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Starcraft 2: Heart of the Swarm im Test - So gut ist das Addon zum Echtzeit-Strategiespiel für PC

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Starcraft 2: Heart of the Swarm | Echtzeit-Strategie | PC  

Sarah Kerrigan und die Killer-Insekten

20.03.2013, 16:26 Uhr | Olaf Bleich (nic / ams), Medienagentur plassma

Starcraft 2: Heart of the Swarm im Test - So gut ist das Addon zum Echtzeit-Strategiespiel für PC. Starcraft 2: Heart of the Swarm (Quelle: Blizzard Entertainment)

Starcraft 2: Heart of the Swarm (Quelle: Blizzard Entertainment)

Im Jahr 2013 sind Erweiterungspakete für beliebte Spiele an der Tagesordnung: Electronic Arts liefert beinahe monatlich neue Kleidung, Möbel und Szenarien für "Die Sims 3". Und sogar Action-Titel wie "Far Cry 3", "Assassin's Creed 3" oder "Call of Duty: Black Ops 2" werden nur wenige Monate nach Erscheinen mit kostenpflichtigen Zusatzinhalten versorgt. Auf "Starcraft 2: Heart of the Swarm" mussten Echtzeit-Strategiefans entgegen aller Versprechungen von Entwickler Blizzard allerdings satte zweieinhalb Jahren warten. Wird ihre Geduld wenigstens belohnt? 

Starcraft 2: Heart of the Swarm - Die Herrin der Insekten

In "Starcraft 2: Heart of the Swarm" spielen die schleimige Alien-Rasse der Zerg und ihre Anführerin Sarah Kerrigan die Hauptrolle. Anfangs noch unter der Kontrolle der Terraner um Jim Raynor, mutiert die Zerg-Königin schnell wieder zur Despotin und sinnt nach Rache an Imperator Arcturus Mengsk. Obwohl sie keine sympathische Heldin ist, bleibt die Geschichte dennoch spannend und abwechslungsreich. Blizzard präsentiert die neue Solokampagne erneut in einer Mischung aus wuchtigen Render-Sequenzen und Ingame-Passagen. Für ein Echtzeitstrategiespiel beweist Heart of the Swarm viel Feingefühl für einen spannenden Plot und motiviert damit immer wieder zum Weiterspielen. 

Gut spielbar, aber zu leicht

Kerrigan ist nicht nur die Hauptdarstellerin innerhalb des finsteren Science-Fiction-Märchens. Sie mischt als Heldeneinheit auch direkt auf dem Schlachtfeld mit. Damit ist sie den kampffaulen Generälen aus dem Hauptspiel deutlich überlegen. Dummerweise übertreibt es Blizzard ein wenig mit der Heldenverehrung. Kerrigan verbessert sich im Spielverlauf und erhält alle zehn Stufen eine neue Angriffsfunktion hinzu. Diese ist zwischen den Missionen jederzeit abruf- und veränderbar. Allerdings wird Kerrigan dadurch viel zu stark und variabel. Gleiches gilt für die gesamte Zerg-Armee: Durch die kurzen Bauzeiten und verschiedene Upgrades überrollen geübte Spieler ihre Widersacher mit den Insekten geradezu. Das macht sich auch in der Spielzeit bemerkbar; die meisten Missionen dauern nicht länger als eine halbe Stunde. Zumindest, wenn man nicht allzu viel Zeit mit dem Aufbau der eigenen Basis verschwendet. 

Blizzard 
Starcraft 2: Heart of the Swarm - neuer CGI-Trailer

Der "Vengeance"-Trailer zum Strategie-Hit von Blizzard zum Video

Sensationen und Mutationen

Trotz dieser für Blizzard ungewohnten Balance-Schwächen ist "Starcraft 2: Heart of the Swarm" ein riesiger Spaß für Freunde der Echtzeitstrategie. Die Missionen spielen sich herrlich flüssig und optionale Zwischenziele lockern den bisweilen linearen Spielverlauf immer wieder auf. Die Einsätze sind eindrucksvoll inszeniert, und der Schwarm-Charakter der ekligen Zerg kommt dank der leicht gealterten aber dennoch imposanten Grafik prima zur Geltung. Außerdem zeigt sich nicht nur Kerrigan als sehr wandlungsfähig, die übrigen Einheiten entwickeln sich in der so genannten Evolutionsgrube ebenfalls weiter. Aus einem Berstling wird zum Beispiel wahlweise ein Splitterling (teilt sich nach dem Ableben in zwei Berstlinge) oder ein Jägerling (besonders garstige Berstlinge, die das Springen erlernt haben). Dadurch entstehen ganz andere Gewichtungen von Kampfkraft und Fähigkeiten, die mehr taktische Möglichkeiten eröffnen. 

Grandioser Mehrspielermodus

Spielelemente wie die Evolutionsgrube und bestimmte Einheiten sind allerdings ausschließlich dem Einzelspielermodus vorenthalten. In diesem steuern Sie - bis auf eine Mission - ausschließlich die Zerg. Im Online-Mehrspielerbetrieb sind hingegen weiterhin die Protoss und die Terraner mit von der Partie. Das Add-On beinhaltet daher neben einer umfangreichen Kampagne auch zusätzliche Mehrspielerkarten und sieben neue Einheiten, etwa das Orakel der Protoss oder den Schwarmwirt der Zerg. Zudem ergänzt "Heart of the Swarm" das Hauptprogramm um ein erweitertes Erfahrungssystem und führt erstmals Clan-Funktionen in den Online-Modus ein. Für Online-Spieler ist die Starcraft 2-Erweiterung ein absoluter Pflichttitel. 

Was uns gefällt

Die Geschichte hinter Heart of the Swarm ist toll präsentiert und unterfüttert die linearen, aber spannenden Missionen ausgezeichnet. Das eigentliche Spiel wurde zudem um sinnvolle Elemente wie die Evolutionsgrube oder neue Karten und Einheiten für den Mehrspielermodus ergänzt. 

Was uns nicht gefällt

Die Zerg präsentieren sich in Starcraft 2: Heart of the Swarm als unüberwindbares Kollektiv. Dadurch machen sie das Spiel etwas zu einfach. Außerdem bleiben die Insekten als Protagonisten in der Kampagne eher blass. Einzig Sarah Kerrigan zeigt sich als tiefgründiger, wenn auch unsympathischer Charakter. 

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Fazit

Auch wenn Blizzard ungewohnte Schwächen in der Spielbalance offenbart: Starcraft 2: Heart of the Swarm ist eine starke Erweiterung mit tollem Missionsdesign und reichlich Inhalten für Solo- wie Multiplayer-Spieler. Wer das Echtzeitstrategiespiel liebt, wird mit dem Add-On in jedem Fall auf seine Kosten kommen.

Infos zum Spiel

Titel: Starcraft 2: Heart of the Swarm
Genre: Echtzeit-Strategie
Hersteller: Blizzard
Publisher: Activision-Blizzard
Release-Termin: Im Handel
Preis: zirka 35 Euro
System: PC, Mac
USK-Freigabe: Ab 12 Jahren
Wertung: Sehr Gut

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