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Temple Run 2 für Android und iOS: Auf der Flucht vor dem wilden Affen

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Test Temple Run 2 | Escape-Jump'n'Run | iOS, Android  

Vom wilden Affen verfolgt

28.01.2013, 12:42 Uhr | Lars Schmeink (jr / ams), Medienagentur plassma

Temple Run 2 für Android und iOS: Auf der Flucht vor dem wilden Affen. Temple Run 2 Jump'n'Run-Spiel von Imangi Software für iOS und Android (Quelle: Imangi Software / Apple (Montage: www.t-online.de))

Temple Run 2 (Quelle: Imangi Software / Apple (Montage: www.t-online.de))

Als Tempelräuber hat der Spieler im Gratis-Game "Temple Run 2" für iOS und Android ein schweres Leben. Nicht nur, dass man von einem wütenden Riesenaffe aus dem Heiligtum verscheucht wird. Zu allem Unglück ist dieser Tempel auch noch hoch über den Wolken auf "schwebenden" Steinen erbaut worden. Und jede Menge Dinge sind einem im Weg und hindern einen am schnellen Entkommen: Gebäudeteile, kaputte Brücken, Feuerfallen, reißende Flüsse und umgefallene Bäume. Drüber, drunter, dran vorbei - die Devise lautet: nur nicht anhalten. Auf dem Weg noch ein paar Münzen eingesammelt, und schon hat man das Spielprinzip von Temple Run 2 erklärt. Ob der Nachfolger des mit mehr als 170 Millionen Downloads höchst erfolgreichen Erstlings erneut für gepflegten Hüpf-und-Renn-Spaß auf iOS- und Android-Plattformen sorgt, klärt unser Test.

Erfolg für das Endlosspiel

Als Imangi Studios den ersten Teil von "Temple Run" im August 2011 veröffentlichte, zog es Millionen von Spielern in seinen Bann. Das Spiel ist einfach konstruiert, da man ohne Levels auskommt. Denn der Abenteurer "Guy Dangerous" muss immer weiter laufen und kommt doch nie irgendwo an. Zum Teil liegt gerade darin der Reiz, denn jedes Spiel ist durch Zufallselemente immer wieder anders, das Lernen von Hindernis-Abfolgen sinnlos. Schnell mal zwischendurch einen "Run" starten, das war für viele Spieler ein süchtig machender Zeitvertreib, selbst für die kürzesten Pausen.

Bekannte Spielelemente

Der Nachfolger Temple Run 2 erinnert stark an den Vorgänger, erweitert die Erfahrung des ersten Teils aber um einige interessante Komponenten. Altbekannt sind der Dauerstress des Helden Guy beziehungsweise seiner durch Goldmünzen freischaltbaren Freunde und das Spielgefühl. Noch immer wischt man mit dem Finger nach oben (Springen), unten (Rutschen) oder links/rechts (Abbiegen), um Guy und Co. zu dirigieren. Das Neigen des Geräts bewegt Guy dazu, etwas weiter links oder rechts am Rand der Strecke zu laufen. Und wie bisher sammeln Sie Goldmünzen für Extras und zusätzliche Inhalte. Beim Hochspringen sollte man allerdings gut achtgeben: Der schönste Bonus nutzt wenig, wenn man dabei dabei vom rechten Weg abkommt und ungewollt nähere Bekanntschaft mit irgendeinem Abgrund oder einem Hindernis schließt.

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Neue Ideen

Damit aber auch alte Hasen auf ihre Kosten kommen, gibt es in Temple Run 2 jede Menge Überarbeitungen und Ergänzungen. Da wäre zum Beispiel das neue Setting in einem Himmelstempel über den Wolken statt im sumpfigen Dschungel. Entsprechend sind die Hindernisse überarbeitet und zum Beispiel durch auf den Weg ragende Gebäudeteile ergänzt worden. Dazu kommen neue Power-Ups (wie etwa der Schild) und die zu sammelnden grünen Edelsteine, die als eine Art Superwährung gegen neue Leben getauscht werden können.

Zip-Line und Lore

Die wichtigste Änderung aber ist wohl, dass unser Indiana-Jones-Verschnitt jetzt seinem großen Vorbild immer ähnlicher wird und so ziemlich alles auf der Flucht nutzt, was eben in Tempeln so rumsteht. Gleich zu Beginn springt der Mann beherzt an ein hängendes Seil und gleitet an der provisorischen Zip-Line entlang. Dazu kippen Sie einfach Ihr Gerät, und Guy schwingt mal mehr nach links, mal mehr nach rechts. Richtig lustig wird die Jagd aber, wenn Sie in eine Mine rennen und dort in eine Lore hüpfen. Diese schießt dann in Windeseile die Schienen entlang, und Sie müssen wiederum durch Kippen die Lore über Schienenlücken, Weichen und ähnliches lenken und notfalls auch schnell den Kopf einziehen.

Was uns gefällt

Endlich ist aus dem Endlos-Laufspiel ein variantenreicheres Endlosspiel geworden. Die neuen Fortbewegungsarten und die aufpolierte Optik sind toll. Der Spielspaß erhöht sich durch die Variation. Auch die neuen Power-Ups machen das Spiel variabler.

Was uns nicht gefällt

Die Steuerung arbeitet nicht immer ganz präzise bei der Erkennung der Bewegungen - und so springt man manches Mal ins Leere oder kriegt eben doch nicht mehr die Kurve. Schade. Und gerade mit großen Geräten wie dem iPad ist das Kippen in schneller Wechselfolge mit Wischen nicht immer leicht hinzubekommen. Auch die gesalzenen Preise beim Ingame-Kauf von Gegenständen und Fähigkeiten finden keinen Beifall.

Fazit

Mit Temple Run 2 erfindet Entwickler Imangi das Rad nicht neu. Dafür aber haben sie den bekannten und sehr erfolgreichen Titel mit neuen, witzigen Ideen ergänzt. Und weil das Spiel weiter kostenlos im App Store und via Google Play Store zu haben ist, gibt es keinen vernünftigen Grund, den Endless-Runner nicht auszuprobieren. Der schnelle Spielspaß für zwischendurch ist immer wieder eine neue und individuelle Herausforderung - und entwickelt so ein enormes Suchtpotenzial.

Infos zum Spiel

Titel: Temple Run 2
Genre: Escape-Spiel
Publisher / Hersteller: Imangi Studios
Release-Termin: Im Handel
Preis: Gratis
System: iPad, iPhone, iPod Touch, Android-Geräte
USK-Freigabe: Nicht geprüft (Apple-Kennzeichnung 9+)
Wertung: Sehr gut

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