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Assassin's Creed 3: DLC "Die Tyrannei von König Washington"-Test

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First Look zum AC3-DLC "Die Tyrannei von König Washington" | Action-Adventure | Xbox 360, PS3, PC  

Der Tyrann auf dem Königsthron

08.02.2013, 11:46 Uhr | Nico Stockheim (jr)

Assassin's Creed 3: DLC "Die Tyrannei von König Washington"-Test. Assassins Creed 3: Die Tyrannei von König George Washington (Quelle: Ubisoft)

Assassins Creed 3: Die Tyrannei von König George Washington (Quelle: Ubisoft)

Ubisofts Action-Adventure Assassin's Creed 3 war ganz klar einer der größten Spiele-Hits des Jahres 2012. Nicht nur die Kämpfe, Parcours- und Klettereinlagen sowie die bildgewaltigen Seeschlachten konnten begeistern. Auch die Geschichte des Indianers Ratohnhaké:ton, der zum Assassinen Connor wird und an der Seite von George Washington, Samuel Adams und Co. den Weg zur amerikanischen Unabhängigkeit mitgeht, überzeugte. Ab dem 19. Februar liefert Ubisoft Nachschub und stellt Xbox 360-, PS3- und PC-Spieler mit dem DLC "Die Tyrannei von König George Washington" vor die Frage: Was wäre, wenn Connor kein Assassine und George Washington nach der Revolution zum grausamen Despot geworden wäre? Wir konnten während eines Anspiel-Events die Erweiterung näher ins Visier nehmen.

Der Apfel ist schuld!

In der Geschichte, die in drei Episoden erzählt wird, ist plötzlich alles anders. Das Dorf des jungen Ratohnhaké:ton wurde nie von Charles Lee niedergebrannt und von Templern bedroht, weshalb er sein Dorf niemals verlassen und seinen Assassinen-Lehrmeister Achilles nicht kennengelernt hat. Stattdessen wächst er als Jäger und Krieger im Umfeld seines Stammes auf. Connors alter Freund George Washington hingegen kommt im Laufe des Unabhängigkeitskrieges in den Besitz eines Edenapfels, der ihn korrumpiert und statt zum ersten Präsidenten zum mit eiserner Hand regierenden Tyrannen werden lässt. Und so gerät das junge Amerika vom Regen - sprich von der Unterdrückung durch die Engländer - in die Traufe, nämlich in eine noch sehr viel grausamere Monarchie. Da Ratohnhaké:ton sich scheinbar an die andere Zeitlinie erinnern kann, versteht er zunächst nicht, dass Washington ein machtgieriger und grausamer Despot sein soll, bis eben jener sein Dorf angreift und seine Stammesleute tötet oder gefangen nimmt.

Stammeskrieger statt Assassine

In punkto Gameplay bleibt sich Assassin’s Creed auch in "Die Tyrannei von König George Washington" dem Episoden-Abenteuer treu: Die Kämpfe laufen nach altbewährter Methode ab, die gewohnten Kletter- und Free-Run-Einlagen bleiben ebenso erhalten wie die versteckten Klingen. Allerdings spielen wir dieses Mal eben nicht den Assassinen Connor, sondern seine andere Version - den Indianerkrieger Ratohnhaké:ton. Um das zu verdeutlichen, spendieren die Entwickler dem Helden neue Fähigkeiten, die er Episode für Episode erlernt. Um diese Fähigkeiten zu erhalten, begeben wir uns mit Ratohnhaké:ton auf eine spirituelle Reise auf der Suche nach Tiergeistern, die uns ihre Kräfte leihen. In der ersten Episode ist das der Geist des Wolfes, mit dessen Hilfe wir zum einen ein Wolfsrudel herbeirufen können, das uns im Kampf unterstützt. Zum anderen können wir die Fähigkeit "Wolfsmantel" einsetzen, um uns kurzzeitig unsichtbar zu machen. Das ist nicht nur bei einigen Schleicheinlagen nützlich, auch im Kampf kann sich die Fähigkeit sehen lassen. Mit ihrer Hilfe kann man sich schnell neu positionieren und starke Gegner von hinten ausschalten. In den Episoden zwei und drei folgen noch die Fähigkeit des Adlers, mit der Connor sich schnell von einem Punkt zum anderen befördern kann, und die mächtigen Nahkampf-Kräfte des Bären.

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George Washington als fieser Tyrann

Verkehrte Geschichte in Assassin's Creed 3. zum Video

Offene Welt mit Schranken

Auch die Spielwelt ist im Grunde dieselbe, die wir bereits aus dem Hauptspiel Assassin's Creed 3 kennen. Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass wir durch Hinrichtungen, Lynchmorde und diverse Kleinigkeiten wie Poster und Palisaden daran erinnert werden, wie es unter der absolutistischen Herrschaft Washingtons zugeht. Neben den vielen schönen optischen Details fällt uns eine Sache eher negativ auf: Während man im Hauptspiel frei zwischen den Gebieten hin- und herreisen kann, dabei Entdeckungen macht und auf Nebenquests stößt, die dem Abwechslungsreichtum des Spiels sehr zugute kommen, sind wir im George Washington-DLC stärker eingeschränkt. In jeder der drei Episoden besuchen wir einen festen Schauplatz. Episode 1 beginnt in der Wildnis, Episode 2 führt uns nach Boston, und in Episode 3 geht es in König Washingtons Machtzentrum New York. "Freie" Dialoge und Nebenquests gibt es nicht - das Ganze ist sehr auf die Haupthandlung fixiert. Da die Welt stets lebendig bleibt und es gibt immer noch genug zu tun gibt - in der ersten Episode darf man beispielsweise Gefangenentransporte mit Ratohnhaké:tons Stammesbrüdern aufhalten, Erinnerungsfetzen aus der ursprünglichen Zeitlinie entdecken und sein Talent als Schatzsucher beweisen - ist diese stringentere Struktur aber kein gravierendes Problem.

Was uns gefällt

Auch wenn das Ganze einmal nicht historisch fundiert, sondern frei geflunkert ist: Die Geschichte überzeugt, und man möchte gern mehr Details wissen und erfahren, wie es weitergeht. Wie ist Washington an den Apfel gekommen? Und warum kann sich scheinbar nur Connor an die andere Zeitlinie erinnern? Für Spannung ist also erst einmal gesorgt. Die neuen Fähigkeiten bringen zudem noch einmal neuen Schwung in die Kämpfe. Allein sich unsichtbar zu machen und schwere Gegner wie Grenadiere von hinten zu überraschen, bringt Abwechslung ins Spiel und macht Spaß.

Was uns nicht gefällt

In den Abschnitten, die wir zu Gesicht bekommen haben, fehlt das farbige Drumherum, die kleinen Geschichten, die nebenher passieren. Von Dialogen und Nebenquests, die das Hauptspiel noch lebendiger und die Charaktere glaubwürdiger machten, fehlt jede Spur.

Fazit

Unterm Strich ist unser "First Look"-Eindruck von "Die Tyrannei von König Washington" sehr gut. Die Geschichte kann überzeugen, die neuen Fähigkeiten sorgen für ein stark verändertes Spielerlebnis, und Held Connor kann uns auch als Indianerkrieger ohne Assassinenkutte von seiner Coolness überzeugen. Die Makel der Spielwelt, die nicht so offen ist wie im Hauptspiel, werden durch die spannende und rasante Erzählweise der Geschichte aufgefangen. Der DLC erinnert in der Beziehung ein wenig an die Haytham-Sequenzen im Hauptspiel. Summa summarum: AC 3-Fans werden voll auf ihre Kosten kommen, Skeptiker auf Tests warten - und alle, die das Hauptspiel nicht mochten, werden auch mit König George nicht glücklich werden.

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Infos zum Spiel

Titel: Assassin’s Creed 3 - Die Tyrannei von König George Washington
Genre: Action-Adventure
Hersteller: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Release: Episode 1: 19. Februar 2013 / Episode 2: 19. März 2013 / Episode 3: 23. April 2013
Preis: zirka 10 Euro pro Episode im Einzelkauf
System: Xbox 360, PS3, PC
USK-Freigabe: Nicht geprüft (AC 3: Ab 16 Jahren)
Einschätzung: Sehr gut

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