08.05.2013, 07:41 Uhr | jr / nic, dpa-AFX
Zukunft ungewiss: Star Wars 1313 (Quelle: Lucas Arts)
Nach dem Aus für Entwickler Lucas Arts werden die Computerspiele im Star Wars-Universum zukünftig ausschließlich von Electronic Arts entwickelt. Die Spielefirma ist eine entsprechende Abmachung mit dem Walt Disney-Konzern eingegangen, der dieses Jahr die Rechte an der Star Wars-Weltraumsaga um Luke Skywalker, Darth Vader und Prinzessin Leia gekauft hat.
"Es ist der Traum eines jeden Entwicklers, Spiele für das "Star Wars"-Universum auf die Beine zu stellen", erklärte EA-Manager Frank Gibeau am Montag (Ortszeit) in Kalifornien. Bislang hatte Lucas Arts die Spiele zu "Krieg der Sterne" umgesetzt, doch zuletzt fehlte es an Erfolgen. Walt Disney machte die Spieleschmiede schließlich dicht, nachdem der Unterhaltungsmulti die Mutterfirma Lucasfilm geschluckt hatte. Der Konzern behält sich aber das Recht vor, bestimmte Star Wars-Titel für Smartphones, Tablet-PC und Online im eigenen Hause zu entwickeln.
Für die nächsten Star Wars-Titel werden die EA-Studios Visceral Games (Dead Space 3), Dice (Battlefield 4) und Bioware (Star Wars: The Old Republic) verantwortlich sein. Dabei soll die moderne Frostbite 3-Engine zum Einsatz kommen. Ob der Publisher auch die beiden laufenden Lucas Arts Projekte Star Wars 1313 und "Star Wars: First Assault" übernimmt, ist zur Zeit noch nicht bekannt. Überhaupt möchte sich der Publisher aktuell noch nicht zu möglichen Titeln äußern. Für Fans und Kinobesucher hat Disney allerdings schon eine neue Trilogie in Planung. Der erste Film - Episode 7 - soll 2015 in die Kinos kommen.
Der "Krieg der Sterne"-Produzent George Lucas hatte Lucas Arts 1982 gegründet. Er brachte damit nicht nur seine eigenen Film-Hits als Computerspiele heraus. Lucas Arts erarbeitete sich auch einen guten Ruf mit Adventure-Titeln wie "Maniac Mansion", "Day of the Tentacle" oder "Monkey Island". Disney hatte das gesamte "Star Wars"-Franchise 2012 für 4 Milliarden Dollar übernommen. Der Deal mit Electronic Arts bezieht sich allerdings ausschließlich auf Star Wars-Spiele, nicht etwa auf andere Lizenzen wie die Lucas Arts-Adventures oder die Indiana Jones-Marke.
Electronic Arts ist eine der größten Computerspiele-Firmen. Das Unternehmen steht hinter Hits wie der Simulation "Sims", dem Autorennen "Need for Speed", dem Actionspiel "Command & Conquer" oder den "Fifa"-Fußballsimulationen. Zuletzt fehlte es aber auch hier an Verkaufsschlagern. Erst im März war deshalb der langjährige Chef John Riccitiello gegangen.
08.05.2013, 07:41 Uhr | jr / nic, dpa-AFX
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