10.01.2013, 11:07 Uhr | jr / ams
Die Spekulationen mehren sich, dass Sony seine Next-Gen-Spielkonsole PS4 auf der vom 25. bis 28. Februar stattfindenden Präsentations-Veranstaltung "Destination Playstation" zumindest seinen Industriepartnern präsentieren wird. Wie die Spiele-Fachseite CVG berichtet, ist Sony Computer Entertainment (SCE) zur Zeit dabei, entsprechende Einladungen zu verschicken. Offiziell wird die Playstation 4 dann wohl auf der vom 11. bis 13. Juni 2013 in Los Angels stattfindenden Spiele-Messe E3 der Öffentlichkeit vorgestellt.
In der Einladung zur "Destination Playstation" spricht Sony zwar nur reichlich wolkig von "erstaunlichen neuen Produkten", die man unter Ausschluss der Öffentlichkeit den Partnern vorstellen möchte. Allerdings ist es bei einem angestrebten Release der PS4 in diesem Jahr durchaus wahrscheinlich, die Entwickler mit den finalen Hardware-Spezifikationen so früh wie möglich vertraut zu machen, damit diese sowohl die Spiele als auch die zum Einsatz kommende Hardware-Peripherie daraufhin anpassen können.
Als Grundausstattung soll die nächste Playstation laut einem Bericht von Dual Pixels eine Festplatte mit 160 GB Speicherkapazität spendiert bekommen. Das Top-Model soll über 256 GB Speicherkapazität verfügen und außerdem als Highlight den "Omnia Viewer" - ein Head-Tracking-Device mit zwei organischen, semitransparenten Amoled-Displays - mitbringen. Dieses nimmt Bewegungen des Kopfes auf und überträgt sie ins Spiel, so dass dort die Perspektive entsprechend wechselt. Auch Augmented Reality-Effekte sollen sich damit realisieren lassen. In punkto Rechenleistung nennt Dual Pixels noch keine Details. In jedem Fall soll die Playstation Omni genug Power mitbringen, um Games auf der Basis der "Unreal Engine 4" beziehungsweise der "Frostbite 2"-Engine ruckelfrei darstellen zu können. Ob die im Bericht erwähnte Grafikleistung mit Auflösung bis hin zu 4K tatsächlich realisiert werden kann, darf man bezweifeln: Sehr wahrscheinlich ist das Ganze viel zu aufwändig herzustellen, noch schwieriger zu kühlen und in der Summe ganz einfach zu teuer.
Wie verschiedene Quellen berichten, wird Sony die zentrale Hardwareausstattung der PS4 - CPU und Grafikchip aus der A10-Serie - von AMD beziehen. Damit ist die PS4 zwar nicht "state of the art", hat aber genug Power unter der Haube, um 3D-Spiele in der höchsten HD-Auflösung 1080p bei einer konstanten Framerate von 60 Bildern pro Sekunde darstellen zu können. Wie beim Vorgänger soll auch wieder ein Blu-ray-Laufwerk mit an Bord sein. Dazu kommt noch eine Grundausstattung von acht beziehungsweise 16 GB RAM sowie Ethernet, HDMI und Wi-Fi. Sollte Sony tatsächlich auf Standard-Komponenten aus dem PC-Bereich setzen und sich vom bisherigen "Cell"-Chip Joint Venture mit IBM verabschieden, dürfte das Kosten bei der Produktion sparen und zum anderen den Spiele-Entwicklern die Programmierarbeit deutlich erleichtern.
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Quelle: jr / ams
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