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World of Classcraft: Kanadischer Lehrer organisiert Unterricht als Rollenspiel

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World of Classcraft: Kanadischer Lehrer organisiert Unterricht als Rollenspiel

19.04.2013, 14:16 Uhr | jr / ams

World of Classcraft: Kanadischer Lehrer organisiert Unterricht als Rollenspiel. World of Classcraft (Quelle: Shawn Young)

World of Classcraft (Quelle: Shawn Young)

Hausaufgaben werden zu Monstern, Klausuren zu Bossgegnern: Der kanadische Highschool-Lehrer Shawn Young hat sich etwas völlig Neues ausgedacht, um das Interesse seiner Schüler am Unterricht sowie ihre Lernmotivation zu steigern. Bei seinem "World of Classcraft" genannten Augmented-Reality-Projekt gelten die klassischen Rollenspiel-Regeln. Wer mitmacht, kann Erfahrungen sammeln und im Level aufsteigen. Dagegen bekommen Schüler, die gegen Regeln verstoßen, Punkte von ihrem Konto abgezogen. Der Punktestand wird von dem in die Rolle eines Game-Masters schlüpfenden Lehrer in einer webbasierten Datenbank erfasst.

World of Classcraft: Mit Klettereinlagen und Attacken aus dem Hinterhalt

Im "World of Classcraft"-System werden die Schüler in drei Klassen - Magier, Priester, Kämpfer - organisiert und verfügen wie in Rollenspielen üblich über Lebens- und Angriffspunkte (AP). Pro Tag bekommt jeder Schüler vier AP auf sein Konto gutgeschrieben und darf diese für bestimmte Aktionen einsetzen. Beispielsweise lassen sich Extrazeit bei Prüfungen oder ein verlängerter Abgabetermin für Hausarbeiten "freispielen". Es ist auch möglich, zusammen mit Klassenkameraden in Gruppen zu agieren. Der Vorteil dabei: Die vorhandenen Punkte können gebündelt und für einen bestimmten Zweck eingesetzt werden.

Gewünschtes Verhalten wird dabei gezielt mit Bonuspunkten belohnt. Wer anderen beispielsweise bei einer Aufgabe hilft, bekommt Punkte gutgeschrieben und schaltet neue Aktionsmöglichkeiten frei. Auf der anderen Seite sanktioniert das System Fehlverhalten der Schüler: Wer verspätet zum Unterricht eintrudelt, Aufgaben vergisst oder sich auf eine andere Art und Weise negativ verhält, bekommt Punkte abgezogen. Wer in den Minusbereich rutscht, muss entweder hoffen, dass ihm ein "Heiler" mit Punkten zu Hilfe kommt, oder muss den "Tod" seiner Spielfigur mit Hilfe einer ausgewürfelten Strafe (Nachsitzen, weniger Zeit in Prüfungen oder für Hausarbeiten) kompensieren.

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    Die Methode wurde von Shawn Young inzwischen in vier Kursen mit mehr als Hundert Schülern ausprobiert - dem Vernehmen nach mit außerordentlichem Erfolg. Die Schüler würden sehr motiviert zu Werke gehen, berichtet Young. Auswirkungen auf die Noten hat er ab er noch nicht festgestellt - da sei aber auch nicht das Ziel gewesen. Angesichts des positiven Feedbacks will der Lehrer jetzt eine Kickstarter-Crowdfunding-Kampagne starten, um so anderen die Projektkonzeption und die für ihre Realisierung notwendige technische Basisausstattung zugänglich zu machen.

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