20.11.2012, 10:19 Uhr | jr / tz
Nach dem Ende der via Kickstarter inszenierten Crowdfunding-Finanzierung (über die eigene Projekt-Webseite "Roberts Space Industries" läuft die Aktion weiter) von Chris Roberts neuem Weltraum-Epos "Star Citizen" hat der Wing Commander-Schöpfer mehr als 6,3 Millionen US-Dollar für sein Projekt eingetrieben. Über Kickstarter spendeten bislang mehr als 34.000 Subskribenten rund 2,13 Millionen Dollar, während Roberts über die Kampagne auf der offiziellen Webseite zum Spiel mehr als 48.000 Fans erreichte, die rund 3,7 Millionen Dollar investierten.
Mit dem Überschreiten der selbst gesetzten Crowdfunding-Schwelle von 4,5 Millionen US-Dollar ist sicher, dass Star Citizen sowohl mit den avisierten Multiplayer-Raumkämpfen als auch mit der 30 Missionen umfassende Einzelspieler-Kampagne "Squadron 42" ausgestattet wird. Jeder Subskribent bekommt einen "Klasse 1-Reparatur-Roboter" gratis zum Spiel dazu. Der Entwickler integriert auch ein Online-Handelssystem mit 70 Sternensystemen. Ebenfalls enthalten ist mit dem "Vanduul Handelsposten" ein zusätzlicher Basistyp sowie mit den Kr'tak eine weitere Alien-Rasse. Zu den größten Raumschifftypen zählten bislang Destroyer und Corvette. Mit dem Fall der 5,5-Millionen-Marke ist nun auch noch der riesige Bengal Carrier dazu gekommen. Bestätigt hat Chris Roberts inzwischen auch eine erweiterte Unterstützung für Flugsimulations-Controller sowie die Entwicklung einer Tablet-PC-App, mit der man sein Inventar verwalten, Missionen ausfindig machen und Informationen aus dem Star Citizen-Universum lesen kann.
Die seit 12 Monaten beim Studio Cloud Imperium Games in Entwicklung befindliche Space-Sim mit High-End-Grafik basiert auf einer modifizierten Cryengine 3 und soll 2014 für PC erscheinen. Der grafisch grandiose Video-Trailer zu Star Citizen gibt schon einmal Aufschluss darüber, wie das fertige Projekt aussehen wird. Das Spiel ist im Jahr 2942 angesiedelt. Man kann allein oder zusammen mit Freunden zu Erkundungsflügen aufbrechen, Handel treiben oder sich als fliegender Söldner auf Schutz- und Begleitmissionen sein Geld verdienen. Wer mag, darf auch als Weltraumpirat der illegalen Eigentumsübertragung frönen. Gefilmte Zwischensequenzen soll es nicht geben - Roberts setzt in der Kampagne ganz auf eine in Echtzeit berechnete Spielgrafik, unterstützt durch Motion Capturing-Animationen. Star Citizen soll mit einem Offline- und einem Koop-Modus antreten. Auch einen Multiplayer-Part wird es geben. Der Abwechslungsreichtum vor Star Citizen soll durch Mod-Tools sichergestellt werden: Mit Hilfe von "User Generated Content" wollen die Entwickler das Spiel frisch halten.
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Quelle: jr / tz
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