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"Black Ops 2: Revolution" Test: DLC ist keine Revolution

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Black Ops 2: Revolution | Ego-Shooter | PC, PS3, Xbox 360  

Nachschub für Black Ops 2

04.02.2013, 08:34 Uhr | (nic / ams), Richard Löwenstein

"Black Ops 2: Revolution" Test: DLC ist keine Revolution. Call of Duty: Black Ops 2 Ego-Shooter von Activision (Quelle: Activision)

Call of Duty: Black Ops 2 (Quelle: Activision)

Von so manchem Actiongame können einige eben nicht genug kriegen. Von Activisions Call of Duty: Black Ops 2 zum Beispiel. Der Bestseller-Ego-Shooter aus dem vergangenen Jahr punktet mit toller Grafik und lebendigem Gameplay, ganz besonders im Mehrspieler-Modus. Deshalb sehnen Freunde geselliger Schießereien das Erscheinen der ersten Spielerweiterung für Black Ops 2 seit Wochen herbei. "Revolution" nennt sich der Download Content (DLC) ganz bescheiden. Hochstapelei oder eine realistische Einschätzung der Inhalte? Die Antwort darauf erhalten zunächst Besitzer einer Xbox 360. PS3-, Wii U- und PC-Spieler müssen bis Ende Februar warten. 

Wasser marsch

Die Ergänzung für Black Ops 2 stellt vier neue Karten für den Mehrspieler-Modus zur Auswahl, eine neue Karte für den Zombie-Modus und eine neue Variante des Zombie-Spielmodus. Beim Kontakt mit der ersten Mehrspieler-Karte namens "Hydro" fällt auf, wie sehr der Name Programm ist. Ein Staudamm, viel Wasser und etliche Winkel ergeben ein tödliches Labyrinth für dramatische Feuergefechte. Man könnte prima hinter Ecken lauern und die Figuren anderer Mitspieler hinterrücks unter Beschuss nehmen - würde nicht eine Flutwelle gelegentlich alles von der Karte schwemmen, was zur falschen Zeit am falschen Fleck in Lauerstellung liegt. Ortswechsel sind also Pflicht, das verhindert Stagnation im Gameplay. Gute Idee.  

Kurvenreiche Action

Deutlich bunter und offener präsentiert sich die Karte "Grind". Sie ist einem Skatepark irgendwo an Kaliforniens Küste nachempfunden. Das Gelände setzt sich vorwiegend aus riesigen Kickern und Rampen, Jumps und Halfpipes in allerlei Größen und Varianten zusammen. Das macht den Reiz der Karte aus. Denn es gibt kaum ebene Flächen, die man komplett einsehen kann und nur wenige solide Wände oder Räume, die Rundumschutz vor Beschuss bieten. Stattdessen forciert die Architektur aus geschwungenen Bögen, hohen Schanzen und ausladenden Steilkurven ein schnelles Gameplay, das geprägt ist durch Sprünge und Sprints von Deckung zu Deckung. 

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Wintersport ist Mord

Hinter dem Begriff "Downhill" versteckt sich eine Karte, die einen Wintersport-Ort in den französischen Alpen abbilden soll. Vor allem die drei Scharfschützen-Stellungen des Areals sind heiß umkämpftes Gebiet, der Rest der Karte ist durch Gebäudeinneres und etwas Wald inklusive langer Schneisen geprägt - die Fernsicht-Korridore sind ein Fest für die Heckenschützen, die sich im Kampf um die Punkte durchsetzen konnten. Für ein Plus an Dramatik sorgen Seilbahn-Gondeln, die ständig durch das Bild schweben. Dem einen sind sie als Deckung willkommen, dem anderen stehen sie als Hindernis im Weg. Die vierte und letzte Mehrspieler-Karte nennt sich "Mirage". Sie entführt in die Wüste Gobi, genauer gesagt in eine verlassene und teilweise unter Wüstensand vergrabene Luxus-Hotelanlage. Diese Karte vereint alle wesentlichen Elemente der drei anderen Karten: Korridorkämpfe, Heckenschützen-Tauglichkeit sowie weite, offene Flächen. 

Tod den Untoten

Der neue Spielmodus "Turned" dürfte viele Freunde unter all jenen finden, die der "Call of Duty"-Reihe eine weniger ernsthafte Seite abgewinnen können. In diesem Spielmodus kommen die Probanden in einer Arena zusammen. Fünf Minuten dauert der dann folgende Ausnahme-Zustand: Alle Mitspieler sind Zombies, nur einer geht als menschliche Spielfigur an den Start. Die Jagd beginnt. Nur, wer Jäger und wer das Opfer ist, das kann sich von Partie zu Partie durchaus unterschiedlich entwickeln: Immerhin kann der "Mensch" durch Abschuss von Untoten ordentlich punkten. Dabei kommt in aller Regel die vertraute Waffe namens "Olympia" zum Einsatz: Eine doppelläufige Flinte, die häufiges Nachladen mit überzeugender Durchsetzungs-Fähigkeit kombiniert. Wer lieber wild ballert, wird die schnellere Pistole bevorzugen - muss dann allerdings sechs statt nur einen Treffer landen, um einen Zombie endgültig ins Reich der Toten zu verabschieden. 

Action in der Zombie-Apokalypse

Sobald ein Zombie den Überlebenden überrumpelt, werden die Rollen neu verteilt: Der erfolgreiche Untote sammelt ab sofort selbst Punkte als Überlebender. Apropos Untote: Freunde des Zombie-Koop-Modus werden die neue "Die Rise"-Karte in ihr Herz schließen. Aufgabe: Vier Überlebende erkämpfen sich gemeinsam einen Weg vom 80. Stockwerk bis runter ins Erdgeschoss. Als Kulisse dient ein nachapokalyptischer Wolkenkratzer irgendwo in Asien. Prickelnde Spannungs-Spitzen sind da inklusive. Schafft es ein Überlebender beispielsweise zum Aufzug, kann er sich dort per Fähigkeiten-Erweiterung schnelleres Nachladen der Waffe sichern. Flure und Flächen, Sprungmöglichkeiten und die schaurig-düstere Farbgebung addieren sich zu unterhaltsamer Action. 

Was wir mögen

Der Umfang der Spielergänzung überzeugt. Die vier konventionellen Mehrspieler-Karten punkten mit schicker Optik und abwechslungsreichem Aufbau, und die Zombie-Karte nebst neuem Zombie-Spielmodus verbreiten gute Laune. 

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Was wir nicht mögen

Was spricht eigentlich dagegen, dass eine Download-Erweiterung auch die Einzelspieler-Kampagne um neue Herausforderungen ergänzt? Die fehlen leider total. Aus diesem Grund sollten Solo-Soldaten einen riesigen Bogen um "Revolution" schlagen. 

Fazit

Ein bisschen Etikettenschwindel muss man dem Titel der ersten Spielergänzung für "Black Ops 2" schon unterstellen: Eine "Revolution" sieht anders aus. Einen Bruch mit alten Ideen leistet sich das Download-Add-on nicht, viel gute Unterhaltung bietet es dennoch. Vier prima ausbalancierte Mehrspieler-Karten nebst einer unterhaltsamen Karte für den Zombie-Modus, zuzüglich einer neuen Zombie-Spielvariante: Das summiert sich unterm Strich zu lohnenswertem Nachschub für erwachsene Fans des Ego-Shooter-Genres.

Infos zum Spiel

Titel: Call of Duty: Black Ops 2 - Revolution DLC
Genre: Ego-Shooter
Publisher: Activision
Hersteller: Treyarch
Release: erhältlich für Xbox 360, Ende Februar PC, PS3, Wii-U
Preis: rund 15 Euro
System: PC, PS3, Wii-U, Xbox 360
USK-Freigabe: Ab 18
Einschätzung: Sehr gut

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