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Sony: Verlust verringert, Spiele-Sparte lahmt

07.02.2013, 13:00 Uhr | jr / ams, dpa-AFX

Sony: Verlust verringert, Spiele-Sparte lahmt. Playstation PS3 Slim (Quelle: Sony)

Playstation PS3 Slim (Quelle: Sony)

Der japanische Elektronik-Riese Sony sieht dank harter Sanierungsanstrengungen Licht am Ende des Tunnels - kommt aber noch nicht aus den roten Zahlen heraus. In dem Ende Dezember abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal gab es wieder einen Verlust von 10,7 Milliarden Yen (zirka 87 Millionen Euro), wie Sony am Donnerstag bekanntgab. Das war zwar deutlich weniger als die 159 Milliarden Yen im Vorjahresquartal, lag aber unter den Schätzungen von Analysten, die wegen des schwächeren Yen sogar mit einem leichten Gewinn gerechnet hatten. Sony sieht sich aber weiterhin auf Kurs, im gesamten Geschäftsjahr einen Gewinn von 20 Milliarden Yen einzufahren und damit die Kette von Verlusten zu durchbrechen. Es wäre die ersten Bilanz mit schwarzen Zahlen seit fünf Jahren.

Sony: Das Spiele-Geschäft schwächelt weiter

Der neue Konzernchef Kazuo Hirai will Sony mit einem rigiden Sparkurs und Innovationen wieder zu schwarzen Zahlen führen. Hier scheint man auf einem guten Weg zu sein: Operativ erwirtschaftete Sony zwischen Oktober und Dezember 2012 einen Gewinn von 46,4 Milliarden Yen nach einem Fehlbetrag von 91,7 Milliarden Yen im Vorjahr. Im Spielegeschäft verlor Sony angesichts schlechterer Verkäufe seiner Playstation-Konsolen 15 Prozent Umsatz und landete bei 268,5 Milliarden Yen ( zirka 3,09 Milliarden Dollar). Das operative Ergebnis brach von 33,8 auf 4,8 Milliarden Yen (zirka 53 Millionen Dollar) ein. Nach Angaben von Sony ist vor allem der Hard- und Softwareabsatz bei PS3 und PSP deutlich zurückgegangen. Die Umsätze im PS Vita-Geschäft konnten das nicht kompensieren.

Handheld-Krise dauert an

Sony musste seine Prognosen für das Handheld-Geschäft bereits mehrfach nach unten korrigieren. Ging man Anfang des Geschäftsjahres von 16 Millionen Stück aus, wurde das auf aktuell noch sieben Millionen im laufenden Geschäftsjahr reduziert. Bei den großen Konsolen PS2 und PS3 bleibt die ursprüngliche Prognose von 16 Millionen Verkäufen unverändert bestehen. Im Weihnachtsquartal 2012 verkaufte Sony rund 6,8 Millionen Heimkonsolen (2011: 7,4 Millionen), dazu kamen auf der Hardware-Seite noch 2,7 Millionen Handhelds (2011: 2,4 Millionen). Auf bei den Software-Verkäufen war der Rückgang eklatant. Im Weihnachtsquartal 2012 konnte man 61,7 Millionen PS2 / PS3-Spiele verkaufen - ein Minus von 7,1 Millionen Stück im Vergleich zum Vorjahresquartal (68,7 Millionen). Bei den Handheld-Spielen (PSP / PS Vita) lag das Minus bei 2,5 Millionen. Hier konnte Sony nur noch 8,9 Millionen Games in den Handel bringen.

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