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PS4: Alle Fakten zur Playstation 4 vom Sony-Event in New York

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PS4: Sony will in eine innovative Spiele-Zukunft starten

22.02.2013, 12:12 Uhr | ams / jr / nic

PS4: Alle Fakten zur Playstation 4 vom Sony-Event in New York. PS4: Sony stellt die Playstation 4 vor (Quelle: Sony (Montage: www.t-online.de))

PS4: Sony stellt die Playstation 4 vor (Quelle: Sony (Montage: www.t-online.de))

Ultrarealistische Grafik und ein Spielerlebnis, das nicht nur auf das Wohnzimmer beschränkt ist: Sony hat in New York mit der Playstation 4 eine neue Konsole vorgestellt, die sich mit alten Stärken und einigen neuen Funktionen im umkämpften Spiele-Markt durchsetzen soll. Als Release-Zeitraum wurde "Weihnachten 2013" angegeben. Wir waren bei der Weltpremiere in New York vor Ort und haben nicht nur Details zur Hardware der PS4 erfahren, sondern konnten uns auch einen Eindruck von ersten Games für den PS3-Nachfolger verschaffen.

PS4: Spielemacher an Entwicklung beteiligt

Seine Herangehensweise bei der PS4-Entwicklung erklärte Sony im mit Medienvertretern aus aller Welt gut gefüllten Manhattan Center gleich zu Beginn: Demnach ging es bei der PS4 im ersten Schritt darum, die Bedürfnisse der Game-Designer zu erfüllen, weswegen diese auch vorab nach ihren Wünschen gefragt wurden. Im zweiten Schritt sollen die Spielemacher nun unter optimalen Hardware-Bedingungen ihr gesamtes kreatives Potenzial ausnutzen, um die Spieler mit ihren neuen Games zu begeistern. Klingt nach einem guten Plan. Aber wird er auch aufgehen und uns großartige Spielkreationen bescheren? Bevor Sony diesbezüglich die Karten offenlegte, stand zunächst einmal die Hardware im Mittelpunkt.

Hardware-Power aus dem PC-Bereich

Im Grunde steckt in der PS4 nichts anderes als etwas abgewandelte, hochgezüchtete PC-Hardware, woraus Sony auch keinen Hehl macht. Im Gegenteil, auch hier sei ein Wunsch der Entwicklergemeinde erfüllt worden, sagte Chef-Architekt Mark Cerny. Auf der Basis von Standard-Technik sollen sich Games leichter entwickeln lassen als für den komplexen Cell-Chip der PS3. Für Kenner wurden auch einige Eckdaten der PS4 genannt. Demnach sind eine Achtkern-x86-CPU und 8 Gigabyte GDDR5-RAM verbaut. Zum Grafikchip wurde nur soviel verraten, dass es sich um ein verbessertes 64-Bit AMD-Jaguar-Modell aus dem PC-Bereich handelt, das angeblich eine Leistung von rund 1,84 Teraflop schafft. Eine Festplatte von nicht genannter Speichergröße wird ebenfalls verbaut sein. Auch am Blu-ray-Laufwerk hält Sony fest. Der Dualshock-Controller wurde dagegen überarbeitet und kommt mit einem integrierten Mini-Touchpad für die Gesten-Steuerung und einem neuen Share-Button für das Teilen von Spielszenen mit Freunden daher. Außerdem können die Bewegungen des Gamepads mit einem neuen Dualkamera-Sensor erfasst werden. Die "Playstation 4 Eye" genannte Kamera schafft bei einer Bildrate von 60 FPS (Bildern pro Sekunde) eine Auflösung von 1280 x 800 Pixeln und soll bei einem Mindestabstand von 30 Zentimetern auch schnelle Bewegungen exakt einfangen und wiedergeben können. Dem ursprünglich durch Nintendos Wii gesetzten Trend zur Bewegungssteuerung wird also auch hier Rechnung getragen. Um den Weg zur Außenwelt freizumachen, wird die PS4 wie vermutet mit USB 3.0, Gigabit-Ethernet, WLAN, Bluetooth 2.1, Analog-AV, SPDIF und HDMI-Anschluss ausgestattet.

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Gehäuse-Design noch unbekannt, neue "Instant on"-Funktion

Im Gegensatz zum Controller gab es das Gehäuse der PS4 allerdings nicht zu sehen, so wie auch noch kein Preis genannt wurde. Immerhin gab es Einblicke in die komplett überarbeitete Systemsoftware, die mehr Funktionen bietet und doch einfacher zu nutzen sein soll. Zu den Neuheiten zählen das sogenannte Instant-on, durch das man beim Wiedereinschalten der Konsole direkt an exakt der Stelle weiterspielen kann, an der man zuletzt aufgehört hat. Eine weitere Neuerungen: Seine Wunschtitel kann man sich direkt aus dem Internet herunterladen und mit dem Spielen schon beginnen, bevor der Download vollständig abgeschlossen ist - angesichts der großen Datenmengen ein sinnvolles Feature. Mit Spannung erwartet wurde auch die mögliche Integration des Spiele-Streaming-Dienstes Gaikai, der inzwischen zum Sony-Konzern gehört. Gaikai-Boss Dave Perry kündigte auf der Bühne an, dass man alle im Playstation Network (PSN) verfügbaren Spiele direkt per Stream wird probespielen können. Auf diesem Weg auch PS3-Games auf der PS4 spielen zu können, ist zumindest angedacht. Denn PS3-Disks wird die neue Konsole mangels Hardwarekompatibilität nicht abspielen können. Einen neuen Verwendungszweck bekommt der bisher nicht sonderlich erfolgreiche Handheld PS Vita. Auf ihm lassen sich per Stream Spiele von der PS4 nahtlos weiterspielen, beispielsweise, wenn der Fernseher während einer laufenden Partie von Familienmitgliedern in Beschlag genommen wird.

Altbekanntes und neue Ansätze

Nun aber kam die Zeit der Spiele-Entwickler, die ihre ersten PS4-Games vorstellten. Den Anfang machte das knuffige Actionspiel Knack, das durch Grafikstil und dem zunächst kleinen und unscheinbaren Helden an Pixar-Filme erinnert. Danach wurde den Zuschauern "Killzone: Shadow Fall“ die Fortsetzung von Sonys hauseigener Ego-Shooter-Reihe präsentiert. Grafisch machte das Spiel einen guten Eindruck, besonders die Explosionseffekte konnten imponieren. Etwas innovativer zeigte sich das ebenfalls PS4-exklusive Rennspiel "Driveclub", bei dem es vor allem um Online-Mehrspieler-Rennen geht. Dabei erlebt man alles - vom Einsteigen ins Auto bis hin zum Rennen selbst - aus der Ego-Perspektive, was für Authentizität sorgen soll. Auch "Infamous: Second Son" erscheint nur für die PS4 und verspricht effektreiche Action, die vom Spielkonzept her dem bisherigen Material nach nicht viel Neues zu bieten hat. Doch dann wurde es doch noch deutlich kreativer: Der für sein kniffliges Jump’n’Run-Spiel "Braid" bekannte Entwickler Jonathan Blow stellte mit „"The Witness" ein neues Rätselspiel vor, das zumindest eine Zeitlang exklusiv für die PS4 verfügbar sein soll. Sogar Blizzard - bislang sehr PC-affin - will mitspielen und hat angekündigt, seinen Action-Rollenspielhit Diablo 3 auf die PS4 zu portieren. Ähnliches plant auch Bungie mit seinem in Entwicklung befindlichen Online-Shooter-Großprojekt Destiny.

In unserer Trailer-Show finden Sie kurz und knackig die wichtigsten Infos und die Trailer zu den in New York vorgestellten Games.

Noch ist nichts entschieden

Die Little Big Planet-Macher von Media Molecule stellten ein Spiele-Projekt vor, bei dem man mit dem Controller der PS3-Bewegungssteuerung Move virtuelle Gegenstände und Gebäude bis hin zu ganzen Landschaften und Städten erstellt. Das Ganze wirkte zwar noch etwas unreif, machte aber insgesamt einen interessanten Eindruck. Weitere Innovationen blieben jedoch Mangelware, weswegen Sony seinem Kreativ-Versprechen nicht ganz gerecht werden konnte. Dafür wurde mit dem Hacker-Actiongame Watch Dogs noch einmal vorgeführt, zu welch realitätsnaher Grafik die PS4 tatsächlich fähig ist. Für eine Überraschung sorgte zudem noch Blizzard, dass sein Action-Rollenspiel Diablo 3 für PS4 und PS3 zwar nicht zeigte, aber immerhin ankündigte.

Aktuelle Spiele-News

    Fazit: Der Star des Abends blieb im Dunkeln

    "Nicht mehr das Wohnzimmer ist der Mittelpunkt, sondern der Spieler", sagte Sony-Spartenchef Andrew House bei der Präsentation - ein nettes Motto. Trotzdem ist es enttäuschend, dass Sony weder zum Preis noch zur CPU, zur Grafik oder der Festplattenkapazität der PS4 näher ins Detail ging oder zumindest einen Prototypen der Konsole vorführte. Anscheinend will man im Wettrennen mit Microsoft die Karten nicht zu früh aufdecken. Insgesamt hinterließen Grafikleistung, die neue Software-Funktionen mitsamt Demo-Streaming und Sharing-Funktion einen guten Eindruck. Ob Sony mit der Playstation 4 gegen die immer größere werdende Konkurrenz im Games-Bereich erfolgreich in die Zukunft starten kann, wird aber vorrangig von einem erstklassigen und innovativen Spiele-Angebot abhängen. Hier bleibt noch abzuwarten, ob Sony und die Entwicklerstudios dem in New York propagierten Slogan gerecht werden: "Um zu gewinnen, müssen wir nicht kämpfen. Wir müssen spielen.“ Dazu soll auch die PS3 noch mindestens zwei Jahre lang beitragen.

    Update: Im Interview mit "All Things Digital", dem Technik-Blog des Wall Street Journals, bekannte Jack Tretton, Chef von Sony Computer Entertainment USA, das man auf dem Prasentations-Event keine PS4-Hardware habe vorzeigen können, weil diese schlicht und ergreifend noch nicht fertig gewesen sei. "Uns ist es möglich, spielbare Spielinhalte zu zeigen, aber wir haben noch keine finale PS4 in der Massenproduktion, die wir hervorholen könnten und präsentieren. Die Hardware ist noch in der Entwicklung im Hinblick auf Spezifikationen und Design", sagte Tretton.

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