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Star Trek: Im Würgegriff der Gorn - ein launiges Koop-Action-Abenteuer

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Preview Star Trek | Action | PC, PS3, Xbox 360  

Im Würgegriff der Gorn

11.04.2013, 07:46 Uhr | Benjamin Kratsch (jr / nic), Medienagentur plassma

Star Trek: Im Würgegriff der Gorn - ein launiges Koop-Action-Abenteuer. Star Trek Actionspiel von Digital Extremes für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: Namco Bandai)

Star Trek (Quelle: Namco Bandai)

Explosionen erschüttern die Enterprise, Rauch steigt auf und Crew-Mitglieder stolpern panisch durch die hell erleuchtenden Gänge des wohl berühmtesten Raumschiffs der Welt: Der Start des Actionspiels "Star Trek" auf einem Event in London verläuft rasant. Doch Captain James Tiberius Kirk hat nur Augen für die schöne Vulkanierin T'Mar, die allerdings nur Commander Spock mit einem Lächeln begrüßt. Kirk wirft seinem Kollegen einen neidischen Blick zu. Spocks lapidarer Kommentar: "Wir kennen uns von der Akademie. Kennen impliziert allerdings keinen sexuellen Kontakt, falls Sie das fragen wollten." Und damit wären wir auch schon bei der größten Stärke des Actionspiels angekommen, das für PC, PS3 und Xbox 360 erscheint: Dem unverwechselbaren Star Trek-Flair.  

Star Trek: Bindeglied zum neuen Kinofilm

Die Protagonisten Kirk und Spock werden von den aus dem elften Star Trek-Film bekannten Schauspielern Chris Pine und Zachary Quinto gesprochen - und zwar auch in der in Deutschland erhältlichen Version im US-Original und nur mit deutschen Untertiteln. Doch wer seinen Spaß an der effektreichen Neuauflage von Regisseur J.J. Abrams aus dem Jahr 2009 hatte, wird auch in der Videospiel-Fassung jede Menge Anspielungen und gut geschriebene Wortgefechte zwischen den beiden erleben. Die Geschichte des Spiels schlägt die Brücke zwischen dem Abrams-Film und seinem Sequel "Star Trek Into Darkness", der am 9. Mai in den deutschen Kinos anläuft.

Unzertrennliches Paar

Star Trek ist voll auf Koop-Action ausgelegt und kombiniert clever klassische Shooter-Einlagen mit einigen Kletter-Passagen der Marke "Uncharted 3". Zwischendurch lösen Sie kleine Rätsel, bei denen die Charaktere harmonieren und ihre Spezialfähigkeiten einsetzen müssen. Hat man gerade keinen Mitspieler parat, übernimmt der Computer die Steuerung des KI-Kameraden. Spock ist dabei vom Typ her eher der leise Schleicher, der sich mit Spezialfähigkeiten tarnt und Gegner mit einem Stasisfeld einfriert, bis er an ihnen vorbei ist. Captain Kirk lässt da lieber die Phaser-Waffen sprechen. Außerdem bringt er den Tricorder mit - quasi ein Hightech-Smartphone, um Sicherheitssysteme zu hacken, Kameras lahmzulegen oder Türen durch ein kleines Minispiel zu öffnen.  

Star Trek 
Star Trek: Das Videospiel-Trailer mit William Shatner

William Shatner kloppt sich noch einmal mit einem Gorn. zum Video

Rätselarbeit im Team

Die Rätsel in Star Trek sind stellenweise etwas verwirrend gemacht, aber dramatisch in Szene gesetzt. Beispielsweise muss das ungleiche Duo einen Generator abschalten und dazu vier gigantische Rotoren stilllegen. Der Spock-Spieler schießt also auf das Sicherheits-Relais am einen Ende des drehenden Rotors, und Kirk muss direkt danach das Sicherheits-Panel am anderen Ende mit seinem Tricorder hacken. Gute Teamabsprache ist hier also wichtig, ansonsten ist der Schwierigkeitsgrad aber eher leicht verdaulich.

Ein Hauch Rollenspiel

Für abgeschlossene Missionen, aber auch kleine optionale Aufgaben - beispielsweise die Rettung der Crew vor einer Feuersbrunst - bekommt der Spieler Erfahrungspunkte gutgeschrieben. Wer Lust auf mehr Feuerkraft hat, rüstet sein Phaser-Sturmgewehr mit einem alternativen Lasermodus aus, packt mehr Munition ein oder schaltet zwischen Streuschüssen und gezieltem Feuer hin und her. Schleicht man hingegen lieber, umgeht Gegner und möchte das Spiel auf die pazifistische Tour meistern, um spezielle Xbox Live-Erfolge respektive Trophäen auf der Playstation 3 freizuschalten, sollte man eher die Stealth-Spezialfähigkeiten pflegen.

Den Gorn geht's an den Kragen

In Star Trek bekommt man es mit den Gorn zu tun. Spock versetzt die widerlichen Aliens gern in Schockstarre und umschleicht sie oder dämpft die Lautstärke seiner Schuhe, damit ihn keiner bemerkt. Wird der Koop-Partner verwundet und liegt am Boden, machen Sie ihn per Spezialfähigkeit für kurze Zeit unsichtbar. Und genau wie im Rollenspiel "Fallout 3: New Vegas" können Sie sich Schwachstellen des Gegners markieren lassen und wissen dann genau, wo sie den Gorn-Anführer packen müssen, damit der nie wieder die Enterprise überfällt.

Was uns gefällt

Star Trek versprüht von der ersten Minute an ein herrliches Filmflair. Die Enterprise ist original nachgebaut, und die Crew überzeugt. So spricht Schauspieler Simon Pegg ("Mission Impossible: Ghost Prototokoll") Ingenieur Scotty mit dem klassischen schottischen Akzent und brilliert auf seine eigene tollpatschige Art und Weise. Kirk und Spock liefern sich ebenfalls witzige Wortduelle. Spielerisch funktioniert die Mischung zwischen Ballern, Klettern, Rätseln und Hacken sehr ordentlich und bringt genügend Abwechslung.

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Was uns nicht gefällt

Die Grafik könnte Star Trek das Genick brechen. Zwar ist die Enterprise prima getroffen, und auch die Charaktere sehen ihren Originalen wie aus dem Gesicht geschnitten aus. Doch insbesondere die Effekte sind für einen Action-Titel im Jahr 2013 schlicht zu mau. Es fehlt an Druck, Raucheffekten und ohrenbetäubenden Explosionen. Wo Regisseur J.J. Abrams es gerne mal übertreibt, liefert das Spiele-Team eine Inszenierung auf Sparflamme ab. Ebenfalls schade: Für Deutschland wurden nicht die Original-Synchronsprecher verpflichtet, sondern lediglich die Originalstimmen der US-Schauspieler deutsch untertitelt

Fazit

Star Trek ist ein launiges Koop-Action-Abenteuer mit gut funktionierenden Schießereien und Klettereinlagen. Die Abwechslung stimmt, die Gags zünden und die Chemie zwischen Spock und Kirk kommt rüber. Technisch erleidet die Enterprise allerdings ziemlich Schiffbruch und enttäuscht mit mageren Effekten.

Infos zum Spiel

Titel: Star Trek
Genre: Action
Publisher: Namco Bandai
Hersteller: Digital Extremes
Release-Termin: 26. April 2013
Preis: zirka 50 Euro (PC) / zirka 60 Euro (Konsolen)
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Ab 12 Jahren
Einschätzung: Gut

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