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"Star Trek" im Test: Mit Kirk und Spock die Galaxis retten

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Test Star Trek | Actionspiel | PC, PS3, Xbox 360  

Mit Kirk und Spock die Galaxis retten

29.04.2013, 12:04 Uhr | Jens Krause (nic / jr), Medienagentur plassma

"Star Trek" im Test: Mit Kirk und Spock die Galaxis retten . Star Trek Actionspiel von Digital Extremes für PC, PS3 und Xbox 360 (Quelle: Namco Bandai)

Star Trek (Quelle: Namco Bandai)

Als Third-Person-Shooter mit Team-Elementen spielt "Star Trek" für PC, PS3 und Xbox 360 zeitlich gesehen nach dem Kinofilm von 2009, der den Neustart der Serie einläutete. Um dem diesjährigen Werk von Regisseur J.J. Abrams aber nicht die Show zu stehlen, findet die Handlung des Spiels vor den Geschehnissen des im Mai anlaufenden Kinofilms "Star Trek: Into Darkness" statt. Ob sich Star Trek nur für beinharte "Trekkies" lohnt oder auch Action-Fans auf ihre Kosten kommen, verrät Ihnen unser Test. 

Galaktische Bedrohung

Kirk, Spock und der Rest der Besatzung des Raumschiffs Enterprise erfahren, dass die Rasse der Vulkanier - zu denen bekanntermaßen auch Spock gehört - eine wertvolle Maschine erschaffen hat. Die sogenannte Helios wird zur schnelleren Besiedlung ihres neuen, noch unbewohnbaren Planeten Neo-Vulkan eingesetzt. In den falschen Händen ist das Gerät allerdings sehr gefährlich. Und machthungrige Bösewichte lassen dann auch nicht lange auf sich warten: Die feindlichen Gorn, aus der TV-Serie der 60er Jahre bekannt, wollen mit der Helios große Risse im Universum erzeugen, um so immer und überall schnellstmöglich jede Gefahr plätten zu können. 

Charakterfrage

Am Anfang von Star Trek steht der Spieler vor einer Entscheidung: Möchte er lieber mit dem draufgängerischen Captain Kirk oder dem rationalen Commander Spock das Vorhaben der Gorn vereiteln? Wo Kirk mit seiner Waffe fiese Unholde kompromisslos ins Jenseits befördert, betäubt der Commander etwaige Widersacher lieber. Das Ergebnis ist - abgesehen von den moralischen Implikationen - jedoch dasselbe: Der Gegner ist ausgeschaltet.

Star Trek 
Star Trek Das Spiel: Die Gorn greifen an

Launch-Trailer zum Lizenz-Actiontitel "Star Trek". zum Video

Weltraum-Macho

In den zahlreichen atmosphärisch sehr ansprechend gestalteten Zwischensequenzen erhält das Zweier-Team seine Aufträge auf der Brücke der Enterprise. Die Sprachausgabe der Charaktere ertönt zwar komplett auf Englisch aus den Lautsprechern, dafür glänzt die Synchronisation mit den bekannten Originalstimmen aus den Filmen. Deutsche Spieler dürfen immerhin Untertitel aktivieren. Auf Dauer etwas nervig sind allerdings die oft prolligen Sprüche von Kirk. Er ist und bleibt eben ein echter Weltraum-Macho.

Starker Einstieg

In Star Trek ist ständig was los: In jeder Zwischensequenz explodiert etwas, bricht die Einrichtung auseinander oder fällt ein Unbeteiligter einen Abgrund herunter. Was in den ersten 60 Minuten noch begeistert, flacht danach allerdings ab. Zu ähnlich sind sich die Missionsabläufe: Kirk und Spock agieren stets als Duo, klettern an Vorsprüngen entlang, betäuben oder töten Gegner mit lautlosen Schleich-Angriffen und meistern herausforderungsarme Sprungpassagen.

Gorn vom Grill

Die Action hingegen zündet prima, was nicht zuletzt am coolen Waffenarsenal liegt: Sie bekämpfen die allesamt der Gorn-Rasse entstammenden Gegnertypen - darunter Echsen, die an die gefährlichen Raptoren aus Jurassic Park erinnern, sowie meterhohe Mensch-Reptilien-Mutationen - mit unterschiedlichen Waffen wie zum Beispiel dem guten alten Phaser. Kräftigere Wummen wie das Gewehr der Vulkanier verfügen über zwei Feuermodi: Mit dem primären Modus verschießen Sie mit großer Feuerrate blaue Lichtkugeln, der sekundäre spuckt hingegen Lichtgranaten aus. Zusätzlich werfen Kirk und Spock per Hand unterschiedliche Granatentypen in Richtung Feind. 

Von A nach B nach C

Der Spielablauf ist streng linear: Der Spieler inspiziert dunkelgraue Korridore und Lüftungsschächte und marschiert dabei von A nach B und über C wieder zurück. Der Space-Einsatz findet aber nicht nur im Inneren von Raumschiffen und diversen Raumstationen statt, stellenweise spielt sich das Geschehen auch im Außeneinsatz auf Planeten wie beispielsweise auf Neo-Vulkan ab. Während der zahlreichen Kämpfe, die jederzeit stattfinden können, ist es ratsam, vor heißen Laserstrahlen rechtzeitig in Deckung zu gehen. Dabei stört die leicht ungenaue Steuerung: Wenn es im Kampf mal schnell gehen muss, sucht die Heldenfigur des Öfteren zu spät, an der falschen Stelle oder schlichtweg gar nicht nach Deckung. Das frustriert. 

Star Trek 
Star Trek: Das Videospiel-Trailer mit William Shatner

William Shatner kloppt sich noch einmal mit einem Gorn. zum Video

Licht am Ende des Universums

Für Abwechslung im Action-Alltag sorgen die eingebauten Koop-Manöver. So öffnen die Spieler auf Knopfdruck gemeinsam schwere Raumstation-Türen, oder einer hält mit seinem Scanner einen Reaktor kurzzeitig an, während der Partner darauf schießt, um die Gefahrenquelle zu deaktivieren. Allerdings wirkt das Gante maximal nett gemacht, ist aber weder anspruchsvoll noch wirklich innovativ. Gleiches gilt für den Scanner-Tricorder. Mit der linken Schultertaste aktiviert, zeigt dieses Spielzeug stets das nächste Missionsziel an, scannt getötete Gegner nach Informationen oder öffnet nach fummeligen Mini-Spielchen verschlossene Türen. Ein spielerischer Höhepunkt sind hingegen die Magnetstiefel. Mit diesen entfliehen Kirk und Spock geskripteten Explosionen, indem sie sich kurzzeitig auf die Außenseite eines Raumschiffs begeben. Hier ist dann endlich mal richtig Action drin! 

Pimp my Phaser

Die durch erfüllte Missionen oder gescannte Gegnerinformationen gesammelten Erfahrungspunkte steckt man in Verbesserungen der Ausrüstung und Waffen. Wo Letztere nach einem Upgrade beispielsweise eine höhere Treffergenauigkeit besitzen, verbessern sich bei der Ausrüstung vor allem die Tricoder-Eigenschaften. Dieser zeigt nach geglücktem Upgrade zum Beispiel Schwachstellen von Gegnern oder alle nützlichen Gegenstände im Umfeld an. 

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Was uns gefällt

Die größte Stärke von Star Trek ist die pausenlose Action in Kombination mit kurzen, aber prägnanten Zwischensequenzen und noch kürzeren Ladezeiten. Die eingeblendeten Hilfestellungen in jeder Lebenslage sind mehr als fair und machen das Spiel auch für Star-Trek-Muffel zu einem guten Einstieg in die Serie. Ebenfalls gelungen: Die typische Atmosphäre der Vorlage nebst Originalstimmen.

Was uns nicht gefällt

Neben dem linearen und monotonen Spielablauf stört vor allem die hakelige Steuerung und das revisionsbedürftige Deckungssystem. Des Weiteren wirken die Koop-Manöver, viele Missionsziele und weite Teile der Geschichte extrem künstlich und daher aufgesetzt. 

Fazit

Star Trek beginnt stark, flacht dann aber genauso schnell wieder ab. Die Charakter-Wahl, die unaufhaltsame Action und das authentisch nachgebildete Raumschiff Enterprise unterhalten. Jedoch trüben zu viele spielerische Mängel wie das halbgare Deckungssystem, die ständig gleichen Missionsabläufe und stupides Geballere den Spielspaß auf Dauer deutlich. Schade, mit mehr Sorgfalt hätte dieser Lizenztitel ein echter Action-Kracher werden können. 

Infos zum Spiel

Titel: Star Trek
Genre: Action
Publisher: Namco Bandai
Hersteller: Digital Extremes
Release: Im Handel
Preis: zirka 45 Euro (PC), zirka 60 Euro (Konsolen)
System: Windows-PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Ab 12 Jahren
Wertung: Befriedigend

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