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Electronic Arts will nicht mehr für Original-Waffennamen in Games zahlen

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Electronic Arts will nicht mehr für Original-Waffennamen in Games zahlen

08.05.2013, 13:38 Uhr | nic / ams

Electronic Arts will nicht mehr für Original-Waffennamen in Games zahlen. Battlefield 4 (Quelle: EA)

Battlefield 4 (Quelle: EA)

Publisher Electronic Arts will für die Verwendung von Waffennamen und Designs in Computer- und Videospielen in Zukunft keine Lizenzgebühren mehr an die Waffenindustrie zahlen, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet. Bislang zahlen Spielehersteller für Waffennamen und Designs in Ego-Shootern - wie den kommenden Spielen Call of Duty: Ghosts 2 oder Battlefield 4 - eine Lizenzgebühr an die Waffenhersteller. Diese Verbindung will Publisher Electronic Arts nun trennen. Stattdessen will das Unternehmen sich bei der Verwendung auf das Grundrecht der Rede- und Meinungsfreiheit berufen.

Electronic Arts: "Videospieldesigner haben das selbe Recht wie Autoren"

Obwohl der Spielepublisher zukünftig keine Gebühren mehr an die Waffenindustrie zahlen wird, will man weiterhin die realen Namen und das Aussehen der Waffen in Spielen beibehalten. Laut EA Präsident Frank Gibeau teilen Videospiele-Entwicker die selben Grundrechte wie Autoren: "Wir erzählen eine Geschichte und wir haben eine Erzählperspektive. Ein Buch bezahlt beispielsweise auch nicht, wenn es das Wort 'Colt' verwendet."

Laut Publisher haben die Reaktionen und Kritik von US-Medien und der NRA (National Rifle Association) nach dem Amoklauf in Newton, Connecticut Anfang Dezember 2012 nichts mit dieser Entscheidung zu tun. "Die Reaktion unserer Zielgruppe war eindeutig: Sie haben das Gefühl, dass die Kommentare der NRA ein einfältiger Versuch waren, das Thema zu wechseln", so EA-Sprecher Jeff Brown.

Aktuelle Spiele-News

    Vorteil für die Spieler

    Ob Electronic Arts vor Gericht mit diesem Vorhaben Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Allerdings können die Spieler von dieser Aktion nur profitieren, da sie dann nicht mehr indirekt die Waffenindustrie mitfinanzieren.

    Möglicherweise gewinnt der Publisher, der in letzter Zeit eher Negativschlagzeilen machte und vor kurzem erneut zur "Worst Company of America" gewählt wurde, wieder etwas mehr an öffentlichem Ansehen durch diese Entscheidung.

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