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Splinter Cell: Blacklist - Sam Fisher ist alt aber tödlich

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First Look auf "Splinter Cell: Blacklist" | Stealth-Action | PC, PS3, Xbox 360  

"Splinter Cell: Blacklist": Alt aber tödlich

01.03.2013, 15:59 Uhr | Michael Förtsch (jr / nic), Richard Löwenstein

Splinter Cell: Blacklist - Sam Fisher ist alt aber tödlich. Splinter Cell: Blacklist für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: Ubisoft)

Splinter Cell: Blacklist für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: Ubisoft)

Ruhestand, Rente und Rheumakissen sind nichts für Sam Fisher. Das hat der mittlerweile 55-jährige Geheimagent schon im Racheepos "Splinter Cell: Conviction" bewiesen. Jetzt kehrt der Superspion jedoch in "Splinter Cell: Blacklist" auf PC, PS3 und Xbox 360 in den Staatsdienst zurück. Denn die USA werden im Stealth-Actionspiel von Ubisoft von ihrem bisher gefährlichsten Feind bedroht. Einem, der zugleich realer, hinterhältiger und gesichtsloser ist denn je: Den Engineers, einer Terror-Vereinigung, die das mächtigste Land der Welt mit gezielten Attacken in die Knie zwingen will. Wie ihr perfider Plan genau aussehen soll, zeigen wir in unserer Foto-Show.

Splinter Cell Blacklist: Ärger mit den Ingenieuren des Terrors

Die Vereinigung trägt einen Namen, der bis dato in Sam Fishers Recherchen noch nicht auftauchte: Die "Engineers" entpuppen sich als ein Zusammenschluss von Personen unterschiedlicher Herkunft, die mit den USA noch eine Rechnung offen haben. Die Ingenieure setzen auf international verfügbare Schläferzellen und Terror-Gruppen, welche die sogenannte “Blacklist“ abarbeiten. Dabei handelt es sich um einen Plan, die Vereinigten Staaten wie einen Computer herunterzufahren, indem die Grundpfeiler des uramerikanischen Lebens zerstört werden. So sollen zunächst die amerikanische Ökonomie und die amerikanische Freiheit fallen. Dann soll amerikanisches Blut statt arabisches Öl fließen, drohen die Ingenieure abstrakt.

Gut abgekupfert?

Diese List prangt auch auf einem großen Bildschirm an Bord der Paladin, dem riesigen Flugzeug-Transporter der Marke C5 Galaxy, die das Hauptquartier für Agent Fishers neues Team bildet. Ähnlich wie bei der Normandy aus "Mass Effect" dient die Paladin als Ausrüstungslager und Ausgangspunkt für die verschiedenen Missionen. Hier wird Sam herumgeführt, kann bei Gesprächen mit seinen Mitarbeitern wie Grim, Charlie und Isaac Nebenmission erhalten und Aufträge für neues Gerät in Auftrag geben. Anders als die Vorgänger bietet "Blacklist" Anleihen aus dem Rollenspiel-Genre: Wählt der Spieler im Kommando- und Kontrollraum die nächste Mission, wird Sam zunächst ausstaffiert. Ob er sich für den Kampfanzug oder das Schleichoutfit entscheidet, wirkt sich auf Sams Gesundheit, Widerstandskraft und Schnelligkeit aus. Aber auch andere wichtige Faktoren - Schalldämpferknarre oder Maschinenpistole, Thermal- oder Sonarsichtgerät EMP-Granaten oder eine kleine Flugdrohne - wirken sich auf das Gameplay aus. Die zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten sorgen dafür, das sich "Splinter Cell: Blacklist" sehr variabel spielt.

Splinter Cell 
Splinter Cell: Blacklist

Der neue "Inauguration-Trailer" zum nächsten Stealth-Action-Game mit Superagent Sam Fisher. zum Video

Wildes Tier

Die Missionen selbst verschlagen Sam in unterschiedlichste Regionen der Welt. Etwa ins libysche Bengasi, wo er einen alten Bekannten gefangen nehmen muss. Flink und zackig wie in "Conviction" geht's aus Third-Person-Sicht über staubige Dächer und durch schmale Gassen, bis die ersten Gegner auf Sam aufmerksam werden. Kugeln und Schreie fegen durch die Luft. Also besser schnell in Deckung gehen. Fix von Deckung zu Deckung rutschend wird der Mob umgangen und verliert Sam alsbald aus den Augen. Weiter durch Fenster und über Mauern, eine Seilrutsche hinab, an deren Ende ein Wachmann auf und ab geht. Der wird blitzschnell lautlos ausgeschaltet und so in einer finsteren Ecke versteckt, dass nicht jeder zufällige Passant gleich darüber stolpert. Schleich-Action-Spezialisten fühlen sich in "SplinterCell: Blacklist" sofort zu Hause.

"Rambo"-Sam in Aktion

Dennoch: Sam kann auch ganz anders, wie sich in einer nächtlichen Mission in einer stillgelegten Manufaktur zeigt. Rasant wird Sam über das regennasse Dach gescheucht, das von Scharfschützen überwacht wird. Ein präziser Schuss schaltet den ersten aus. Wachposten Nummer zwei wird im Sprint angegangen und mit dem Karambit-Messer niedergestreckt. Den Schüssen eines weiteren Scharfschützen wird mit einem beherzten Spurt und anschließendem Rutsch in sichere Deckung ausgewichen. An der Wand hängend hangelt man sich einen Stock tiefer und zieht an passender Stelle einen aufgeschreckten AK-47-Träger mit einem Ruck aus dem Fenster. Einen Aufzugschacht und eine Lageretage mit Kisten und Krempel weiter stellt sich Sam gleich mehreren Feinden: Eine EMP-Granate knipst das Licht aus, blitzschnell springt Sam aus seiner Deckung und feuert mit der Maschinenpistole. Von der üblichen Vorgehensweise - heimlich, still und leise - findet sich in diesen Passagen nicht die Spur! Mit Absicht, denn nun sollen auch Action-Fans bei "Splinter Cell" auf ihre Kosten kommen. Und das scheint tatsächlich zu funktionieren.

Panther streicheln

Auf welche Art der Spieler einzelne Missionen angeht, das wird am Ende des Einsatzes auf einem Wertungsbildschirm aufgeschlüsselt: Ghost, Panther und Assault sind die Kategorien, in denen "Blacklist" den Spielstil als Balkendiagramm auswertet. Ghost ist dabei der unentdeckte Schleicher. Als Panther gilt der ungesehene Spion, der aus dem Hinterhalt zuschlägt und Feinde lautlos ausschaltet. Und Assault? Das ist dann tatsächlich die Sturmangriff-Methode á la Rambo. So fühlen sich Spieler motiviert, möglichst perfekt einem Stil zu folgen. Denn entsprechend dieser Perfektion werden Sam Gelder zugewiesen, die man in neue Ausrüstung für Fisher oder auch den Ausbau der Paladin stecken kann. So lassen sich neue Fähigkeiten wie eine schnellere Regeneration und diverse Nebenmissionen freischalten.

Was uns gefällt

Sehr ambitionierte Spielideen mit interessanten Story-Ansätzen, die sich aber noch beweisen müssen. Faszinierende Neuerungen wie die Paladin, die als Hauptquartier dient. Dazu sinnige Anleihen aus dem Rollenspiel-Genre, die Sam vielfach anpassen und ausrüsten lassen. Auf mehrere Arten abseits der ursprünglichen Schleich-Methode möglich, …

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Was uns nicht gefällt

… die Fans der Serie und Traditionalisten aber durchaus abschrecken könnten. Die neuen Charaktere und Helden-Helfer wirken bisher noch flach, zweidimensional und klischeehaft. In Sachen Grafik punktet das Game mit schicken Licht und Schatteneffekten, doch merkt man dem Grafik-Motor in einigen Situationen das fortgeschrittene Alter durchaus an.

Fazit

Laut seinen Entwicklern ist "Blacklist" das ambitionierteste Splinter Cell-Game aller Zeiten. Und tatsächlich überraschen und beeindrucken manche Neuerungen und fügen sich trotzdem erstaunlich gut in die ehrwürdige Schleich-Serie ein. Dass Schleichen und Ballern gleichsam gut funktionieren und dieses Game es allen recht machen soll: Das macht Fans bislang stutzig. Wir können ein wenig Entwarnung geben: Der erste Eindruck macht Mut und Lust, erneut als Sam die Welt zu retten. Bis es soweit ist, hat Ubisoft auch noch genug Zeit zum Feintuning. Das Spiel wurde schließlich von Frühjahr auf Ende August 2013 verschoben.

Infos zum Spiel

Titel: Splinter Cell - Blacklist
Genre: Stealth-Action
Publisher: Ubisoft
Hersteller: Ubisoft Toronto
Release: 22. August 2013
Preis: zirka 70 Euro (Konsolen) / zirka 55 Euro (PC)
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut

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