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"Skyrim: Dragonborn" im Test: Drachenblut geht auf Inseltour

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Test The Elder Scrolls 5 Skyrim Dragonborn | Rollenspiel | PC, PS3, Xbox 360  

Drachenblut auf Inseltour

05.02.2013, 09:01 Uhr | ( jr / ams), Medienagentur plassma

"Skyrim: Dragonborn" im Test: Drachenblut geht auf Inseltour. The Elder Scrolls 5 Skyrim - Dragonborn (Quelle: Bethesda)

The Elder Scrolls 5 Skyrim - Dragonborn (Quelle: Bethesda)

Bethesda enttäuschte in den vergangenen Monaten mit seinen DLC-Paketen für "The Elder Scrolls 5: Skyrim". Sowohl die Erweiterung "Dawnguard" als auch "Hearthfire" hatten zwar durchaus ihre positiven Seiten, wiesen aber mindestens ebenso viele Schwächen auf. Das kürzlich veröffentlichte Dragonborn ist das erste Add-on, mit dem Skyrim-Rollenspiel-Fans rundum zufrieden sein dürften, denn das Add-on ist riesig groß, wird spannend erzählt und bringt viele attraktive Neuerungen mit.

Skyrim Dragonborn: Auf zu neuen Ufern

Dragonborn erweitert das Hauptspiel Skyrim um die bereits aus "The Elder Scrolls 3: Morrowind" bekannte Insel Solstheim im Nordosten der Fantasy-Welt Tamriel. Nachdem der Spieler die "Windrufer"-Quest erledigt hat, ist der Weg frei, und er kann per Fähre auf das neue Eiland übersetzen. Solstheim entpuppt sich bald als sehr große Insel, die geographisch jede Menge Abwechslung bietet. Von schneebedeckten Bergen bis hin zu ländlichen Küstenregionen wird hier fürs Abenteurer-Auge einiges geboten. Allerdings ist die Insel weniger idyllisch, als es sich zunächst anhört.

Unruhe auf der Insel

Auf Solstheim herrscht ziemliches Chaos. Und das hat mit dem einstigen Drachenpriester Miraak zu tun. Dieser weilt noch in der Zwischenwelt Apokrypha, will aber mit aller Gewalt zurück nach Tamriel. Er ist der erste wirkliche Gegenspieler von Format für den Drachenblut-Helden und als mächtiger Antagonist ein wahrer Segen für die Geschichte und den Spannungsbogen von Dragonborn. Nicht nur, dass die Ausflüge nach Apokrypha wie ein wilder Horrortrip wirken. Miraak selbst ist eine spürbare Bedrohung für die Spielwelt und verbreitet nachhaltig Angst und Schrecken. Dabei marschieren viele weitere neue Kreaturen wie etwa die verbrannten Feuerwesen der Aschebrut (denen Dragonborn einen eigenen Erzählstrang spendiert) an der Seite des Bösewichts.

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Flott erzählte Geschichte

An der eigentlichen Spielmechanik hat sich bei Dragonborn im Vergleich zu Skyrim wenig getan. Steuerung und Inventarführung blieben glücklicherweise unverändert. Kleinere Grafik- und Designfehler wurden jedoch leider übernommen. So müssen sich Kenner der Serie nicht umgewöhnen und können sich stattdessen an vielen kleinen Anspielungen auf den dritten Teil Morrowind und dessen Add-On "Bloodmoon" erfreuen. Dragonborn ist zwar für einen DLC angenehm umfangreich, allerdings nicht so monströs wie das Hauptspiel. Davon profitieren die Geschichte und die Quests, denn in Dragonborn wird insgesamt etwas straffer erzählt. Das Hauptabenteuer ist mit sechs bis acht Spielstunden allerdings relativ kurz. Wer sich bei den Nebenmissionen austobt, der kann auf Solstheim trotzdem problemlos Wochen oder gar Monate verbringen.

Noch mehr Handarbeit

Gerade abseits des roten Story-Fadens findet der Spieler immer wieder Zerstreuung in netten Nebenaufgaben. So führt Dragonborn das neue Metall Stalrhim ein, mit welchem Helden - die entsprechenden Schmiedekünste vorausgesetzt - ein einzigartiges Rüstungsset erstellen können. Weiterhin sind Drachen nicht nur die größten Feinde im Spiel. Stattdessen ruft das Drachenblut die schuppigen Gesellen zu sich und reitet in vorgefertigten Animationssequenzen auf ihnen. Etwas schade: Es ist nicht möglich, die Feuerspucker direkt zu kontrollieren. Trotzdem bietet Dragonborn mit neuen Ressourcen, Rüstungen, Büchern und Funktionen sehr viel Spielraum für ausgedehnte Entdeckungstouren.

Was uns gefällt

Dragonborn ist der mit Abstand beste DLC für "The Elder Scrolls V: Skyrim". Die neue Insel Solstheim ist riesig und umfasst neben einer packenden Hauptquest unzählige sinnvolle Neuerungen, etwa das Drachenreiten oder das Schmieden von Stalrhim. Dazu kommen zahlreiche nette Rückgriffe und Anspielungen auf frühere Teil der "Elder Scrolls"-Serie, die gerade treue Fans der Rollenspielreihe begeistern werden.

Was uns nicht gefällt

Überraschenderweise spielt sich die dritte Skyrim-Erweiterung deutlich flotter und spannender als das Hauptspiel. Das geht allerdings zu Lasten des Spielumfangs: Mit sechs bis acht Stunden ist die Geschichte vergleichsweise kurz. Und die vielen kleinen Fehler des Hauptprogramms wurden leider auch nicht ausgebessert.

Fazit

"Skyrim: Dragonborn" ist ein rundum gelungenes Add-On, das mit einer starken Geschichte und gewohnt gelungener Spielbarkeit überzeugt. Viele kleine Neuerungen sowie das frische und dennoch vertraute Szenario machen Dragonborn zu einem Pflichtkauf für jeden Skyrim-Spieler.

Titel: The Elder Scrolls 5 Skyrim - Dragonborn (Add-on)
Genre: Rollenspiel
Publisher: Bethesda
Hersteller: Bethesda Games Studio
Release-Termin: Im Handel (Xbox 360) / 1. Quartal 2013 (PC, PS3)
Preis: 1600 Microsoft-Points (zirka 20 Euro / Hauptspiel wird vorausgesetzt)
System: Xbox 360, PC, PS3
USK-Freigabe: Ab 16 Jahren
Wertung: Sehr gut

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