Startseite
Sie sind hier: Home > Spiele > News >

Spiele-Pionier Atari stellt Insolvenzantrag

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Spiele-Pionier Atari stellt Insolvenzantrag

23.01.2013, 10:49 Uhr | jr / ams, dpa-AFX

Spiele-Pionier Atari stellt Insolvenzantrag. Atari-Logo (Quelle: Atari)

Atari-Logo (Quelle: Atari)

Der Computerspiele-Pionier Atari hat einen Insolvenzantrag für sein Geschäft in den USA gestellt. Das mehr als 30 Jahre alte Unternehmen, das mit Spielen wie "Pong" oder "Asteroids" einst an den Anfängen der Computerspiele-Industrie stand, will sich unter Schutz vor seinen Gläubigern sanieren. Atari kämpfte nach der Blütezeit in den 80er Jahren schon lange mit Problemen. Update: Inzwischen hat auch die französische Muttergesellschaft Atari SA nach französischem Recht einen Insolvenzantrag gestellt.

Atari: USA-Dependance auf dem Weg in die Eigenständigkeit?

Nach Informationen der "Los Angeles Times" ist das Ziel, das US-Geschäft von der französischen Mutterfirma abzutrennen und mit dem Geld neuer Investoren eigenständig fortzuführen. Die Zukunft von Atari solle dann unter anderem im Mobile Games-Bereich liegen. Es seien bereits mehrere Millionen Dollar für die Fortführung des Geschäfts gesichert worden. Atari betreibt den Großteil des Geschäfts in den USA, hat aber den Konzernsitz in Europa und ist an der französischen Börse notiert. Jetzt stellten die US-Tochter Atari Inc. und drei weitere Firmen am späten Sonntag einen Insolvenzantrag in New York.

Auch Atari SA ist insolvent

Zwar habe man in den vergangenen die Schuldenlast um 130 Millionen Euro verringern können, ließ Atari SA verlauten, und in den letzten beiden Jahren auch profitabel gearbeitet. Es sei aber nicht gelungen, einen Ersatz für den Haupt-Investor BlueBay zu finden, der bereits im Oktober 2010 angekündigt hatte, sich von seinen Anteilen an der Firma trennen zu wollen. Da man die Finanzlücke von zirka 21 Millionen Dollar nicht habe schließen können und zu wenig Ressourcen für den Weiterbetreib zur Verfügung stünden, sei der Antrag auf eine geordnete Insolvenz die logische Folge gewesen. Im Rahmen des Insolvenzprozesses und der anstehenden Umstrukturierung werden in den nächsten Monaten die lukrativen Besitztümer von Atari SA wie die Rechte an Arcade-Klassikern vom Schlage eines "Centipede", "Asteroids", "Pong", "Breakout" oder "Missile Command" zum Verkauf stehen. Auch aktuelle Spiele-Marken wie "Alone in the Dark", "Rollercoaster Tycoon" oder die "Desperados"-Reihe werden wohl unter den Hammer kommen.

Aktuelle Spiele-News

    News, Tests & Previews, Demo-Downloads, Onlinegames und mehr auf Facebook: Werden Sie Fan von T-Online Spiele!

    Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
    Leserbrief schreiben

    Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

    Name
    E-Mail
    Betreff
    Nachricht

    Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

    Artikel versenden

    Empfänger

    Absender

    Name
    Name
    E-Mail
    E-Mail
    Anzeige
    Video des Tages
    Brutale Methode 
    Was dieser Arzt gleich macht ist einfach unglaublich

    Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

    Anzeige


    Anzeige
    shopping-portal