17.12.2012, 15:48 Uhr | jr / ams
Anfälle von Platzangst hat in den riesigen GTA-Spielwelten bisher wohl noch kein Gamer bekommen. Trotzdem: Eine Nummer größer geht immer, was nicht nur für das kommende GTA 5 gilt. Und so träumt Rockstar North-Präsident und Produzent Leslie Benzies davon, die bisherigen GTA-Schauplätze wie Liberty City (das virtuelle Pendant von New York), Los Santos (Los Angeles), Vice City (Miami) und San Andreas (Spielorte: die Pendants zu Los Angeles, San Francisco und Las Vegas) zu einer riesigen Spielwelt zusammenzufassen. Ein faszinierender Gedanke, dem in der Realität allerdings diverse Schwierigkeiten entgegenstehen.
Die GTA-Spieler könnten den Schauplatz auf Knopfdruck wechseln, zwischen den verschiedenen Städten zum Beispiel hin- und herfliegen und ihre Lieblingsregionen besuchen, spannte Benzies im Gespräch mit "Digital Trends" den ganz großen Rahmen auf. Allerdings würde angesichts der anfallenden Datenmengen bei den GTA-typischen "Open World"-Szenarien nicht nur hohe technische Hürden zu überwinden sein. Das Ganze passt auch zeitlich und stilistisch nicht zusammen. Eine Stadt wie das Miami der achtziger Jahre - Schauplatz von "GTA: Vice City" - in eine andere Epoche zu transferieren, würde sich wohl sehr merkwürdig anfühlen.
Quelle: jr / ams
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