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"DmC - Devil May Cry" im Test: Der beste Teil der Serie

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Test DmC - Devil May Cry | Actionspiel | PC, PS3, Xbox 360  

Prunkvolle Rückkehr des Dämonenjägers

05.02.2013, 09:02 Uhr | (nic / jr ), Medienagentur plassma

"DmC - Devil May Cry" im Test: Der beste Teil der Serie. DMC: Devil May Cry Actionspiel von Capcom für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: Capcom)

DMC: Devil May Cry (Quelle: Capcom)

Erst vor einigen Tagen stellte Sony offiziell die Produktion der Playstation 2 ein. Die schwarze Edelkonsole brachte 2001 eine Spiele-serie zur Welt, die ursprünglich als Ableger von "Resident Evil" geplant war: "Devil May Cry". Die Serie um Dämonenjäger Dante gehört seitdem zur Spitze des Action-Genres und erfährt 2013 eine komplette Neuinterpretation durch die "Enslaved"-Macher Ninja Theory. Neuer Look, altes Spielkonzept: "DmC: Devil May Cry" ist der vielleicht beste Teil von Capcoms Action-Saga. 

Alte Geschichte - neu erzählt

Dämonenjäger Dante lebt das süße Leben eines Rockstars: Frauen, Sex und Partys. Allerdings holt ihn immer wieder seine ungewöhnliche Herkunft ein. Oberteufel Mundus hat nicht nur seine Mutter umgebracht, sondern trachtet nun auch nach Dantes Leben. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Vergil geht der Held daher auf einen privaten Rachefeldzug gegen den übermächtigen Dämonen. Dass es dabei auch zwischen den völlig ungleichen Brüdern mal kracht, überrascht wenig.

Viel Fantasie

Die Entwickler von Ninja Theory interpretieren Devil May Cry nicht nur inhaltlich, sondern insbesondere optisch neu. Sobald Dante in die Dämonenwelt Limbo abdriftet, ist auf dem Bildschirm wirklich alles möglich. Häuser zerbrechen und verformen sich, ganze Straßenläufe werden schnell zu Todesfallen. Devil May Cry feuert ein optisches Feuerwerk ab, das immer wieder mit kreativen und fantastisch anmutenden Überraschungen aufwartet. Gleiches gilt für das Monsterdesign: Die Horden der Finsternis sind fast schon erschreckend schön. Da treten dann mitunter groteske Kreationen wie Untote mit Kettensägen oder bedrohliche Gegner wie Ninjas mit zwei Samurai-Schwertern dem Helden entgegen. Und die Bossgegner sind nicht nur riesig groß, sondern verlangen Dante viel Geschick und Reaktionsvermögen ab. Allen Widersachern im Spiel gemein sind individuelle Angriffsmuster, so dass man für jede Kreatur eine eigene Taktik benötigt. 

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Kampf mit Stil und Taktik

Dante verfügt über vier Waffen. Neben seinem riesenhaften Schwert setzt er Engels- und Teufelsklingen ein und zückt Schusswaffen wie Pistolen, Granatwerfer und Schrotflinten. Klasse: Damit "DmC: Devil May Cry" nicht im puren Dauerfeuer untergeht, führt Ninja Theory ein Style-System ein. Abwechslungsreiche Attacken und gekonntes Ausweichen werden mit Highscores und diversen Extras belohnt. Das motiviert zusätzlich, lockert die Kämpfe merklich auf und lädt zum Experimentieren ein. Obwohl Devil May Cry einen über weite Strecken nur von einer Arena-Schlacht zur nächsten scheucht, ist das Spiel dennoch erstaunlich kurzweilig. Das liegt nicht zuletzt an der handlichen Steuerung und der ungemein starken grafischen Umsetzung des Spiels. Das Kombosystem ist vielschichtig, und es macht einfach Spaß, seine hilflosen Gegner in der Luft zu jonglieren und mit Dante durch die Gegend zu sausen. 

Dämon auf Abwegen

"DmC: Devil May Cry" überlässt dem Spieler viele Freiheiten. Rauscht man im Eiltempo durch die Gegnerscharen, beträgt die Gesamtspielzeit rund sechs Stunden. Allerdings verstecken sich abseits der Hauptroute geheime Extras wie verlorene Seelen, Zusatz-Missionen oder Kristallsplitter, die Dante einen Gesundheits-Boost verpassen. Daher fühlt sich Devil May Cry nicht so linear wie einige vergleichbare Actionspiele an. Die unzähligen Schlachten werden zudem durch allerlei Sprung- und Flugpassagen aufgelockert, in denen sich Dante wie Tarzan von einem Ankerpunkt zum nächsten schwingt. Diese Einlagen sind ebenso wie das einzige Rätsel im Spiel alles andere als schwer, bringen aber einige Abwechslung in Dantes Kämpferalltag. Allerdings sind einige Passagen in der zweiten Hälfte des Spiels doch arg gestreckt. Hier wiederholen sich die Level-Strukturen merklich. Offensichtlich gingen Ninja Theory gegen Ende ein wenig die Ideen aus. 

Was uns gefällt

"DmC: Devil May Cry" ist ein erstklassig spielbares und toll inszeniertes Actionspiel. Die flotten Schwertkämpfe sind dank der direkten Steuerung sehr handlich, und das Kombo-System bringt eine gehörige Portion Langzeitmotivation ins Spiel hinein. In den 20 Missionen gibt es nur wenig Längen. In der Regel begeistert das neue Devil May Cry immer wieder mit frischen, teils sehr verrückten Ideen. 

Was uns nicht gefällt

Auch Capcoms Actionspiel kommt nicht an den klassischen Genre-Problemen vorbei: Die Kameraführung ist gerade bei Massenschlachten ziemlich hektisch. Und durch die immer wieder eingesetzten Arena-Kämpfe werden gerade gegen Ende einige Missionen doch etwas dröge.

Fazit

Diese Auflage stellt das Original beinahe in den Schatten: Ninja Theory würzt das grandiose Kampfsystem der alten Devil May Cry-Serie mit einer gehörigen Portion Grafikbombast, Verrücktheit und unterschwelliger Gesellschaftskritik. Das Ergebnis ist absolut spielenswert und der erste Hit des noch jungen Spielejahres 2013.

Infos zum Spiel

Titel: DmC Devil May Cry
Genre: Action
Publisher: Capcom
Hersteller: Ninja Theory
Release: Im Handel (Xbox 360, PS3) / 25. Januar (PC)
Preis: zirka 55 Euro (Konsolen) / zirka 40 Euro (PC)
System: PC, Xbox 360, PS3
USK-Freigabe: Ab 16 Jahren  
Wertung: Sehr gut

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