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Sim City 5: Der Spieletest zur Aufbau-Simulation für PC und Mac

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Test Sim City | Aufbau-Simulation | PC, Mac  

Städtebau mit Startschwierigkeiten

12.03.2013, 14:53 Uhr | Olaf Bleich (jr / nic), Medienagentur plassma

Sim City 5: Der Spieletest zur Aufbau-Simulation für PC und Mac. Sim City (Quelle: Electronic Arts)

Sim City (Quelle: Electronic Arts)

Sim City ist ein wahrer Dinosaurier unter den Computerspielen. Bereits 1989 begründete Entwicklerlegende und Maxis-Chef Will Wright die Serie. Nachdem zuletzt blassere Ableger erschienen, sorgt das neue Sim City 5 für Aufregung - kaum ein Spiel hat in letzter Zeit derart hohe Welle geschlagen. Das lag aber nur begrenzt an den zweifellos vorhandenen Qualitäten der Städtebausimulation. Stattdessen sorgten die massiven Server-Probleme und der "Always online"-Kopierschutz für Aufregung. Doch so langsam bekommen Publisher Electronic Arts und Entwickler Maxis mit Hilfe von Patches, Funktionsreduzierungen und erhöhter Serverkapazität die Dinge einigermaßen geregelt. Inzwischen lohnt es sich wieder, eine Partie zu wagen und als virtueller Bürgermeister sein Talent zu beweisen.

Sim City: Stabile Seitenlage

Sim City benötigt eine Online-Verbindung. Immer und überall. Selbst für Einzelspieler ist dieser Online-Zwang unumgänglich. Ein Partie unterwegs, etwa im Flugzeug oder in der Bahn? Kurz nach dem Launch nahezu unmöglich. Die bereitgestellten Server waren dem Spieler-Ansturm nicht gewachsen. Das Resultat: Unzählige Fehlermeldungen, Spielabbrüche und andere Probleme. Die gute Nachricht: Electronic Arts hat seitdem massiv an seinen Ressourcen gearbeitet. Die Server laufen inzwischen stabil. Sim City war im Test mit einiger Verspätung problemlos spielbar. Der Nachteil des Online-Zwangs über die Plattform Origin bleibt aber, was Entwickler Maxis damit begründet, dass die Berechnung der Regionen, in denen die Städte der Spieler liegen - inklusive der sich daraus ergebenden Interaktionsmöglichkeiten - auf den Internet-Servern erfolge. Das könne mit vertretbarem Aufwand nicht umgestellt werden.

Mühsamer Start für Städteplaner

Wer Sim City dann tatsächlich gestartet hat, muss eine relativ müde Einstiegsphase überstehen. Im Tutorial renovieren Sie eine ins Schlingern geratene Kleinstadt. Hier werden jedoch lediglich die wichtigsten Funktionen erklärt. Entsprechend ist die Einführung auch sehr kurz, endet aber immerhin spektakulär mit einem Meteoriten-Einschlag in der Nachbarschaft. Trotzdem fühlt man sich als Spieler in Sim City zunächst ein wenig allein gelassen. Eine Stadt aufbauen nach einem 15-Minuten-Tutorial? Soll das wirklich so einfach sein? Natürlich ist es das nicht. Stattdessen setzt Sim City darauf, dass der Spieler selbst brav die Hinweistexte studiert und nach der "Try and Error"-Methode aus seinen eigenen Fehlern lernt. Beispielsweise, wenn man die erste Kläranlage scheinbar außerhalb der Siedlungen platziert, nur um festzustellen, dass die Entfernung doch nicht groß genug war und die Bewohner auf die Barrikaden gehen.

PC-Spiele 
Sim City - Introvideo

Das Introvideo des neuesten Teils der Sim City-Reihe zum Video

Wie ein Kind ...

Allerdings entfaltet sich bei Sim City auch ebenso schnell ein gewisser Suchtfaktor. Die Stadt wächst immer mehr. Hunderte von neuen Einwohnern bringen Steuergelder, fordern im gleichen Atemzug eine erweiterte Infrastruktur mit Krankenhäusern, Schulen, Busstationen und Flughäfen. Diese rüstet der gute Bürgermeister mit zusätzlichen Elementen auf und schafft in der Universität beispielsweise neue Hörsäle. So lange noch Platz in der eigenen Stadt übrig ist, macht das Siedeln einfach mächtig Freude. Sim City sieht klasse aus, und besonders in der höchsten Zoomstufe lässt es mit vielen liebevollen Details die Muskeln spielen.

Spezialisten gesucht

In der zweiten Phase dominieren schließlich die Spezialisierungen. Diese sind abhängig von den gegebenen Ressourcen, der Lage oder auch den persönlichen Vorlieben. So verwandelt man seine Stadt mit Casinos oder Sehenswürdigkeiten zum Touristenmagneten oder folgt dem Vorbild von J.R. Ewing und pumpt Öl aus dem Erdboden. Diese Spezialisierungen kosten viel, spülen aber deutlich mehr Geld in die Stadtkasse als gewöhnliche Industriegebiete. Letztlich prägen sie nicht nur das Stadtbild, sondern auch die eigene Spielweise.

Viele Städte für noch mehr Spieler

Aber irgendwann ist es soweit: Das allzu eng abgegrenzte Stadtgebiet ist voll. Jetzt bleiben nur noch nervige Aufgaben wie das Ausbauen des eigenen Straßennetzes oder das Beseitigen von Bauproblemen übrig. Hier sinkt der Spielspaß merklich. Das Areal lässt sich leider nicht erweitern, stattdessen gibt es aber die Möglichkeit, zusätzliche Städte auf derselben Landkarte neu aufzubauen. Dann beginnt das Spiel praktisch wieder von vorne, denn jede Stadt besitzt ihr eigenes Budget. Allerdings können zentrale Funktionen wie Müllentsorgung ausgelagert und die Kosten auf mehrere Schultern verteilt werden. Diese Option bringt gerade im Mehrspieler-Modus zusätzlichen Tiefgang ins Aufbau-Strategiespiel. Mehrere Bauherren die können die Aufgaben unter sich aufteilen und zusammenarbeiten. Das macht Spaß, gerade weil Sim City im Vergleich zu seinen Vorgängern weniger komplex und zeitaufwändig ist. 

Was uns gefällt

Sim City besitzt einen ungeheuren Suchtfaktor. Trotz der kleinen Grundfläche ist es eine große Freude mit anzusehen, wie die eigene Metropole wächst und gedeiht. Die grafische Umsetzung ist toll und gerade zu Beginn des Spiel genießen Städtebauer alle Freiheiten. Die Wirtschaftssimulation ist wie ein gewaltiger Sandkasten, bei dem auch die Zusammenarbeit zwischen den Städten klasse funktioniert. 

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Was uns nicht gefällt

Der Online-Zwang ist für all jene ein echter Nachteil, die oft auf Reisen sind und auch unterwegs eine Partie Sim City spielen möchten. Ähnlich schwer wiegen aber Probleme wie die viel zu kleinen Karten, der etwas knöcherne Spieleinstieg und die Schwierigkeiten im letzten Drittel der Spielzeit. Hier wird Sim City viel zu oft zur Geduldsprobe für den Spieler.

Fazit

Sim City ist eine gute Aufbausimulation, aber weit entfernt von der Perfektion früherer Jahre. Zu kleine Städte, einige Ungereimtheiten und der Online-Zwang verhindern eine bedingungslose Kaufempfehlung. Trotzdem dürften Simulations-Fans auf ihre Kosten kommen.

Infos zum Spiel

Titel: Sim City
Genre: Aufbau-Simulation
Publisher: Electronic Arts
Hersteller: Maxis
Release: Im Handel
Preis: zirka 50 Euro
System: Windows-PC
USK-Freigabe: Ab 6 Jahren
Wertung: Gut

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