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Electronic Arts ist erneut "Worst Company of America"

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Electronic Arts ist erneut "Worst Company of America"

11.04.2013, 07:45 Uhr | nic / ams

Electronic Arts ist erneut "Worst Company of America". Electronic Arts-Logo (Quelle: Electronic Arts)

Electronic Arts (Quelle: Electronic Arts)

Die Leser des Verbrauchernachrichten-Blogs "The Consumerist" haben erneut den Spielepublisher Electronic Arts zum schlechtesten Unternehmen der USA gewählt. Das Unternehmen aus Redwood City, Kalifornien konnte damit andere Mitstreiter wie das Telekommunikationsunternehmen AT&T, das Soziale Netzwerk Facebook oder die Bank of America hinter sich lassen. Ausschlaggebend für den zweiten Titel in Folge war, dass EA die Fehler aus dem Vorjahr nicht ausgebessert, sondern wiederholt hat.

Electronic Arts: "Spiele kommen zu früh, zu teuer und ohne ausreichend Support"

Drei entscheidende Punkte werden an den Geschäftspraktiken von EA kritisiert. Zum einen, dass der Publisher seinen Studios zum Teil nicht genug Zeit gibt, um die Spiele fertigzustellen und manche Fortsetzungen vor allem als "Cash-in"-Produkt konzipiert werden, um weiter am Erfolg der Marke zu verdienen, ohne dabei die Spiel entscheidend weiterzuentwickeln.

Der zweite Punkt bezieht sich auf die Preispolitik des Publishers. Das Magazin wirft dem Unternehmen vor, dass es sich sich dem Wettbewerb entzieht, um ein hohes Preisniveau zu halten. Besonders bei Sportspielen mit Exklusiv-Deals mit den entsprechenden Sportverbänden (NFL, FIFA, etc.) sei das heikel, da diese Deals Konkurrenzprodukte nahezu unterbinden. Ebenso kritisiert werden die vermeintlich kostenlosen "Free-to-Play" Spiele, die über Ingame-Käufe und Mikrotransaktionen finanziert werden.

Aktuelle Spiele-News

    Zuletzt wird bemängelt, dass der Publisher nicht genug Support für seine Spiele anbiete. Das beste Beispiel ist das jüngst erschienene Sim City 5, für dass es nicht genug Server gab, weshalb das Spiel, dass eine Serververbindung voraussetzt, für tausende Spieler weltweit unspielbar war. Außerdem versagt der Hilfe-Service von EAs Origin immer wieder und kann Benutzern häufig keine adäquaten Lösungen anbieten.

    Ernüchterndes Fazit

    Autor Chris Morran vom Blog "The Consumerist" beendet seinen Artikel zu der Wahl von Amerikas schlechtester Firma, indem er sich an den Publisher richtet und fragt, was diese zweite Wahl in Folge über das eigene Unternehmen aussagt. Besonders in einer Zeit in der andere Unternehmen an Öl-Katastrophen, Finanzkrisen und diversen anderen schwerwiegenden Skandalen beteiligt sind.

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