Startseite
Sie sind hier: Home > Spiele >

Test Battlefield 3 Aftermath: Der wohl beste DLC für Battlefield

...

Test Battlefield 3 Aftermath | Ego-Shooter | PC, PS3, Xbox 360  

Für Erschütterung ist gesorgt

19.01.2013, 10:26 Uhr | Olaf Bleich (jr / ams), Medienagentur plassma

Test Battlefield 3 Aftermath: Der wohl beste DLC für Battlefield. Battlefield 3: Aftermath Add-on-DLC zum Ego-Shooter von EA für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: Electronic Arts)

Battlefield 3: Aftermath (Quelle: Electronic Arts)

"Back to Karkand", "Close Quarters", "Armored Kill" - für Battlefield 3 lässt Publisher EA kräftig Nachschub anliefern. In "Aftermath", dem vierten Add-on für den Ego-Shooter-Hit, setzt Entwickler Dice auf ein Szenario, das einen einen interessanten Dreh in die Multiplayer-Gefechte bringt. Denn man platziert die für Playstation 3, Xbox 360 und PC erhältliche Erweiterung ausgerechnet mitten in einem durch Erdbeben ohnehin schon in Mitleidenschaft gezogenen Katastrophengebiet. Besitzer der "Premium"-Edition von Battlefield 3 können den Aftermath-DLC gratis über den Menüpunkt "Store" herunterladen. PC- und Playstation 3-Spieler zahlen rund 15 Euro, Xbox 360-Kunden müssen 1200 Microsoft-Points anlegen.

Battlefield 3 Aftermath: Nichts ist wie gewohnt

Aftermath setzt dort an, wo die Solo-Kampagne von Battlefield 3 beginnt - bei einem katastrophalen Erdbeben im Mittleren Osten. Die vier enthaltenen Karten "Azadi-Palast", "Epizentrum", "Markaz-Monolith" und "Talah-Markt" profitieren stark von diesem ungewöhnlichen Szenario. Durch die Zerstörung der Umgebung ergeben sich neue Laufwege und einige unkalkulierbare Momente. Gerade die ersten Spielstunden ist man mit Erkunden beschäftigt - die Eruptionen haben zahlreiche neue Kampfschauplätze kreiert. Immer wieder erschüttern zudem Nachbeben die ohnehin fragile Umgebung. Das sorgt für Überraschungsmomente, lenkt vom Kampfbetrieb ab und bringt Taktik und Strategie einige Male ganz schön ins Wackeln. Die vier Karten sind abwechslungsreich gestaltet und zugleich ziemlich kompakt gehalten. Auch mit wenigen Spielern verliert man sich so nie auf den Maps. Die Platzierung der Flaggenpunkte für den Conquest-Modus hat Dice besser hinbekommen als bisher, sodass es weniger leere Flächen gibt.

Plündern macht Spaß

Abseits der vier neuen Karten ist es besonders der Plünderer-Modus, der in "Battlefield 3: Aftermath" sein Geld wert ist. Hier starten alle Spieler zunächst nur mit einer Pistole bewaffnet und bahnen sich ihren Weg zu Versorgungskisten mit besserer Ausrüstung. Die Klassen sind in diesem Modus außer Gefecht gesetzt, sodass sich durch das hektische Suchen nach stärkeren Knarren eine beachtliche Dynamik entwickelt.

Spiele 
Werden Sie Fan!

Gewinnspiele, News, Trailer, Onlinegames und mehr: Besuchen Sie uns auf Facebook und... Das Spiele-Portal von t-online.de bei Facebook

Battlefield trifft Wilhelm Tell

Für den beliebten Conquest-Modus hält Aftermath mit der Armbrust zudem eine neue, taktisch variabel einsetzbare Waffe bereit. Denn diese können die Soldaten mit vier verschiedenen Gefechtsköpfen versehen. Dadurch ist die Armbrust auf unterschiedlichen Distanzen und notfalls auch gegen zahlreiche Gegner effektiv einsetzbar. Obendrein steht das antiquierte Kriegswerkzeug jeder Klasse zur Verfügung - eine sinnvolle Neuerung für Battlefield 3. Die drei mit Aftermath hinzugekommenen neuen Fahrzeuge - darunter der abgewrackt wirkende Rhino-Transporter - sind nicht mehr als ein nettes Gimmick. Sie spielen sich aber leider kaum anders als vergleichbare Modelle des Hauptprogramms.

Was uns gefällt

Durch das unverbrauchte Katastrophenszenario bekommt Aftermath einen ganz eigenen Charme. Dice setzt Elemente wie die Zerstörung und sogar kurze Erdbeben für Abwechslung im Spielverlauf ein. Die vier Karten sind sehr gut gelungen und kompakt genug, um auch mit weniger Spielern Spaß zu machen.

Was uns nicht gefällt

Aftermath ist ein Schritt in die richtige Richtung - aber leider wider nur ein kleiner. Große Veränderungen im Spielverlauf gibt es nicht. Außerdem wären zusätzliche Waffen mehr Fahrzeuge schön gewesen. Zudem sind 1,6 GB Speicherplatz-Verbrauch für eine DLC-Erweiterung ein ganz ordentlicher Brocken.

Fazit

Klein, aber fein: Auf dem Papier sieht Aftermath nach nicht sonderlich viel aus. Das Add-on spielt sich allerdings erstklassig und bringt trotz des scheinbar geringen Umfangs einige nützliche Neuerungen für die Serie mit sich. So ist Aftermath die wohl bislang beste DLC -Erweiterung für das Hauptspiel Battlefield 3.

Infos zum Spiel

Titel: Battlefield 3 Aftermath (Add-on)
Genre: Ego-Shooter
Publisher: Electronic Arts
Hersteller: Dice
Release: Im Handel
Preis: zirka 15 Euro
System: PC, Xbox 360, PS3
USK-Freigabe: -  
Wertung: Sehr gut

News, Tests & Previews, Demo-Downloads, Onlinegames und mehr auf Facebook: Werden Sie Fan von T-Online Spiele!

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
Anzeige
Video des Tages
Lebensgefahr 
Bagger rettet Mann in letzter Sekunde

Ein Fahrer wurde in China von Überschwemmungen überrascht und landete mitsamt seinem Auto in einem Fluss. Video

Hitze frei 
Blick in das Innere eines Lavastroms auf Hawaii

Seit mehr als vier Monaten ergießt sich die Lava des Vulkans Kilauea über die Insel. mehr

Drei-Tages-Wettervorhersage

Anzeige


Anzeige