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"The Witcher 3: Wilde Jagd": So spielt sich der nächste Geralt

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First Look The Witcher 3: Wilde Jagd | Action-Rollenspiel | PC, PS4, Xbox 720  

Der Geralt einer neuen Generation

14.03.2013, 09:15 Uhr | (jr / ), Richard Löwenstein

"The Witcher 3: Wilde Jagd": So spielt sich der nächste Geralt. The Witcher 3: Wilde Jagd (Quelle: CD Projekt Red)

The Witcher 3: Wilde Jagd (Quelle: CD Projekt Red)

Schöner, abenteuerlicher und umfangreicher denn je: Im dritten Anlauf wächst die düstere Action-Rollenspiel-Reihe "The Witcher" ein weiteres Mal über sich hinaus. Jedenfalls, wenn man den Worten des polnischen Entwicklers CD Projekt glaubt, der mit einer ganzen Reihe von Neuerungen der mehrfach preisgekrönten Abenteuer-Serie den Weg in die Zukunft ebnen will. Die bedeutsamste Neuerung: "The Witcher 3: Wilde Jagd" bricht mit der geradlinigen Erzählweise der Vorgängerspiele. Der Serien-Held Geralt von Riva soll sich diesmal durch eine offene Welt bewegen, die dem Spieler weitaus mehr Raum zur Gestaltung eigener Taten lässt. Allerdings lassen sich die Schöpfer mit der Umsetzung ihrer Pläne Zeit: Das Spiel soll erst 2014 erscheinen. Bestätigt hat CD Projekt inzwischen den PC und die PS4 als Release-Plattformen, eine Version für Xbox 720 ist sehr wahrscheinlich.

The Witcher 3: Action in einer offenen Welt

Den Helden im dritten Witcher-Abenteuer gibt erneut Geralt von Riva, besser bekannt als der "Weiße Wolf". Mittlerweile als Monsterjäger in Schwertkampf und Magie geschult, befreit auch von seiner lange gehegten und gepflegten Amnesie, begibt sich Hexer Geralt diesmal auf die Suche nach seiner verlorenen Liebe Yennefer von Vengerberg. Weitere Details zur Handlung behalten die Macher von CD Projekt vorläufig für sich, über die praktische Umsetzung plaudern sie umso lieber. Linear gestaffelte Quests sind passé, ebenso die Gliederung in Kapitel und Akte. Man baut für Geralt eine offene Welt, durch die er sich frei bewegen kann. Um diesen Abenteuerspielplatz mit Leben zu füllen, verdoppelt das Studio die Anzahl der Mitarbeiter in seinem Entwicklungsteam. Oberstes Anliegen der Polen: Man will die herausragenden Merkmale der ersten Hexer-Games in eine offene Welt übertragen. Gemeint sind schlüssig in die Handlung integrierte Quests, deren Ausgang spürbar den weiteren Verlauf des Abenteuers beeinflussen.

Gameplay auf drei Ebenen

Als Fundament dienen Kulissen von rekordverdächtiger Fläche. 20 Prozent größer als in Skyrim soll die Spielwiese sein. Ein Ritt von einem Ende zum anderen wird geschlagene 30 bis 40 Minuten dauern. Moment, Ritt? Genau. Schwerenöter Geralt darf die Lande jetzt auch auf dem Pferderücken erkunden. Der größere Aktionsradius geht Hand in Hand mit vielfältigen Aufgaben. Das Gameplay soll auf drei Ebenen funktionieren. Auf der untersten sind freie Aktivitäten wie Handwerken, Minispiele wie Messerwerfen, einzelne Quests sowie die Monsterjagd angesiedelt. Die zweite Ebene bildet sich aus der politischen Situation im Land. In jedem der drei Hauptgebiete Skellige, Novigrad und Niemandsland wird Geralt mit einem eigenen Handlungsstrang konfrontiert. Die Stränge sind miteinander verwoben und wirken sich aufeinander aus, genauso wie auf den Verlauf der Hauptkampagne, die allen anderen Abenteuern übergeordnet ist. Wer sich nicht verzetteln mag, der konzentriert sich eben auf Geralts Suche nach seiner verlorenen Liebe.

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Eine Beispielquest

Kampfeslustig sollte es in jedem Fall zugehen. Im Spielverlauf legt sich Riva mit Monstern aller Größen und Gattungen an. Eine der rund hundert geplanten Quests führt den Helden beispielsweise in eine kleine Hafenstadt auf der Skellige-Inselgruppe. Im Auftrag des Fürsten soll Geralt dessen Sohn Hjalmar retten, der irgendwo draußen auf den Inseln verschollen ist. Nach der Überfahrt mit dem Drachenboot erheben sich sofort nach der Landung verrottende Menschenleichen aus dem Sand und blasen zum Hexer-Halali. Noch während des Kampfes gegen die Untoten schälen sich Krebs-Kreaturen aus dem Boden und schnappen mit ihren Scheren nach Geralts Lebenskraft. Doch der ist gewappnet: Mit Hilfe des magischen Flammenzeichens Igni verwandelt er die Angreifer augenblicklich in krosse Krabben. Die wahre Herausforderung wartet jedoch im Landesinneren: Ein gewaltiger Eisgigant lässt Bäume, Häuser, die komplette Landschaft erzittern. In solchen Momenten deutet die neue Grafiktechnologie namens "Red Engine 3" ihr Können an. Optisch macht "The Witcher 3" einen verflixt guten Eindruck.

Was uns gefällt

Die offene Spielwelt soll laut Entwicklern gigantisch groß werden, größer als im Fantasy-Rollenspiel "Skyrim". Die Zentralkampagne wird rund 50 Spielstunden dauern. Und Erfahrungspunkte für den Level-Aufstieg - genannt wird 60 als Obergrenze - bekommt man nur durch das Lösen von Quests, nicht durch Jagen oder andere Nebentätigkeiten.

Was uns nicht gefällt

Es bleibt abzuwarten, ob sich das spannungsreiche Gameplay der "Witcher"-Serie in der neuerdings offenen Spielwelt nicht verliert. Und dass "The Witcher 3: Wilde Jagd" die Geralt von Riva-Trilogie offiziell abschließen soll, ist angesichts der charismatischen Heldenfigur auch kein Grund zum Jubeln.

Fazit

Das dritte Rollenspiel aus der "Witcher"-Reihe wird düster wie eh und je, traut sich aber zusätzlich an viele Neuerungen heran. Auch wenn es zu Art und Umfang des Mehrspieler-Modus noch keine Informationen gibt, könnte schon allein aus der Einzelspieler-Kampagne etwas ganz Besonders entstehen.

Infos zum Spiel

Titel: The Witcher 3 - Wilde Jagd
Genre: Action-Rollenspiel
Entwickler: CD Projekt
Publisher: CD Projekt
Release: 2014
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS4, Xbox 720
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut

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