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Vorschau zum Strategiespiel Total War: Rome 2 von Sega für PC

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Preview Total War: Rome 2 | Strategie | PC  

Vom Dorf zur Weltmacht

11.03.2013, 14:59 Uhr | Olaf Bleich (jr / nic), Medienagentur plassma

Vorschau zum Strategiespiel Total War: Rome 2 von Sega für PC. Total War: Rome 2 (Quelle: Sega)

Total War: Rome 2 (Quelle: Sega)

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Das Echtzeit-Strategiespiel "Total War: Rome 2" ebenfalls nicht. Denn Entwickler Creative Assembly plant einen taktischen Historienschinken epischen Ausmaßes: Acht spielbare Fraktionen, verbesserte Computer-Gegner, Provinzen, Senats- und Papstbeschlüsse sowie malerische Schlachten sollen für spannende Taktik-Stunden sorgen. "Total War: Rome 2" ist das größte Spiel der Strategie-Reihe und soll im Oktober 2013 exklusiv für den PC erscheinen. T-Online.de/Spiele hat sich direkt vom Entwickler eine weit fortgeschrittene Version zeigen lassen.

Total War: Rome 2 - Der lange Weg zur Weltmacht

In "Total War: Rome 2" übernimmt der Spieler die Rolle des Oberbefehlshabers über die römischen Armeen zu Zeiten von Kaiser Augustus. Wie schon in den Vorgängern splittet sich das Spiel in zwei Bereiche: Auf der rundenbasierten Kartenübersicht ziehen Hobby-Strategen ihre Armeen oder kümmern sich um Provinzen und Städte. Die spektakulär inszenierten Schlachten laufen hingegen in Echtzeit ab und fordern taktisches Verständnis ebenso wie Übersicht und Koordination. Die römischen Heere sind riesig groß und bestehen oftmals aus hunderten von Soldaten, die wiederum in Truppenverbänden mit unterschiedlichen Eigenschaften und Fähigkeiten zusammengefasst werden.

Aufstieg des römischen Reichs

Rom steht im Jahr 9 nach Christus kurz vor dem Sprung zum Weltreich. In zahlreichen Kriege erweitern die Römer ihr Gebiet, kämpfen an unzähligen Fronten. Durch das Erobern von Provinzen assimiliert das Reich immer neue Kulturen und Technologien. In "Total War: Rome 2" gibt es insgesamt acht spielbare Fraktionen, darunter auch Parteien wie die Sueben oder die Karthager. Die zukünftigen Provinzen setzen sich zusammen aus der Hauptstadt und zugeordneten Arealen wie Dörfern, Minen oder Ackerbaugebieten. Der Spieler entscheidet selbst, ob er direkt das Zentrum angreift und auf vollen Widerstand trifft, oder ob er zunächst das Umland einnimmt und dadurch die Nachschubversorgung und die Moral der Feinde zerstört. Einher mit dem überarbeiteten Provinzsystem kommen erweiterte Diplomatie- und Regierungsoptionen. Wie hoch sind die Steuern in den Provinzen? Sollen die Untergebenen aktiv in Konflikte eingreifen? Gibt es vielleicht sogar Militärpräsenz in den jeweiligen Gebieten?

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Alles im Blick?

Creative Assembly präsentierte auf dem Presse-Event zudem die Schlacht im Teutoburger Wald. In dieser historischen Mission überfallen die Germanen unter Arminius dem Cherusker das Heer des römischen Befehlshabers Varus. Der Clou dabei: Über den strategischen Befehl "Hinterhalt" versteckt man nun seine Armeen auf der Karte und überrascht so seine Feinde. Die Germanen tauchen in dieser Mission für die Römer unsichtbar aus den Wäldern auf und greifen sie an. Wollen Sie dieser unangenehmen Überraschung entgehen, sollten Sie die Gebiete zuvor gut auskundschaften. Denn in "Total War: Rome 2" dienen landschaftliche Eigenheiten wie Wälder, Hügel oder Felsen als Versteckmöglichkeiten für die eigenen, aber auch die feindlichen Armeen.

Der Tradition verpflichtet

Dank der acht Fraktionen protzt das Strategie-Epos mit mehr als 700 verschiedenen Truppentypen. Die Germanen rücken beispielsweise mit Barbaren und Berserkern an. Die Römer wiederum besitzen eine schlagkräftige, extrem bewegliche Kavallerie. Zudem verfügen die Armeen über sogenannte Schlachtfeld-Technologien. Bei der Schlacht im Teutoburger Wald rollen die Germanen große, brennende Heukugeln auf ihre anrückenden Feinde. Die Römer auf der anderen Seite platzieren Holzhindernisse, die ihren Widersachern das Bilden von Formationen erschweren.

Forschungsoptionen mit Pfiff

Diese Schlachtfeld-Technologien sind Teil der erweiterten Forschungsoptionen der Generäle. Diese Befehlshaber kämpfen aktiv mit, beeinflussen ihre Truppen aber vor allem mit ihren Fähigkeiten und motivieren ihre Soldaten mit ihrem Charisma. Erstmals entwickeln sich die Truppenverbände nun aktiv weiter: Kämpft man mit ihnen immer wieder in bestimmten Arten von Gefechten - etwa bei Belagerungen oder auf See - wird dies zur Spezialität und zum Aushängeschild dieser Einheit. Diese Tradition gibt die Truppe dann an künftige Soldatengenerationen weiter, und sie löst sich auch nicht auf, wenn die Stammbelegschaft irgendwann das Zeitliche segnet.

Was uns gefällt

Anscheinend will Creative Assembly sich nicht nachsagen lassen, etwas Wesentliches nicht beachtet zu haben: Vom Provinz-Management über Senatsbeschlüsse bis hin zu kombinierten See-und-Land-Schlachten bietet das Strategiespiel alles, was das Feldherren-Herz begehrt. "Total War: Rome 2" sieht obendrein fantastisch aus und bietet einen Spielumfang, der seinesgleichen sucht.

Was uns nicht gefällt

Es scheint fast so, als bündelt Creative Assembly alle Ideen früherer Titel der Serie. Das klingt verführerisch, allerdings hatten bereits die Vorgänger immer wieder mit vielen Programmfehlern und Lags in Massenschlachten zu kämpfen. Es bleibt abzuwarten, ob die Briten diesmal alle wesentlichen Bugs vor dem Start des Spiels beseitigen.

Fazit

Veni, vidi, vici: Creative Assembly kam, sah und macht alle Anstalten, einen Sieger aufs Feld zu schicken. "Total War: Rome 2" hinterlässt einen äußerst starken ersten Eindruck, bietet brillante Grafik und hohe Komplexität bei hervorragender Spielbarkeit. Unbedingt vormerken.

Infos zum Spiel

Titel: Total War Rome 2
Genre: Strategie
Publisher: Sega
Hersteller: Creative Assembly
Release-Termin: Oktober 2013
Preis: Noch nicht bekannt
System: Windows-PC
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut

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