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"Sim City" für PC - Vorschau: Rückkehr der Hobby-Bürgermeister

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Preview SimCity | Wirtschaftssimulation | PC  

Rückkehr der Hobby-Bürgermeister

03.02.2013, 08:42 Uhr | Medienagentur plassma (nic), Medienagentur plassma

"Sim City" für PC - Vorschau: Rückkehr der Hobby-Bürgermeister. SimCity Wirtschaftssimulation von Electronic Arts für PC (Quelle: Electronic Arts)

SimCity (Quelle: Electronic Arts)

"Sim City" ist ein wahrer Dinosaurier unter den Computerspielen. Bereits 1989 begründete Entwicklerlegende und Maxis-Chef Will Wright die Serie. Was damals als bierernste Städtebausimulation begann, ist heute dank "Die Sims" zum riesigen Familienspaß geworden. Gelingt dem neuen "SimCity" der Spagat zwischen Komplexität und Spielbarkeit? Wir haben die Wirtschaftssimulation bereits angespielt.

Schöner wohnen

SimCity kombiniert das Spielprinzip früherer Tage mit dem farbenfrohen Grafikstil der beliebten Lebenssimulation Die Sims. Um als angehender Bürgermeister Überblick auf der Karte zu behalten können Sie die Kamera vollkommen frei bewegen, drehen und zoomen. In der Nahaufnahme erkennen Sie dabei zahlreiche liebevolle Details wie etwa Einwohner, die ihren alltäglichen Berufen nachgehen oder in ihre Häuser einziehen. SimCity ist mit seiner Vielzahl an witzigen Kleinigkeiten sicherlich eine der liebevollsten und humorigsten Wirtschaftssimulationen überhaupt. Ein Beispiel: Gibt es Probleme im Gesundheitssystem, wandeln nachts Zombies durch die Straßen. Ein mehr oder weniger subtiler Hinweis für den Spieler, dass er vielleicht an dieser Stelle ausbessern sollte!

Viele Städte statt Mega-Metropole

Im Kern bleibt SimCity jedoch ein durch komplexes Spiel, wenn auch nicht ganz so knöchern und verstockt wie seine Urahnen. Im Gegensatz zu anderen Genre-Vertretern wie beispielsweise "Anno 2070" beginnt eine Partie allerdings nicht in einer freien Spielwelt. Stattdessen wählt der Spieler auf der Karte eines von mehreren Gebieten als sein Start-Territorium aus. Dieses Areal ist mit einer weißen Linie abgesteckt und fällt vergleichsweise klein aus. Kein Wunder, schließlich können Bürgermeister nach dem Aufbau einer ersten Stadt gleich noch eine zweite oder eine dritte bauen. 

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Eine Hand hilft der anderen

Die angelegten Ortschaften kooperieren dann miteinander, tauschen Waren auf Anordnung aus oder helfen sich gegenseitig. So kann eine Gemeinde für die andere etwa die Abfallentsorgung oder die Krankentransporte übernehmen. Auf dieser Grundidee basiert auch der Mehrspielermodus mit bis zu zwölf Spielern online. Denn nur mit mehreren Städten ist es möglich, riesige Meisterwerke im Zentrum der Karte aufzubauen. Dabei handelt es sich etwa um eine Solarfarm oder ein Weltraumprogramm. 

Wie am Reißbrett

Der Anfang jeder Stadt ist eine Straße, über die die Einwohner das neue Gebiet erreichen. Der Spieler legt im Anschluss selbst Autobahnen und Wege an, kümmert sich um den Aufbau von Wohn- und Industriegebieten sowie von Shopping-Meilen. Die Steuerung ist dabei kinderleicht. Über verschiedene Werkzeuge legt man dann Straßenzüge und Häuserblocks wie mit Stift und Lineal an. Anders als noch beim Ur-Sim City ist das Verlegen von separaten Abwasserkanälen oder Stromleitungen nicht mehr nötig. Überhaupt gibt sich das Spiel Mühe, nicht zu einer Ansammlung aus Daten und Zahlen zu verkommen. Statistiken werden zumeist direkt in die Umgebungsgrafik integriert. Selbst die sonst eher schnödenÜberblick auf der Karte zu behalten führt der Balkendiagramme bekommen so einen frischen Anstrich. 

Akt der Zerstörung

Auf diese Art wächst und gedeiht die eigene Stadt mit jeder Stunde. Besonders wichtige Gebäude wie Schulen, Krankenhäuser oder Polizeistationen werden bei Bedarf mit zusätzlichen Räumen erweitert. Zudem bieten Bereiche wie Kultur, Handel oder Glücksspiel die Chance, die eigene Metropole zu spezialisieren. Denn nur so fließt ordentlich Geld in die Kassen. Spektakuläre Bauten wie der Kölner Dom oder der Eiffelturm ziehen dafür Touristen an. Reichhaltige Rohstoffe wiederum werden auf dem Weltmarkt halbautomatisch verkauft. Das Schönste an SimCity ist aber die klassische Zerstörung der eigenen Schöpfung. Mit sechs freischaltbaren Katastrophen kann die eigene Stadt im Handumdrehen dem Erdboden gleichgemacht werden. Was für ein Spaß, wenn plötzlich Meteoriten einschlagen oder ein Dinosaurier durch die Straßen stampft. 

Was wir mögen

SimCity ist für eine Wirtschaftssimulation herrlich intuitiv und schnell erlernt. Das Spiel sieht in Bewegung erstklassig aus und baut immer wieder nette Gags ins Geschehen ein. Die Zusammenhänge zwischen den Gebäuden und Problemen in der Stadt sind zudem sehr logisch und dank der hilfreichen Statistiken stets verständlich. 

Was wir nicht mögen

Die Karten in SimCity sind leider sehr klein. Es ist kein Problem, eine funktionierende Stadt innerhalb weniger Stunden aufzubauen. Der Umzug in eine zweite Metropole ist unumgänglich. Die Platzproblematik stört zudem beim freien Aufbau der Städte. 

Fazit

Maxis verschnürt Komplexität und puren Spielspaß in der typischen "Sims"-Verpackung. Auch wenn die Städte vergleichsweise klein ausfallen, gibt es hier immer etwas zu tun oder zu beobachten. Mit SimCity vergeht die Zeit wie im Flug.

Infos zum Spiel

Titel: SimCity
Genre: Wirtschaftssimulation
Publisher: Electronic Arts
Hersteller: Maxis
Release: 07. März 2013
Preis: zirka 50 Euro
System: Windows-PC
USK-Freigabe: Ab 6 Jahren
EInschätzung: Sehr Gut

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