschafts-Simulator überzeugt mit einem großen Fuhrpark, der dank der Lizenzen renommierter Hersteller stilecht in Szene gesetzt wird. Die Fahrphysik der Vehikel hat sich ebenfalls verbessert. Zwar gibt es nach wie vor kein Schadensmodell, dafür macht sich auf den Fahrten die deutlich vergrößerte, frei erkundbare Spielwelt positiv  bemerkbar. Ebenfalls gut: Das verbesserte Wirtschaftssystem weiß auf Dauer zu motivieren. Und die stimmige Bauernhof-Atmosphäre lädt immer wieder zu einer ausgedehnten Spielrunde ein.

Was uns nicht gefällt

Wie emsig der Bauer auch mit seinen Mitarbeitern die Felder bestellt - die Umgebung wirkt völlig ausgestorben. Ein bisschen mehr Leben sollten die Entwickler den Ortschaften in der kommenden Saison schon spendieren. Die Zusatzaufgaben, etwa einen Golfplatz zu pflegen, bieten leider nur wenig Abwechslung. Die Tutorials wirken etwas unbeholfen und decken viele wichtige Funktionen des Spiels nicht ab. Hier wäre es sinnvoller gewesen, sie direkt in eine Kampagne einzubetten, damit sich Neubauern am Anfang der Karriere nicht überfordert fühlen.

Fazit

Der Landwirtschafts-Simulator 2013 punktet mit sinnvollen Neuerungen und beweist, dass Treckerfahren sehr viel Spaß machen kann. Die verbesserte Technik und das komplexere Wirtschaftssystem tun der Simulation gut. Trotzdem gibt es noch Mängel wie die leblose Umwelt, die nicht immer gehaltvollen Wirtschaftsinformationen oder die umständlichen Tutorials. Verglichen mit anderen Berufs-Simulationen schneidet der Landwirtschafts-Vertreter jedoch gut ab.

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Infos zum Spiel

Titel: Landwirtschafts-Simulator 2013
Genre: Simulation
Publisher: astragon
Hersteller: Giants Software
Release-Datum: Im Handel
Preis: zirka 25 Euro
System: Windows-PC
USK-Freigabe: Ab 0 Jahren
Wertung: Gut

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