30.11.2012, 16:06 Uhr | jr / ams
Dafür, dass sich die Kunden nach dem Kauf der Wii U erst einmal einen knapp 1 GB großen Patch herunterladen mussten, bevor sie die volle Funktionalität der neuen Spielkonsole nutzen konnten, hat sich Nintendo-Chef Satoru Iwata inzwischen offiziell entschuldigt.
"Ich persönlich denke, dass Nutzer sämtliche Funktionen einer Videospiel-Maschine immer schon dann nutzen können sollten, wenn sie die Verpackung geöffnet haben. Ich entschuldige mich daher für die Tatsache, dass Käufer der Wii U mit einem Netzwerk-Update konfrontiert wurden, das eine solch lange Zeit in Anspruch genommen hat, und dass es Services gibt, die zum Launch nicht verfügbar waren", sagte Iwata. Gleichzeitig hob er die Bedeutung des Miiverse-Netzwerks für das Wii U-Spielerlebnis hervor. Während die Wii die Dynamik von Leuten, die im selben Raum zusammen spielen, in den Mittelpunkt gerückt habe, habe man den Fokus bei Miiverse und Wii U auf Leute erweitert, die online miteinander verbunden seien, und so den Community-Aspekt gestärkt.
Die Wii U selbst gibt es in drei unterschiedlichen Ausführungen: Das Modell mit weißem Gehäuse ("Basic Pack"), einem Gamepad und 8 GB internem Speicher wird rund 300 Euro kosten, während die in schwarz gehaltene Variante ("Premium Pack") mit 32 GB Speicher und der zusätzlich beigelegten Spiele-Sammlung "Nintendo Land" mit rund 350 Euro zu Buche schlägt. Das Trio wird von dem Zombie-Pack für rund 400 Euro komplettiert, das gegenüber dem Premium-Pack zusätzlich einen Wii U-Pro-Controller und "ZombiU" statt "Nintendo Land" enthält.
Quelle: jr / ams
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