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Spieletest Professor Layton und die Maske der Wunder für 3DS

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Test Professor Layton und die Maske der Wunder| Knobelspiel | 3DS

Dem maskierten Gentleman auf der Spur

12.12.2012, 16:39 Uhr | (jr / ams), Medienagentur plassma

Spieletest Professor Layton und die Maske der Wunder für 3DS. Professor Layton und die Maske der WunderRun (Quelle: Nintendo)

Professor Layton und die Maske der Wunder (Quelle: Nintendo)

 

Der clevere Professor Layton erobert die dritte Dimension: Mit "Professor Layton und die Maske der Wunder" veröffentlicht Nintendo erstmals einen Teil der beliebten Knobelspiel-Reihe für den 3DS. Das neue Abenteuer führt den Rätselmeister und seine Helfer in die ebenso glitzernde wie mysteriöse Stadt Monte d'Or, in der täglich Karnevalsstimmung herrscht. Doch seine alte Freundin Angela bittet Layton um Hilfe, weil hier ein maskierter Gentleman seit kurzem sein Unwesen treibt und die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt. 150 knackige Puzzles, schöne 3D-Filmsequenzen, witzige Minispiele und eine tadellose Steuerung – trotz dezenter Ideenarmut überzeugt auch die mittlerweile fünfte Episode der Serie wieder auf ganzer Linie.

Steinharte Probleme

Die erste Filmsequenz nach dem Start führt den Spieler in beeindruckender 3D-Grafik in das pulsierende Monte d'Or, das in nur 18 Jahren aus einem bescheidenen Hotel in der Wüste zu einer florierenden Großstadt heranwuchs. Monte d'Or wirkt wie eine Hommage an die US-Wüstenmetropole Las Vegas, ist bei Architektur und Flair aber auch von französischen Städten inspiriert. Zum Einstieg wartet direkt das erste Rätsel auf den Spieler, bei dem man einen Clown aus einem Gewirr von Ballons befreien muss, in dem der sich verheddert hat. Doch die fröhliche Stimmung erstirbt, als die Menschen panisch fliehen und andere plötzlich zu Stein erstarren. Welches Geheimnis birgt die Stadt? Und welche Rolle spielt der maskierte Gentleman? Klare Sache: Ein neuer Job für Professor Layton steht an!

Lupe als wichtiges Hilfsmittel

In der Manier der Vorgängerspieler zieht Professor Layton mit seinen Helfern Luke und Emmy durch Monte d'Or und spricht mit zahlreichen Bewohnern und Touristen, um hinter das Geheimnis des fiesen Gentleman und seiner Maske zu kommen. Während sich die eigentliche Geschichte im oberen Bildschirm abspielt, steuert man auf dem unteren Touchscreen die Akteure und kann mit Hilfe der Lupe neben wichtigen Informationen auch kleine liebevolle Details und etliche Hinweismünzen entdecken. Dabei spielt man auch Rückblenden nach, in denen man die Jugendzeit des Professor erlebt. In der Rolle des 17-jährigen Layton erfährt der Spieler unter anderem, wie der Wissenschaftler seine Leidenschaft für die Archäologie entdeckt und macht Bekanntschaft mit den wichtigsten Charakteren von Monte d´Or.

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Rätsel über Rätsel

Auf den vorgegebenen Wegen durch die Stadt stolpert das Trio ständig über neue Kopfnüsse. 150 Rätsel sind im Spiel bereits integriert. Zusätzlich lockt täglich ein "Rätsel des Tages", das man sich via Internet kostenlos herunterladen kann. Somit stehen über ein Jahr verteilt insgesamt weitere 365 Puzzles zur Verfügung - für Abwechslung ist also gesorgt. Zwar ist die Rätsel-Mechanik Kennern der Professor Layton-Serie vertraut und besteht hauptsächlich aus Logik- und Denkaufgaben. Trotzdem sind die Rätsel wieder herausfordernd und dank Hilfestellung allesamt gut lösbar. Hat man genügend Münzen gesammelt, kann man sich kleine Ratschläge geben lassen. Ab und zu ist das allerdings verschwendetes Geld, weil der Hinweis zu allgemein ist und einem nicht wirklich weiterhilft.

Zweidimensionale Rätsel

In den Zwischensequenzen punkten die 3D-Ansichten zwar mit stimmiger Comicoptik, bei den Rätseln selbst grübelt Layton jedoch weiterhin in 2D. Schade, denn auch hier hätte die dritte Dimension zu ganz neuen Aufgaben führen können. Gut hingegen: Viele Rätsel kann man zurückstellen, falls man mal nicht weiterkommt, um sie später zu lösen. Einige Puzzles müssen allerdings zwingend gelöst werden, damit die Story in Gang kommt. Prima: Die Rätsel werden im Spielverlauf immer anspruchsvoller, aber nie unfair.

Der Laden der Verlockung

Um die Rätseljagd etwas aufzulockern, sorgen einige Minispiele für zusätzliche Abwechslung, für die man im Verlauf der Geschichte immer mehr Inhalte freischaltet. Da muss der Spieler beispielsweise im "Laden der Verlockung" die Angebote so sortieren, dass der Kunde möglichst gleich das ganze Regal leer kauft. Oder er beweist sich im Hasentheater als Trainer und dressiert ein knuffiges Häschen. Schließlich lockt auch noch ein Aufziehroboter, der immer genau drei Felder wandern kann und an Hindernissen vorbei ins Ziel gelotst werden muss.

Was uns gefällt

Rätsel-Liebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Während man ein Puzzle nach dem anderen löst, entwickelt sich die eigentliche Geschichte wie von selbst weiter. Dabei genießt man immer wieder toll gemachte 3D-Zwischensequenzen. Besonders amüsant ist der Ausflug in die Jugendzeit des Professors, die sich als wichtige Informationsquelle für den gegenwärtigen Fall in Monte d´Or herausstellt. Gut gelöst ist auch die Übersicht, die den Spieler stets mit den wichtigsten Informationen über seinen Spielfortschritt versorgt. So steigt man selbst nach längerer Spielpause problemlos wieder ins Abenteuer ein.

Was uns nicht gefällt

Die Entwickler von Level 5 nutzen die technischen Fähigkeiten des 3DS nur selten aus. Das Spiel lässt sich bis auf wenige Einschränkungen auch in 2D bewältigen. Zudem ähneln die Rätsel oftmals denen der Vorgänger. Einige der Dialoge sind passabel vertont, die meisten Gespräche bleiben aber tonlos. Da hilft nur gründliches Lesen, um im Spielverlauf weiter zu kommen. Und: Einige der ansonsten gelungenen Puzzles haben keinen Bezug zur Story. Warum soll man zum Beispiel im Kostümladen ein Sonnenrätsel lösen?

Fazit

Noch nie hat der Professor den Spieler mit so vielen Rätseln beglückt: Man stolpert buchstäblich alle paar Meter über neue Kopfnüsse. Hinzu kommen noch ein Jahr lang die täglichen Download-Rätsel. Die Denksportaufgaben sind wie gewohnt hervorragend durchdacht und jederzeit fair. Das mehrstufige Hilfesystem garantiert, dass sowohl gestandene als auch unerfahrene Knobel-Fans viel Spaß mit dem Spiel haben. Kurzum: Auch wenn die Möglichkeiten des 3DS nur begrenzt zum Einsatz kommen, schafft es Professor Layton auch im fünften Teil der Denkspielserie wieder, den Spieler mit viel Charme, Witz und einer atmosphärischen Story für lange Zeit an die beiden Screens des Handhelds zu fesseln.

Infos zum Spiel

Titel: Professor Layton und Die Maske der Wunder
Genre: Denkspiel / Adventure
Publisher: Nintendo
Hersteller: Level 5
Release-Termin: Im Handel
Preis: zirka 40 Euro
System: Nintendo DS / 3DS
USK-Freigabe: Ab 0 Jahren
Wertung: Sehr gut

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