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Nintendo: Wii U-Absatz sinkt - Gewinnzone dennoch wieder erreicht

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Trotz Wii U-Problemen: Nintendo spielt sich in die Gewinnzone zurück

25.04.2013, 08:12 Uhr | jr / smd, dpa-AFX

Nintendo: Wii U-Absatz sinkt - Gewinnzone dennoch wieder erreicht. Wii U (Quelle: Nintendo)

Wii U (Quelle: Nintendo)

Der Spiele-Konzern Nintendo ist im vergangenen Geschäftsjahr wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Der Wii-Entwickler verbuchte in dem Ende März abgeschlossenen Jahr einen Gewinn von 7,01 Milliarden Yen (knapp 55 Millionen Euro). Im Geschäftsjahr davor hatte Nintendo dagegen 43,2 Milliarden Yen verloren. Unter anderem der schwächere Yen-Kurs griff Nintendo dabei unter die Arme, denn in Sachen Umsatz verzeichnete der japanische Spiele-Multi ein Minus von 1,8 Prozent auf 647,65 Milliarden Yen.

Nintendo kämpft gegen sinkenden Wii U-Absatz

Eine Problemkind bleibt die Spielekonsole Wii U. Nintendo hatte im vergangenen Weihnachtsgeschäft die neue Konsole auf den Markt gebracht. Zunächst konnte die Wii U auch Hoffnung versprühen. Der große Hoffnungsträger des Traditionskonzerns startete mit einem starken Absatz von gut drei Millionen Geräten. Im laufenden Quartal sackten die Verkäufe aber auf weniger als 400.000 Konsolen ab. Dadurch wurden statt der erwarteten vier Millionen bisher nur 3,45 Millionen Geräte verkauft. Nintendo erklärt die Flaute unter anderem mit Verzögerungen bei der Entwicklung attraktiver Spiele. Im neuen Geschäftsjahr hofft Nintendo dennoch, neun Millionen Geräte zu verkaufen. In den kommenden Monaten sollen unter anderem neue Spiele das Geschäft ankurbeln: Nintendo hofft auf einen Absatz von 38 Millionen Spielen dafür die Wii U. Der Dauerbrenner Wii wird demnächst die Marke von 100 Millionen Geräten knacken. Die 2006 gestartete Konsole mit ihrer neuartigen bewegungsempfindlichen Steuerung hatte Nintendo aus der Krise gebracht und zeitweise zum führenden Konsolen-Hersteller gemacht.

Der Spielkonsolen-Branche macht grundsätzlich die verstärkte Konkurrenz günstiger Games für Smartphones und Tablet-PC zu schaffen. Nintendo bekommt das auch bei seinen mobilen Spielkonsolen zu spüren. Der Absatz von Geräten der Reihe 3DS mit einem Bildschirm für 3D-Effekte ohne Brille legte gerade einmal um drei Prozent auf 13,8 Millionen zu, obwohl Nintendo eine neue Version mit größerem Bildschirm auf den Markt brachte. Im laufenden Jahr sollen mit 18 Millionen 3DS-Konsolen wieder deutlich mehr verkauft werde.

Aktuelle Spiele-News

    Der bekannte Wedbush-Analyst Michael Pachter prognostizierte Nintendo und der Wii U zuletzt eine schwere Zukunft. Um für Abhilfe zu sorgen, müsse der Hersteller dringend ein Preisniveau von unter 200 Dollar durchsetzen. Sollten Sony und Microsoft mit ihren Next-Gen-Konsolen PS4 und Xbox 720 zu einem Kampfpreis auf den Markt kommen, dann würde die Performance der Wii U sogar noch unter der des Gamecube liegen, so Patcher.

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